Gebäude & Energie
Brennholzstapel

Heizen

Die Heizung ist in unseren Breiten eine Notwendigkeit in allen Gebäuden. Gerade in der Schweiz gibt es Gegenden mit sehr harten Wintern, was für die Heizungsanlage eine Höchstleistung bedeutet. Doch egal ob schicker Neubau oder die liebevolle Erhaltung eines antiken Hauses – die Heizung soll heute komfortabel zu bedienen sein und Behaglichkeit verbreiten, ohne das Konto zu sehr zu strapazieren.

26 November 2014

Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten offen, wobei die Gegebenheiten an Ort und Stelle überprüft werden müssen. Zum Beispiel ist nicht überall Erdgas verfügbar, sodass dieses als Heizenergie in manchen Orten ausfällt. Allerdings wird einer Gasheizung nachgesagt, dass sie sehr sauber arbeitet und auch in der Anschaffung recht sparsam ist. Weniger günstig sieht die Prognose allerdings aus, wenn es um die Heizkosten geht, zumal der Besitzer keinerlei Einfluss auf den Preis hat.

Eine weitere Alternative sind Heizungsanlagen, deren Kessel mit Öl betrieben werden. Auch Öl ist teuer, jedoch hat der Besitzer zumindest die Möglichkeit, den Öltank dann aufzufüllen, wenn die Preise gerade niedrig sind. Ein Nachteil der Ölheizung ist der Tank, der einen eigenen Aufstellraum benötigt.

Einen Vorteil haben beide: sowohl Gas- als auch Ölheizungen können mit anderen Methoden ergänzt werden, wie Solar und Holzheizung. Für letztere benötigt man dann einen speziellen Heizkessel. Eine weitere Variante ist es, dass ein Kaminofen, der wegen seiner gemütlichen Ausstrahlung aufgestellt werden soll, mit einer wasserführenden Anlage oder einer sogenannten Wassertasche ausgerüstet wird. In bestimmten Fällen geht dies auch mit bestehenden Kaminöfen. Dann kann der angeheizte Kamin der Öl- oder Gasheizung Leistungen zur Verfügung stellen und eignet sich damit ideal zum Sparen.

Die Heizungen, die heute mit modernem Komfort ausgerüstet sind, können auch mit Scheitholz oder Pellets betrieben werden. Für beides ist es allerdings nötig, viel Lagerraum zu haben. Die Pellets müssen zudem gekauft werden, während das Scheitholz eventuell noch selbst geschlagen wird. Ausserdem gibt es für die Pellets Automaten, die selbsttätig nachlegen.

Wichtig für die Entscheidung in puncto Heizung ist für die meisten der Kostenfaktor. Doch mit etwas Geschick lässt sich bei fast jeder Heizung einiges sparen, und das schon mit kleinen Massnahmen. Dazu gehört zum Beispiel das stossweise Lüften, statt ein Fenster stundenlang auf Kipp stehen zu lassen.

Ein Energiefresser erster Klasse ist die Umwälzpumpe, die jede Warmwasserheizung braucht. Diese darf nach neuem Recht in der Schweiz nur noch dann eingebaut werden, wenn sie mindestens Energieklasse A besitzt. Man hat errechnet, dass ein Austausch dieser Pumpen in der ganzen Schweiz gegen neue Energiesparmodelle eine jährliche Einsparung von über 1.100 Gigawattstunden Strom einbringen würde.

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