Bauplanung & Bauleitung
Blauer Müllsack mit Tapetenresten

Bauendreinigung

Wenn es um das Thema Hausbau geht, kommt gegen Ende der Bauphase immer die Bauendreinigung ins Spiel. Schliesslich können Neubauten oder aber auch umfangreich sanierte Objekte erst dann bezogen werden, wenn der gröbste Bauschutt und Schmutz beseitigt ist. Doch was macht eine gründliche Bauendreinigung aus, wie sollte sie durchgeführt werden und kann man eine Baureinigung auch selber machen, um Kosten zu sparen?

7 Januar 2017

Wir haben uns die gängigsten Vorgehensweisen bei der abschliessenden Reinigung eines Hauses angesehen und können Ihnen bereits jetzt nur raten, bei der Bauendreinigung die Preise zu vergleichen. Denn das Einsparpotential ist hier enorm!

Wann wird eine Bauendreinigung durchgeführt?

Nach Beendigung von umfangreichen Bau- oder Renovierungsarbeiten stellt man fest, dass immer eine grosse Menge an Schutt, Verpackungsresten und übrig gebliebenen Materialien die zukünftigen Wohnräume verschmutzen. Solange diese Überbleibsel nicht entfernt worden sind, ist an einen Bezug der Wohnung oder des Hauses vor einer gründlichen Bauendreinigung nicht zu denken. Auch anschliessende Feinarbeiten können erst dann durchgeführt werden, wenn die Reste der vorherigen Bauschritte entsorgt worden sind. Daher steht am Ende jeder Bau- oder Renovierungsphase ein gründliches Aufräumen und sauber machen.

Was wird alles bei einer Bauendreinigung gemacht?

Fachleute unterscheiden bei der Reinigung zwischen der Grob- und der Feinreinigung. Bei der groben Reinigung werden alle angefallenen Verpackungsreste, Schutt und Schmutz aus den Räumen entfernt und in bereitgestellten Containern entsorgt. Weiterhin werden Fliesen an Boden und Wänden von Staub und Rückständen von Zement und Mörtel befreit. Sofern Heizkörper, Türen oder Fussleisten durch die Baumassnahmen verschmutzt wurden, werden auch diese gereinigt. Die Grobreinigung hat zwei massive Vorteile: zum einen erleichtert eine aufgeräumte und saubere Umgebung den folgenden Handwerkern die Arbeit, zum anderen werden Baumängel so leichter ersichtlich und können noch an Ort und Stelle beseitigt werden.

Gründlicher und sorgfältiger wird die Baufeinreinigung durchgeführt. Diese dient dazu, das Haus in einen bezugsfertigen Zustand zu bringen. Diesen Abschnitt der Bauendreinigung selber zu machen lohnt sich besonders, denn hier ist der benötigte Zeitaufwand besonders auch! Pro Raum sollte man mit mindestens zwei Stunden Arbeitseinsatz kalkulieren, Wird hierfür ein Unternehmen beauftragt, können leicht mehrere Tausend Franken fällig werden. Bei der Feinreinigung werden alle Räume von den Verschmutzungen bereinigt, die während des Baus oder der Renovierung angefallen sind. Hierzu zählen Farbspritzer auf Böden und Heizkörpern, Zementreste an Türzargen oder Klebeband auf neu installierten Geräten. Auch die erste Einpflege der Bodenbeläge gehört zu diesem Schritt der Bauendreinigung. Das Ziel sollte immer sein, dass nach diesem Schritt die zukünftigen Bewohner ohne weiteres Zutun in das Haus beziehungsweise in die Wohnung einziehen können.

Bauendreinigung und Preise

Die grobe Baureinigung sollte bereits im Vorfeld mit den beauftragten Unternehmen abgesprochen und in die Kosten für die Gesamtleistung mit einberechnet werden. So kann man als Bauherr die Kosten bester kalkulieren und ist vor unliebsamen Überraschungen geschützt. Neben der reinen Arbeitszeit müssen auch die zusätzlichen Kosten für Container und Entsorgung beachtet werden. Da bei der groben Reinigung viel grosser, sperriger und schwerer Schutt entsorgt werden muss, sollte hier immer auf Profis zurückgegriffen werden. Anders bei der Feinreinigung. Wer hier die Baureinigung selber machen möchte und einige Stunden Eigenarbeit investiert, spart viel Geld. Es ist jedoch zu beachten, dass insbesondere pflegeintensive Materialien wie Marmor nur mit grösster Vorsicht gereinigt werden sollten, um Schäden noch vor dem Einzug zu vermeiden.

TEILEN:

Kommentar verfassen

  1. Pingback: Ausnützungsziffer berechnen | Bauen und Wohnen in der Schweiz