Fassade
farbiger Fassadenputz

Die Farben beim Fassadenputz

Meist hat der Eigentümer eine Vorstellung, wie er sein Gebäude farblich gestalten will. Im Idealfall ergeben Fassade, Fenster und Dach eine harmonische Einheit, die bei den gesamten Sanierungsmassnahmen durchgezogen wird.

13 November 2014

Besteht die Fassade aus Putz, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wird farbiger Fassadenputz verwendet, oder die geputzte Wand wird am Ende gestrichen. Der farbige Putz ist dabei natürlich haltbarer und kann auch nach einigem Abrieb noch in der gewünschten Farbe überzeugen.

Eine Besonderheit gibt es in der Schweiz, die Innerlandes hergestellt wird: den Naturkalk aus den Schweizer Alpen. Aufgrund einer geologischen Besonderheit gibt es in der Gegend um Rupperswil besonders reinen Kalk, der nach alter Tradition ökologisch zu Farben und Putzen verarbeitet wird. Dieser Putz strahlt Helligkeit aus, wirkt gegen Schimmel und hat einen natürlichen und positiven Einfluss auf das Raumklima.

Nicht jede Putzart kann beliebig eingefärbt werden. Daher macht es die Computertechnik möglich, sich bei einer Fachfirma das eigene Haus in einer bestimmten Farbe anzusehen. So ist zum Beispiel Kunstharzputz dafür geeignet, durchgefärbt zu werden. Er ist vielseitig und muss nur dünn aufgetragen werden. Er wird als Oberputz verwendet und bringt die Farbe auf, die das Gebäude am Ende haben soll.

Mineralische Putze haben den Nachteil, dass nur wenige Farben zur Auswahl stehen. Kann man sich aber mit einer der zur Verfügung stehenden Farben anfreunden, gilt er als guter Oberputz.

Für Sockelbereiche und Kellergeschosse wird gern ein Buntsteinputz verwendet, der ebenfalls in verschiedenen Farben erhältlich ist. Er hat eine Natursteinoptik und wird deshalb oft im unteren Bereich des Hauses angebracht.

Weiterhin gibt es die Silikatputze, die nur in hellen Farben abtönbar sind. Sie sollten ausserdem nur an Gebäudewänden verwendet werden, die nicht zur Wetterseite zeigen. Denn sie sind nur bedingt wasserresistent.

Haben Sie eine problematische Wand zu versorgen, die eventuell feucht ist, dann sollte man zu einer Grundierung für Fassadenputz greifen. Diese hat mit der farblichen Gestaltung nichts zu tun und dient nur zur Stabilisierung, und macht das Gebäude unempfindlicher gegen Witterungseinflüsse.

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