Innenausbau

Die richtige Bauschutt-Entsorgung

Umbauen, Sanieren, Renovieren – ohne einen Berg Abfall geht es in der Regel nicht. Die Entsorgung ist ein Thema für sich; und dazu noch recht teuer.

24 März 2015

Mülltrennung auch auf der Baustelle

Wer auf seiner Baustelle dafür sorgt, dass Müll getrennt wird, tut nicht nur der Umwelt Gutes, sondern spart bares Geld. Denn kommt Papiermüll in die blaue Tonne und Kunststoffabfall von den zahlreichen Verpackungen in den gelben Container, ist schon viel gewonnen. Von Seiten der Politik wird hier viel getan, um die Mülltrennung zu unterstützten.

Bauschutt in die Tonne?

Die Kantone haben eigene Abfallsatzungen, zum Teil sogar die Kreise. Deshalb muss man sich genau erkundigen, was in die Restmülltonne darf und was vielleicht in einem Wertstoffhof abgegeben werden kann. Denn das wäre dann auch kostenlos und die Abfälle werden der Wiederverwertung zugeführt.

Vorsicht vor giftigem Bauschutt

Einige Baustoffe, vor allem solche, die vor Jahren und Jahrzehnten verbaut wurden, sind giftig. Deshalb sollten bei der Entsorgung bzw. dem Abriss Handschuhe und Mundschutz getragen werden.

So entsorgt man richtig

Wird tapeziert und es fallen Berge von abgekratzter Tapete an: die darf in den Hausmüll bzw. Restmüll. Allerdings ist es wichtig darauf zu achten, dass die Tonne nicht zu voll wird – also lieber auf mehrere Tage verteilen, an denen die Tonne abgeholt wird. In manchen Gegenden darf auch ein extra Sack gekauft und neben die Restmülltonne gestellt werden.

Gipskarton und Metallprofile

Die Metallprofile können zumeist auf den Recyclinghof wandern, ähnliches Altmetall darf auf den Schrottplatz. Mit Gipskarton ist es schon wieder problematischer. Sie dürfen nicht in den Hausmüll und auch nicht auf den Recyclinghof. Das ist also ein Fall für ein Entsorgungsunternehmen, welches einen Container bringt. Je reiner hier der Abfall sortiert ist, um so billiger wird die Entsorgung. Das Trennen lohnt also.

Steine

Ziegel, Beton und Co sowie Fliesen und Glas sind reiner Bauschutt. Sie können zum Straßenbau wiederverwendet werden.  Auch hier muss der entsprechende Container her.

Holz

Behandeltes Holz muss ebenfalls über die Deponie oder ein Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Haben Sie aber unbehandeltes Holz, kann es für den eigenen Ofen zu Brennholz verarbeitet werden. Ist kein Kamin geplant, kann sich eventuell ein Nachbar darüber freuen oder Sie inserieren am Supermarkt. Dann holt das Holz jemand kostenlos ab, Sie sind es los und er freut sich darüber.

Die Kosten

Ist der Bauschutt sortenrein, bringt das auf alle Fälle eine Ersparnis. Doch es lohnt sich ebenso, die einzelnen Angebote der Firmen zu vergleichen, denn die Kosten schwanken.

Foto: segovax  / pixelio.de

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