Fenster

Fenster abdichten

Wenn es draussen kalt wird, zieht es mitunter auch kalt in die Wohnung. Ursache sind undichte Fenster, die sich bei alten Modellen nicht immer ganz vermeiden lassen. Aber wer nicht gleich das Fenster austauschen will oder kann, muss nicht frieren. Mit eine paar Tricks lässt sich das Problem für eine Weile beheben.

23 Oktober 2015

Diese Dinge können Ihnen helfen, die Fenster abzudichten:

  • Zollstock
  • Gummidichtung
  • Schere
  • Streichhölzer
  • Putzlappen und Reinigungsmittel.

So wird’s gemacht

Mit dem Streichholz (oder auch einer Kerze oder einem Teelicht) stellt man leicht fest, wo es zieht und wo der Rahmen undichte Stellen zur Wand aufweist. Denn wenn die Flamme flackert, kommt hier Luft von draussen ins Innere.

Der Fensterrahmen wird dann gründlich mit Reiniger und Lappen gereinigt und getrocknet. Danach können Sie den Fensterrahmen ausmessen und die entsprechende Gummidichtung (gibt’s im Baumarkt) zuschneiden. Beim Aufkleben wird die Schutzfolie abgezogen, damit die Klebefläche zum Vorschein kommt. Dabei sollten Sie die Dichtung möglichst unmittelbar mit der anderen Hand festdrücken.

Zu beachten ist an den Ecken, dass die Dichtungen sicher und korrekt Stoss an Stoss kleben und keine Lücken entstehen.

Ein erneuter Test mit der Kerze oder dem Streichholz zeigt, dass nun keine Zugluft mehr ins Innere dringen kann.

Vorübergehende Lösung

Wie lange eine solche Abdichtung hält, ist von Fall zu Fall verschieden. Sollte sich die Dichtung mit der Zeit zu sehr zusammendrücken und somit wieder Zugluft vorbeilassen, kann sie erneuert werden. Im Prinzip ist es keine dauerhafte Lösung, die ein neues Fenster ersetzt. Es ist eine Übergangslösung, die die Zeit bis zum neuen Fenster überbrücken hilft oder auch in einer Mietwohnung, die man nur noch kurze Zeit bewohnt. Da die Zugluft aber nicht nur unangenehm für die Bewohner ist, sondern auch unnötig jede Menge Heizkosten verursacht, sollte das (relativ geringe) Geld für solche Dichtungen investiert werden. Wer dabei die Wahl zwischen verschiedenen Qualitäten und damit Preisstufen hat, ist gut beraten, wenn er zum besseren Produkt greift, da dies zumindest eine längere Haltbarkeit verspricht.

Ebenso können solche Dichtungen für Türen verwendet werden. Hier gibt es allerdings teilweise spezielle Lösungen, die dem höheren Druck und der grösseren Beanspruchung besser standhalten. Im Zweifelsfall fragt man hier am besten einen Fachmann oder Fachverkäufer. Auf alle Fälle ist es ratsamer, eine Dichtung für das Fenster auch in der Tür zu verwenden, als gar keine Massnahmen zu ergreifen.

 

 

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