Fassade

Der Fassadenanstrich

Der Fassadenanstrich hat gleich zwei Gründe: er dient der Optik und soll und helfen, das Gebäude so zu gestalten, wie es dem aktuellen Eigentümer gefällt. Zum anderen ist der Fassadenanstrich auch eine weitere und wichtige Schutzschicht des Putzes und damit des Hauses.

27 Juli 2015

Vieles setzt der Fassade zu

Die Aufzählung ist lang, was einer Fassade alles zusetzen kann: das sind Luftverschmutzung und Regen ebenso wie Sturm und Schnee, aber auch Mechanisches, wie Gartenmöbel oder Kinderspielzeug oder auch der Schubkarren, der bei der Gartenarbeit anschrammt. Ein frischer Fassadenanstrich ist also dann und wann von Nöten.

Die Vorbereitung

Bevor der Putz einen neuen Anstrich erhalten kann, muss er entsprechend gesäubert werden. Das lässt sich sehr gut mit einem Hochdruckreinigen erledigen, zumal es meist nicht nur um normalen Schmutz geht, sondern eventuell auch um Moos oder Ähnliches. Anschiessend muss die Fassade gut trocknen und Risse oder gar fehlende Stücke sollten Sie ersetzen bzw. reparieren. Gibt es sogenannte Blasen oder hohle Stellen, müssen auch diese nach sauberem Abklopfen wieder repariert werden. Zeigen sich hierbei grössere Schäden an der Fassade, muss eine Fassadensanierung durchgeführt werden. Hier ist es ratsam eine Fachfirma zu beauftragen und gleichzeitig auch eine Fassadendämmung in’s Auge zu fassen.

Fassadenanstrich – so macht man’s richtig

Der Fassadenputz sollte eine Grundierung erhalten. Sie sorgt dafür, dass die Fassadenfarbe nicht in den Putz „hineinkriechen“ kann, spart also auch von der endgültigen Farbe. Nach getrockneter Grundierung kann der erste Fassadenanstrich aufgetragen werden. Schliesslich kommt nach der Trocknung die zweite Farbschicht an die Reihe. Zusammenhängende Flächen sollen immer nass in nass, also mit einem Mal gestrichen werden, da man sonst Farbabsätze und unschöne Streifen sieht.

Welche Farbe?

Der Fassadenanstrich soll langlebig und witterungsbeständig sein. Dafür sollte man am besten etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei mineralischen Untergründen ist Silikatfarbe zu empfehlen, denn sie beugt der Schimmelbildung vor. Auch Kaseinfarbe ist diffusionsoffen, aber auch nicht witterungsbeständig. Dispersionsanstriche dagegen sind auch Kunstharz hergestellt und sind wasch-bzw. sogar scheuerbeständig. Mit dem Inhaltsstoff Acrylat sind sie extrem witterungsbeständig. Kunstharzdispersionsfarben haben heute oft den sogenannten Lotuseffekt: daran sollen Nässe und damit auch Schmutz abperlen. Sie sind allerdings sehr teuer und zudem wasserundurchlässig, was wie eine Dampfbremse wirkt.

 

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