Gebäude & Energie

Gesundes Raumklima

Um ein gesundes Raumklima zu schaffen, ist es wichtig, dass Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sind. Während der Heizperiode empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit 20 bis 21 Grad Celsius in Wohnräumen sowie 18 Grad Celsius in Schlafräumen, wobei diese Empfehlung sich auf 30 bis 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit bezieht.

25 Mai 2016

Richtiges Lüften schafft gesundes Raumklima

Wer sich intensiv mit Gegebenheiten von Immobilien beschäftigt, stellt fest, dass Wände, Decken und Böden wegen ihrer grossen Fläche das Klima in Räumen beeinflussen. Das richtige Lüften ist fester Bestandteil des gesunden Raumklimas. Und nicht nur das: Richtiges Lüften ist darüber hinaus in Zeiten steigender Energiepreise von noch grösserer Bedeutung und verringert unnötige Kosten und Umweltverschmutzung.

Für einen Luftaustausch genügt es nicht, Kippfenster zu öffnen. Effektiver ist dagegen das sogenannte Stosslüften, das mehrmals am Tag und kurzzeitig angewandt wird. Insbesondere bei Altbauten ist ein natürlicher Luftaustausch zu bevorzugen, wenn möglich und gesundheitsbeeinträchtigende Zugluft und übermässiger Energieverbrauch unter keinen Umständen folgen.

Gesundes Raumklima durch Lüftungsanlagen

Gerade heutige Bauvorschriften haben zur Folge, dass Neubauten gut gedämmt und abgedichtet werden, wodurch der Luftaustausch massiv eingeschränkt wird. Dezidiertes und kontrolliertes Lüften ist ergo nicht wegzudenken und unerlässlich, um gesundes Raumklima zu schaffen. Moderne Lüftungsanlagen machen ein kontrolliertes Lüften möglich, müssen jedoch vor der Installation mit dem Planer oder der Planerin abgestimmt werden. Ferner ist es erforderlich, diese Anlagen zu warten und zu reinigen, damit keine Pilze oder andere Mikroben im Luftverteilsystem angesiedelt werden. Lüftungsanalagen verfügen über Filter, die das Eindringen unerwünschter Schadstoffe vermeiden. Sofern dieser Filter in regelmässigen Abständen ausgetauscht wird, bleibt die Raumluft sauber.

Trockene Raumluft

Wohnungen mit extrem trockener Luft sind undicht und überheizt. Die Undichtigkeit führt dazu, dass Feuchtigkeit entweicht. Der trockenen Luft wird zusätzlich aufgrund zu starker Wärme Feuchtigkeit ausgetragen. Um der trockenen Luft aus dem Wege zu gehen, ist es notwendig, Fenster abzudichten, die Temperatur in den Räumen abzusenken und regelmässig zu lüften. Wer seiner Umgebung ein gesundes Raumklima verschaffen möchte, verzichtet nicht auf Pflanzen. So geben Zimmerlinde, Bananenstauden, Papyrus und Zyperngras dem Raum wegen ihres Wasserbedarfs Feuchtigkeit ab.
Pflanzen sind die ideale Alternative zu Luftbefeuchtern schlechthin. Luftbefeuchter sollten gemieden werden, da sie kaum eine verlässliche Steuerung der Raumluftfeuchtigkeit zulassen und schlimmstenfalls bei Vernachlässigung der Wartung Pilzsporen und Mikroben in der Raumluft ausstreuen.

Wärmedämmung ist wichtig

Viele kennen es: Die kalten Aussenwände lassen die Temperatur im Inneren als zu tief empfinden, was letztlich auf eine schlechte Wärmedämmung zurückzuführen ist. Hier helfen höhere Temperaturen ebenso, um feuchtigkeitsbedingten Problemen aus dem Wege zu gehen. Andernfalls verschafft man Milben oder Schimmelpilzen paradiesische Bedingungen, die nicht nur unangenehme Gerüche entstehen lassen, sondern auch Allergien oder Entzündungen hervorrufen können.

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