Gebäude & Energie
Sicherheit wird immer wichtiger

Einbruchsicherungen am Eigenheim I

Zehntausende Einbrüche jedes Jahr hinterlassen finanzielle und seelische Schäden. Längst kann sich niemand mehr sicher fühlen, „nur“ weil er keine Wertgegenstände im Haus hat. Es wird eingebrochen, wo sich die Gelegenheit bietet und entsprechend zerstört, wo nichts zu holen ist. Vandalismusschäden übersteigen inzwischen bei einer Vielzahl der Einbrüche den Wert der gestohlenen Gegenstände, zumal einst teure elektronische Stücke längst keinen nennenswerten Wiedeverkaufswert mehr haben.

4 November 2015

Die Gegenmassnahmen

Umso wichtiger ist es, sich und sein zu Hause vor den Eindringlingen zu schützen. Die Sicherheitstechnik hat hier grosse Fortschritte gemacht, und auch die finanziellen Aufwendungen dafür sind nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren. Schon in der Bauplanung findet deshalb die Sicherheitstechnik immer öfter Beachtung, was sinnvoll und für die Ausführung viel einfacher ist als der nachträgliche Einbau.

Sicherheit von Anfang an

Wer also neu baut oder grundlegend saniert, sollte sich bei der Planung auch der Sicherheitstechnik zuwenden. Oft denken Bauherren oder Architekten gerade hier, dass es sich um verzichtbaren Mehraufwand handelt. Doch darauf sollte sich niemand einlassen. Das Basispaket für die Sicherheit in einem Einfamilienhaus kostet nur rund 2.000 bis 3.000 CHF. Beinhaltet sind dafür eine einbruchhemmende Haustür mit Sicherheitszylinder sowie Einbruch hemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss. Mit einer einfachen Alarmanlage (inklusive Signalweiterleitung an den Besitzer) erhöht sich der Preis um rund 500 CHF, wobei natürlich die Angebote von Anbieter zu Anbieter schwanken.

Nachrüstung ist möglich

Doch auch wer bereits gebaut hat, kann sich dank Nachrüstsystemen sicher fühlen. Die meisten dieser Sicherheitsanlagen lassen sich auch im Nachhinein verbauen und kostet so um die 1.000 CHF für die Tür und dann noch einmal pro Fenster um die 350 CHF.

Beratung zum Thema

Wer sich unsicher ist, welche Massnahmen für Ihn sinnvoll sind und was zu empfehlen ist, kann sich an die Polizei wenden oder andere örtliche Behörden. Welche das genau sind, erfahren Sie auf ihrem Gemeindeamt oder auch bei der Kantonsverwaltung. Auf alle Fälle lohnt der Einbruchschutz von Anfang an, zumal sich dieser je nach finanziellen Möglichkeiten in den Folgejahren noch ausbauen und verbessern lässt. Der finanzielle Aufwand ist dabei fast immer wesentlich geringer als der Schaden, der bei einem Einbruch angerichtet wird, wobei nur von den materiellen Schäden gesprochen wird. Die Probleme, die ein solches Ereignis bei den Betroffenen hinterlässt, sind ohnehin nicht zu beziffern und leider auch in keiner Statistik wirklich festgehalten, denn die Dunkelziffer ist hoch von Opfern, die sich für ihre Probleme schämen und Angstzustände und Panikattacken für sich behalten.

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