Bad
Badneubau

Badsanierung

Die Badsanierung dürfte bei der Generalüberholung einer Wohnung das Wichtigste aber auch zugleich Teuerste sein. Dabei kommt es jedoch darauf an, geschickt Gegebenheiten zu nutzen und gleichzeitig ein gutes Gesamtkonzept zu haben.

21 Dezember 2014

Zunächst steht hier eine Bestandsaufnahme an, die mit einem Fachmann zusammen durchgeführt werden sollte. Dabei geht es nicht so sehr um die sichtbaren Teile des Badezimmers wie Armaturen oder Sanitärkeramik, sondern vor allem um die Zu-und Ableitungen. Wird ein Haus gekauft, sollte man darauf achten, dass über Arbeiten wie Wasserleitungen und Abwasser zu verlegen Rechnungen übergeben werden. Denn sonst ist schwer zu sagen, wann und mit welchen qualitativen Eigenschaften das Rohrleitungssystem verlegt wurde.

Dabei sollten nicht nur die wasserführenden Anlagen auf den Prüfstand, sondern auch die Elektrik. Ehe man ein Bad völlig saniert ist es meist ratsam, die Elektrik neu zu verlegen, damit im späteren Sanierungsfall der Stromanlage nicht Fliesen und Einbauten im Bad herausgerissen werden müssen.

Denn erst wenn Strom und Wasserleitungen auf dem neuesten Stand sind, kann man im Bad mit dem beginnen, was anschliessend den Raum zur Wohlfühloase machen soll: die Auswahl der Keramik, die Möblierung und dergleichen.

Sind die Rohre in Ordnung und aus dauerhaftem Material verlegt, sollte man sich der Einfachkeit halber an diesen Anschlüssen orientieren. Möchte man zum Beispiel Toilette, Dusche oder Wanne innerhalb des Bades ortsverändern, sind hier grössere Umbauarbeiten bezüglich des Abwassers nötig.

Da jedoch – und hier bildet die Schweiz keine Ausnahme- die meisten Wohnungen mit einem eher kleinen Bad auskommen müssen, ist in der Anordnung meist schon der Idealfall gefunden. Vielleicht lässt sich hier mit einem Kompromiss leben, damit die Abwasserleitungen bleiben können, wo sie verlegt wurden.

Gut beraten ist man bei einer Badsanierung, wenn es nicht ohnehin gegeben ist, dass der Raum ein Fenster bekommt. Sei es auch noch so klein – es ist zum Lüften auch durch die modernsten Absauganlagen nicht zu toppen. Um zu verhindern, dass durch das Fenster ins Innere gesehen werden kann, beispielsweise weil die Wohnung zu nah am Nachbarhaus liegt, kann man sich mit Ornamentglas behelfen oder Musterfolie, wie es sie in vielen Baumärkten gibt.

Bei Fliesen und Keramik ist das Angebot meist einer gewissen Mode unterworfen. Zudem spielt der eigene Geschmack eine grosse Rolle. Achten sollte man aber auf alle Fälle auf möglichst rutschfeste Fliesen für den Boden. Tipp: wer hier zu frostsicheren Fliesen für den Aussenbereich greift, ist auf der sicheren Seite, da diese weitaus besser rutschfest sind als die für Innenräume. Besonders mit älteren Menschen im Haushalt ist dies empfehlenswert.

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