Garten
Sitzbank mit Natursteinplatten und Feuerstelle

Der Sitzplatz im Garten

Ob „nur“ ein lauschiges Plätzchen unter deinem Baum oder gleich ein grünes Wohnzimmer für den Sommer – Sitzplätze im Garten sind ein Teil der Gestaltung, unverzichtbar und in vielfältigster Weise anzutreffen.

10 Mai 2015

Der richtige Standort muss gefunden werden – wer Glück hat, kann sich mehrere Sitzplätze einrichten, um je nach Wunsch Mittagssonne oder Abendsonne zu geniessen. Ein sonniger aber auch halbschattiger Platz ist ideal – möglichst in der Nähe des Hauses.

Natürlich richtet sich die Grösse danach, wie gross das Grundstück ist, wie viele Personen die Familie umfasst und ob der Garten gern zum Feiern mit Freunden genutzt wird. Eigentlich sollte der Sitzplatz möglichst gross angelegt werden, damit es nicht bei ein paar Leuten Besuch eng wird. Rund um den Tisch rechnet man mindestens zwei Meter. Die Form kann sich nach den Gegebenheiten richten. Hat man aber ein neues Grundstück, greifen die meisten zu einem Rechteck, das sich auch ohne Probleme an das Haus und eine eventuelle Fläche neben dem Haus anschliesst.

Auch ein Rondell, also ein runder Sitzplatz, ist eine Überlegung wert. Er wird dann im Normalfall mit einem runden Tisch ergänzt und bietet so je nach Grösse auch mal mehr Personen als üblich Platz. Gern genutzt wird diese Variante bei einem Senkgarten – also dann, wenn der Platz von Bäumen und Pflanzen eingerahmt, und diesen gegenüber ein wenig abgesenkt ist.

Das Material, das zum Bau des Sitzplatzes verwendet wird, sollte sich harmonisch mit anderen verwendeten Materialen ergänzen. So zum Beispiel mit dem Gartenzaun, dem Haus oder einer Gartenhütte, die daneben steht. Die Wahl des Bodens ist Geschmacksache – wird der Platz oft benutzt, lohnt sich eine feste Oberfläche, wie Pflaster oder eine Holzterrasse, die auch bei Nässe die Benutzung erlauben. Allerdings muss man hier wieder darauf achten, dass diese möglichst nicht rutschig wird und auch die Frostsicherheit gegeben ist. Bei der Wahl von Steinen oder Platten sollte man sich an die Faustregel halten: je kleiner der Platz, der abgesteckt wurde, umso kleiner die Steine oder Platten.

Sichtschutz kann auf vielerlei Weise hergestellt werden – viele bevorzugen Pflanzen – das kann eine Hecke ebenso sein wie eine Kletterpflanze mit einem Rankgitter. Wenn möglich, grenzt man die Sitzfläche nur zu fremden Grundstücken, nicht aber zum eigenen Garten ab, denn so kann man optische Vergrösserungen erreichen.

Besonders schön für einen schattigen Platz eignet sich ein alter Baum. Hat man einen solchen nicht oder noch keinen, der gross genug wäre, kann man sich einstweilen mit Sonnenschirm oder Pavillon behelfen. Soll es eine Dauerlösung sein, kann auch eine Pergola, die sich mit Pflanzen umrankt, oder ein anderes festes Bauwerk helfen.

Wichtig: Setzt man ein relativ festes Bauwerk im Garten, etwa eine überdachte Terrasse mit Fundamenten und undurchlässigem Bodenbelag, muss man darauf achten, dass den umstehenden Pflanzen und vor allem grossen Bäumen der Wasserzulauf nicht zu sehr eingeschränkt wird.

 

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