Garten
Pflanzen setzen

Im Frühling schon Gemüse ernten?

Der lange Winter zehrt nicht nur an den Nerven, sondern auch an den Kräften. So wird sich der Frühling schon herbeigesehnt. Mit dem Frühling kehrt nicht nur die Wärme zurück. Sondern die erste eigene Ernte kann erfolgen.

22 Januar 2016

Das geht natürlich noch nicht im Freiland, denn hier gibt es noch den Bodenfrost und das macht ein Anbau noch unmöglich. Aber mit einem Hochbeet lässt sich die Pflanzzeit verschieben. Jetzt ist der Anbau schon im zeitigen Frühling möglich. Dabei spielt natürlich das Gemüse eine große Rolle. Der erste frisch geerntete Salat aus dem eigenen Hochbeet, das ist ein Genuss für die ganze Familie. Aber nicht nur Salat wird den Speiseplan ergänzen. Sondern auch Radieschen, grüne Gurken oder auch Tomaten. So ein Hochbeet gibt es im Baumarkt, aber viele Hobbygärtner stellen so ein Hochbeet selbst her. Dabei kann auch unterschiedliches Material eingesetzt werden.

Vorteile von einem Hochbeet

Dabei gibt es einige Pluspunkte zu nennen. Mit einem Hochbeet erfolgt nicht nur eine vorzeitige Ernte, sondern hier wird der Rücken bei der Gartenarbeit geschützt. Aufgrund der Höhe ist ein tiefes Bücken bei der Gartenarbeit erforderlich. Auch erfolgt die Zugabe von Nährstoffen gezielter als im Freiland. In einem Hochbeet wird Kompost eingebracht, was auch eine zusätzliche Wärme entwickelt. Das Ungeziefer hat hier keine Chance sich an den Pflanzen zu bedienen.

Hochbeet selbst bauen

Zuerst ist eine Grundfläche anzulegen. Das ist natürlich jedem Gärtner selbst überlassen, jedoch sollte das Hochbeet nicht zu klein gewählt werden. Jedoch kommt es auch auf das verwendete Baumaterial an. So ein Hochbeet sollte nicht breiter als 1,30 Meter sein. Die Länge kann verschieden sein, aber sollte mindestens zwischen 2,00 bis 2,50 Meter liegen. Die Höhe sollte zwischen 1,00 und 1,20 Meter liegen und somit kann optimal gearbeitet werden.

Die meisten Hobbygärtner benutzen für ihr Hochbeet starke Holzbohlen. So werden Eckpfosten in den Boden eingelassen und dann mit den Seitenwänden verschraubt. Bei Bedarf werden weitere Holzpfähle in den Boden gerammt und dienen der Stabilisierung. Für diesen Aufbau muss das Holz witterungsbeständig sein. Dafür sind gut Eiche, Douglasie und Lärche geeignet.

Metall für ein Hochbeet einsetzen

Aber auch Metall ist für ein Hochbeet gut geeignet. Das können als Beispiel verzinkte Wellblechplatten sein. Diese werden auch an die Holzpfeiler angeschraubt. Durch das Wellenprofil wird auch das Hochbeet gut ausgesteift und ist damit sehr stabil. Einziger Wehmutstropfen ist, Metall leitet Wärme und Kälte weiter. Somit kann sich in den kälteren Monaten der Rotteprozess verzögern.

Das Hochbeet für die Ewigkeit

Wer sich für ein Hochbeet aus Stein entscheidet, verwendet ein Material, was ausgezeichnete Eigenschaften besitzt. So ist Stein absolut witterungsbeständig und isoliert sehr gut. Zudem ist Stein noch witterungsbeständig und fäulnisresistent. Das Hochbeet aus Stein muss ein Betonfundament besitzen, was mindestens 80 cm tief sein muss. Als Steine können Lochsteine oder Kalksandsteine verwendet werden. Mit diesen Steinen geht es am schnellsten und ist auch einfach zu bewerkstelligen.

Tipp: Das Hochbeet sollte innen eine Teichfolie bekommen. Damit kommen die Innenwände nicht mit dem verrotteten Material in Verbindung. Das ist besonders bei dem Hochbeet in Holzbauweise und auch aus Stein erforderlich. Bei Stein wird verhindert, dass Feuchtigkeit durchsickert. Das macht dann das Hochbeet nach kurzer Zeit unansehnlich.

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