Garten
Gepflegte Gartenanlage

Lohnt sich die Anschaffung eines Mähroboters?

23 November 2016

Eine der wichtigsten Pflegemassnahmen, um einen schönen Rasen zu bekommen, ist das regelmäßige Mähen. Für viele Gartenbesitzer ist das aber eine langweilige, ungeliebte Pflicht. Wäre es da nicht schön, diese unbeliebte Tätigkeit einem Roboter überlassen zu können? Diese Geräte sind aber nicht ganz billig.

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Der Mähroboter ist ein akkubetriebener, mit einem Mikroprozessor versehener, selbstfahrender Rasenmäher. Damit er seine Arbeit verrichten kann, muss der zu mähende Rasen mit einem Begrenzungskabel eingefasst werden. Der Mähroboter ist mit Sensoren bestückt, die sowohl dieses Kabel als auch Hindernisse erkennen. Er startet an einer beliebigen Stelle mit dem Mähen des Rasens. Trifft er auf ein Hindernis oder kommt er in die Nähe des Begrenzungskabels, ändert er seine Laufrichtung. Einfachere Modelle fahren so den gesamten Rasen nach dem Zufallsprinzip ab, bis alles gemäht ist. Komplexere Geräte legen eine Karte des Rasens an, den sie dann systematisch abfahren. Lässt man dem Mähroboter genügend Zeit, ist am Ende auf jeden Fall der ganze Rasen gemäht. Wenn die Akkuladung zur Neige geht, fährt der Mähroboter selbsttätig zur Ladestation zurück, lädt den Akku auf und setzt die Arbeit dann fort. Einfache Geräte muss man selber starten, komfortablere Modelle können auf bestimmte Mähzeiten programmiert werden und beginnen dann selbstständig mit der Arbeit.

Wann macht ein Mähroboter Sinn?

Für einen sehr kleinen Rasen, z. B. im Vorgarten, lohnt sich die Anschaffung eines Mähroboters nicht. Je größer die zu mähende Fläche ist, desto mehr Arbeitserleichterung bringt der Roboter. Er arbeitet besonders gut auf Grundstücken, die nicht zu verwinkelt sind. Besitzt das Rasenstück zu viele Ecken und Kanten, bleiben dort Stücke ungemäht, die Sie dann nacharbeiten müssen. Die meisten Mähroboter können nur bis zu Steigungen von maximal 30 % sicher eingesetzt werden. Sie brauchen eine geeignete, überdachte Fläche für die Ladestation des Roboters. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass der Mähroboter dort auch Raum zum Rangieren braucht. Haben Sie viele Obstbäume im Garten? Dann ist der Mähroboter zumindest im Herbst nur begrenzt einsetzbar, denn auch Fallobst, wie Äpfel oder Birnen, sind für ihn zu umfahrende Hindernisse. Das Mähergebnis sieht dann entsprechend aus.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Mähroboters achten

• Der Mähroboter sollte der Größe des zu mähenden Rasens angepasst sein. Ein Gerät, das für 1.000 m² ausgelegt ist, ist teurer als eines für 100 m², bringt Ihnen aber keinen Vorteil, wenn Sie nur 100 m² Rasen besitzen.
• Haben Sie Kinder? Dann achten Sie darauf, dass der Mähroboter auf Kindersicherheit getestet ist. Das bedeutet, dass die Messer sofort stoppen müssen, wenn der Roboter aufgehoben wird.
• Ist Ihr Grundstück nicht vollkommen eben, informieren Sie sich vor dem Kauf darüber, welche Steigung der Roboter schafft.
• Der Mähroboter sollte eine Diebstahlsicherung haben, damit Sie wirklich lange Freude an dem Gerät haben.
• Wenn Ihr Grundstück nahezu rechteckig ist, können Sie ein einfaches Gerät kaufen. Ist es eher verwinkelt, benötigen Sie einen Mähroboter mit entsprechend aufwendiger Steuerung.
• Möchten Sie Ihren Mähroboter über das Smartphone oder Tablett bedienen, informieren Sie sich vor dem Kauf, ob das ausgesuchte Modell diese Möglichkeit bietet. Ältere Varianten bieten diesen Komfort nicht.

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