Balkon & Terrasse
Planung

Die Planung eines Terrassenbaus

Soll in Eigenregie eine Terrasse entstehen, sind einige Planungen notwendig. Die Lage auf dem Grundstück, die Ausrichtung, die Grösse, die Art des Baus. Ein paar Hinweise können dazu allgemein gegeben werden.

5 Februar 2015

Die Planung des Standorts

Damit der richtige Standort für die neue Terrasse gefunden werden kann, sollte eine massstabsgerechte Zeichnung gemacht werden.

So schön man unter grossen, alten Bäumen auch sitzt, für die Terrasse sollte die Nähe solcher Bäume vermieden werden. Denn Sie sorgen für Schatten und Feuchtigkeit, was dem Terrassenbelag nicht gut tut. Stellen Sie lieber unter dem Baum eine extra Gartenmöbelgruppe auf, damit Sie im Sommer dorthin in den Schatten flüchten können.

Wenn möglich, ist eine Terrassentür von der Küche ideal. Wer die Möglichkeit hat, sollte zwei Türen, eine von der Küche und eine vom Wohnzimmer aus einplanen. So muss man Speisen und Getränke nicht weit tragen und kann dennoch im Wohnzimmer mit offener Tür die frische Luft geniessen.

Eine weitere Überlegung sollte der Ausrichtung gelten: wollen Sie möglichst viel Sonne haben, ist Süden die richtige Himmelsrichtung. Doch sollte dort gerade ein neues Haus entstehen, kann sich der Sonnenschein schnell in Schatten umwandeln. Versuchen Sie, alle solche Eventualitäten zu berücksichtigen.

Die richtige Grösse

Wenn es das Grundstück erlaubt, sollte die Grösse der Terrasse nicht zu klein ausfallen. Schliesslich will sich die ganze Familie samt Gästen darauf bewegen. Mindestens sollte die Grösse für Tisch mit einigen Stühlen und Sonnenschirm sowie Grill ausreichen. Eine Faustregel sagt: mit Grill sind für 6 Personen mindestens 25 Quadratmeter angebracht.

Stromversorgung

Weil es im Zuge des Terrassenbaus weniger Mühe macht, sollten Sie im Vorfeld die Elektrik überdenken. Wo sind Steckdosen nötig und wo können noch welche gebraucht werden, zum Beispiel um  Gartengeräte anschliessen zu können?

Schatten auf der Terrasse

Planen Sie so, dass eine Beschattung möglich ist. Zum Beispiel eine Markise am Haus oder ein grosser Sonnenschirm. Gleichzeitig sollten Sie an Windschutz denken.

Der Sichtschutz auf der Terrasse

Den meisten ist es wichtig, dass die Terrasse nicht von überall einsehbar ist: weder vom Weg aus noch von den Nachbarn. Dafür eignen sich verschiedene Möglichkeiten: von Hecken über Zäune bis zu begrünten Pergolen. Wer eine Hecke setzt oder andere Pflanzen sollte bedenken, dass diese erst noch wachsen müssen und sich eine Alternative für die Zeit bis dahin überlegen. Dafür eignen sich zum Beispiel ein paar schnell gespannte Drähte, an denen man in einem Sommer wuchernde Pflanzen wie Kapuziner Kresse wachsen lassen kann. Diese kann man im Herbst einfach entfernen und im nächsten Jahr neu anbringen.

 

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