Gebäude & Energie

Heizungsanlagen

Auf dem weiten Feld der Heiztechnik hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Alte Energieträger sind wieder im Kommen, wenn auch viel komfortabler als früher; andere sind überholt und tauchen kaum mehr auf. Doch welche ist die günstigste, welche ist wo zu empfehlen und welcher Fachbetrieb ist für den Einbau besonders gut ausgerüstet?

23 Dezember 2014

Eine Heizungsanlage soll im günstigsten Fall alle Räume des Gebäudes von einem zentralen Punkt aus heizen. Dafür werden in aller Regel wasserführende Anlagen verlegt, wobei das Wasser einen geschlossenen Kreislauf bildet, und auf verschiedene Arten erhitzt werden kann.

Möglich ist dafür zum Beispiel Gas, welches in vielen Gegenden der Schweiz als Erdgas verfügbar ist und somit eine saubere und platzsparende Variante für die Heizungsanlage darstellt. Denn das Gas braucht keinerlei Lagerraum wie etwa Holz oder Öl.

Ist kein Erdgas verfügbar, kann man sich mit Flüssiggas behelfen, was aber eher unüblich ist. Öl hat ähnliche Vorteile wie Gas, muss aber in einem Tank vor Ort gelagert werden, was Platzkapazitäten und ausserdem umfangreiche Sicherheitsmassnahmen erfordert.

Seit die erneuerbaren Energien im Vordergrund stehen, ist die Heizungsanlage mit Holzbetrieb wieder in den Fokus gerückt. Sie war bekannt, als noch jeder Raum einzeln mit Öfen beheizt wurde und später für die ersten Zentralheizungen in Kombination mit Kohle. Die Holzheizung heute hat jedoch mit der von damals Bekannten nicht mehr viel gemein: komfortabel lässt sie sich heute dank neuester Technik steuern und kann als Scheitholzanlage, Pelletheizung oder Hackschnitzelheizung betrieben werden. Ausserdem ist es möglich, eine anders bestückte Heizungsanlage (beispielsweise Gas) mit einem Kaminofen zu verbinden, der über eine Wassertasche nicht benötigte Energie in die Heizungsanlage einspeist.

Elektroheizungen gelten allgemein als besonders komfortabel und sauber, aber auch preisintensiv im Betrieb. Völlig überholt sind die Nachtspeicherheizungen, die zwar noch betrieben werden dürfen, aber als Neuinstallation nicht mehr interessant sind.

Fernheizungen sind ebenfalls ein Thema, da unter Umständen Abwärme von Industrie und Gewerbe genutzt werden können. Und schliesslich ist unter dem Hinblick der erneuerbaren Energien die Wärmepumpenheizung eine Alternative. Hier wird Wärme aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft komprimiert und anschliessend zum Heizen verwendet.

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