Sicherheit
von aussen beleuchtetes Bauernhaus

Alarmanlage als Einbruchschutz

Nicht nur in unseren Nachbarländern, sondern auch bei uns in der eigentlich doch so beschaulichen Schweiz steigen die Einbruchsraten von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Wer bereits einmal Opfer eines Einbruches geworden ist, der kennt das unangenehme Gefühl, wenn die eigene Privatsphäre von fremden Menschen brutal verletzt wurde. Ganz abgesehen von dem hohen materiellen Schaden, der durch Einbrüche im und am Haus entstehen kann!

8 Juni 2017

Eine effektive und vergleichsweise günstige Möglichkeit, Einbrüche schon vor der Durchführung zu vereiteln, ist die Installation einer Alarmanlage. Als Einbruchschutz eignet sich eine Alarmanlage aus zwei Gründen. Zum einen bietet eine Alarmanlage hohen passiven Schutz durch ihr Abschreckungspotenzial, zum anderen vertreibt eine ausgelöste Anlage durch ihren extrem hohen Lärmpegel unerwünschten Besuch in der Regel wieder. Doch auf was kommt es beim Kauf einer Alarmanlage wirklich an.

Aktive und passive Systeme

Zunächst muss bei Alarmgeräten zwischen aktiven und passiven Systemen unterschieden werden. Erstere bestehen aus einer Überwachungseinheit und einem optischen und akustischen Signal. Wird diese Alarmanlage ausgelöst, beispielsweise durch ein unbefugt geöffnetes Fenster, wird mittels Licht- und Geräuschsignalen der Einbruchsversuch angezeigt. Durch den hohen Lärmpegel wird nicht nur die Nachbarschaft alarmiert, sondern auch der Einbrecher unter Druck gesetzt. Denn welcher Einbrecher will sich schon erwischen lassen?
Passive Alarmanlagen verzichten auf jegliche Geräuschkulisse, auch geben sie kein optisches Signal aus. Passive Systeme sind direkt mit der nächsten Polizeiwache verbunden. Wird die Anlage ausgelöst, bekommen die Ordnungshüter ein Signal – und können zeitnah einen Streifenwagen losschicken.

Kann man eine Alarmanlage überall anbringen?

Prinzipiell sind Alarmanlagen nicht auf einen bestimmten Typ Haus beschränkt. Kabelgebundene, fest installierte Alarmsysteme eignen sich aber eher für Eigentumsimmobilien, da hier für die Einrichtung unter Umständen Kabel verlegt und Wände aufgestemmt werden müssen. Einfacher sind batteriebetriebene Systeme anzubringen. Diese Anlagen können an Türen, Fenstern oder Garagentoren angebracht werden – völlig ohne grössere Installationsarbeiten. Ausgelöst werden diese Systeme zumeist durch Kontaktleisten. Alternativ kann eine Alarmanlage auch mittels Infrarot-Sensor die Umgebung überwachen. Diese Bewegungsmelder eignen sich insbesondere zur Überwachung von Gartenanlagen. Da sie auch in der Nacht bei völliger Finsternis funktionieren, können diese Geräten einen extrem effizienten Schutz bieten.

Kosten

Günstige Alarmasysteme sind bereits für wenige Franken in Baumärkten käuflich zu erwerben. Diese einfachen Geräte bieten allerdings nur minimalen Schutz und ein geringes Abschreckungspotenzial. Hochwertige Geräte sollten immer über den Fachhandel nach einer ausführlichen Beratung bezogen werden. Der Invest in ein Alarmsystem mag auf den ersten Blick abschreckend wirken. Bedenkt man aber, was ein durchgeführter Einbruch an Geld und vor allem Nerven kostet, lohnt sich der Kauf einer guten Alarmanlage auf jeden Fall. Überlegen Sie vor dem Kauf, ob Sie die Alarmsysteme offen und gut sichtbar anbringen wollen (hohes Abschreckungspotential) oder ob Sie lieber auf diskrete, passive Systeme setzen wollen. Beide Möglichkeiten bieten ganz individuelle Möglichkeiten zum Schutz des Eigentums.

Fazit

In unsicheren Zeiten ist ein guter Einbruchschutz unverzichtbar. Hochwertige Alarmsysteme können hier das nötige Mass an Sicherheit bieten. Unbedingt zu beachten ist die Art der gewünschten Anlage – je nach Ausführung ist das Abschreckungspotential mal höher, mal geringer.

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