Fassade
Karikatur mit Farbeimer und Farbrolle vor Hausfassade

Die Hausfassade streichen

14 Oktober 2016

Dem Haus einen neuen Look verpassen

Die Aussenwände des Hauses sind Wind und Wetter ausgesetzt und das 365 Tage im Jahr. Der Zahn der Zeit nagt also unerbittlich an ihnen und so kommt man nicht umher, dass man die Fassade streichen muss. Leider ist es nicht so leicht, denn einfach einen Eimer Farbe kaufen und los streichen bringt meistens nicht den gewünschten Erfolg! Hier eine kleine Anleitung was alles bedacht werden muss.

Neben Farbe, Pinsel, Rolle, Teleskopstange, Handschuhe, Klebeband, Abdeckfolie und einem Gerüst, benötigt man für das Streichen der Hausfassade auch Bürsten, Hochdruckreiniger und Spachtel.

Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Im ersten Schritt muss man sich den Putz ansehen und ob die aktuelle Fassadenfarbe abblättert. Der Untergrund sollte nämlich sauber, trocken und staubfrei sein, dass die neue Farbe haftet und wir unsere Hausfassade streichen können. Ist die Fassade stark verschmutzt, sollten Sie die Haussfassade reinigen, bevor Sie mit dem Streichen beginnen. Ansonsten können Sie mit einem Spachtel die groben Putz und Farbreste entfernen und mit Bürste und Hochdruckreiniger auch das letzte Staubkorn entfernen.

Wenn Sie nach der Reinigung eventuell Mauerrisse entdecken, sollten diese dringend ausgebessert werden, da durch diese Stellen Wasser in die Wand eindringen und im Winter durch Frost noch weiter aufreissen können. Wenn sich umfangreiche Schäden an der Fassade zeigen, sollten Sie die Hausfassade sanieren, bevor Sie mit dem Streichen beginnen. Danach am besten Fenster und Türen mit Hilfe der Abdeckfolie und dem Klebeband abdichten, da Sie ja die Hausfassade streichen möchten und die anderen Stellen vor Schmutz und Beschädigung bewahrt werden sollen.

Bevor man nun mit dem eigentlichen Streichen beginnt, sollte man noch testen ob die Wand Wasser zieht oder nicht. Ist das der Fall, empfiehlt sich eine Grundierung aufzutragen. Sobald diese eingezogen ist, beginnt man um die Fenster und Türen mit einem Pinsel zu streichen. Dies kann man mit einer anderen Farbe auch farblich absetzen und so Akzente erzeugen.

Nun ist die Fläche an der Reihe und wir beginnen mit einem Voranstrich, dass heißt die Farbe wird mit etwa 10% Wasser verdünnt und ein erstes Mal auf die Hauswand gestrichen.

Zum Schluss kommt der Endanstrich und diesen sollte man nass auf nass rollen, dass Bedeutet nicht zu warten bis die Farbe vollständig getrocknet ist. Das beste Ergebnis und die stärkste Deckkraft erreicht man mit „auf und ab“ dann seitlich und erneuten „auf und ab“ streichen. Wenn Sie so Ihre Hausfassade streichen, erreichen Sie das gewünschte Ergebnis bereits nach einem Anstrich. Ein Tipp noch: man sollte nicht bei voller Sonneneinstrahlung streichen, da die einzelnen Anstriche sonst zu schnell und ungleichmäßig trocknen.

Wenn Ihnen das Hausfassade streichen in Eigenregie zu viel Aufwand ist, kann man für diese Arbeiten auch eine Firma beauftragen, die nach den selben Schritten verfahren wird. Der Vorteil wäre dabei, dass dann auch alle Werkzeuge und vor allem das Gerüst vorhanden wären. Je nach Größe des Hauses beziehungsweise der Wand, die zu streichen ist, kann diese Arbeit mit dem Auf- und Abbau des Gerüstes 1-2 Tage dauern.

Hausfassade streichen, Schritt für Schritt

  • Werkzeug zusammen suchen und Gerüst aufbauen
  • Alte Farbe und Putz entfernen
  • Wand reinigen
  • Risse ausbessern und Türen und Fenster abkleben
  • Grundieren
  • Rahmen um Fenster und Türen streichen
  • Vorstreichen (Farbe mit 10% Wasser verdünnen)
  • Endanstrich

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