Gebäude & Energie
Energieeinsaprung im ganzen Haus

Natürliches Bauen – natürliches Leben

Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, bei Neu- oder Sanierungsbauten auf Natürlichkeit Wert zu legen. Ein paar Beispiele sollen zeigen, wie andere Besitzer von Grund und Boden oder auch einem alten Haus diese Idee integrierten.

6 Mai 2015

Denkmalgeschützter Hof wird liebevoll saniert

In vielen Gegenden der Schweiz findet man ehemalige Höfe, die auf neue Besitzer warten. Das muss nicht ein Landwirt sein – es kann auch für Familien interessant sein, die mit vielen Personen in den oft denkmalgeschützten Kleinoden wohnen wollen. Denkmalgerecht sanieren und umbauen ist nicht einfach – Expertenrat muss sein, und auch ein paar höhere Kosten bringt es mit sich. Doch der Aufwand lohnt sich: denn das, was die Urväter aus heimischen Materialien machten, ist oft natürlicher und wohnlicher, als man heute auf den ersten Blick denkt.

Passivhaus aus Holz

Eine andere Möglichkeit ist ein Passivhaus, wie es jüngst im Züricher Umland in Holzrahmenbauweise errichtet wurde. Die hoch gedämmte Hülle des Gebäudes hat dreifach verglaste Fenster und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Auch hier ist natürliches Leben zum Novum geworden.

Altes Fachwerkhaus liebevoll restauriert

Manch altes Fachwerkhaus ist heute eine Ruine, aus der sich viel machen liesse. Besonders, wer das natürliche Wohnen schätzt, wird gern auf die urigen Gebäude zurückgreifen, die noch ohne schädliche Materialien errichtet worden sind. Wer heute mit Holz und Lehm saniert, tut sich und seiner Gesundheit das Beste, was am Baumarkt zu haben ist. Im Innen- wie Aussenbereich lassen sich Materialien finden, mit denen man gesund bauen und sanieren kann.

Früher waren die Grundstücke meist grosszügig bemessen, was heute in vielen Familien die Möglichkeit nahe legt, diesen für andere Familienmitglieder als Bauplatz zu nutzen. Natürlich muss das gemeindeseitig erlaubt sein. Aber mit etwas Glück lässt sich auch Gartenland in Bauland umwidmen. Zwar ist dieses dann oft lang und schmal, statt relativ quadratisch, doch mit etwas Geschick kann ein Architekt da richtig was rausholen. Sich ein paar Vorschläge machen zu lassen, sollte eine Investition in die Zukunft sein. Wer einen guten Architekten findet, kann diesem seine Wünsche präsentieren, der diese dann – soweit möglich- einfliessen lässt. Natürliches Wohnen geht auch mit ungewöhnlichen Grundrissen.

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