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Parkett

Parkett Preis – Die Kosten von Parkett

Natürlich, Parkett kostet eine ganze Stange Geld. Von dieser Prämisse gehen die meisten Menschen aus, die sich über dieses Thema noch nicht informiert haben. Dabei heißt es hier wie auch in vielen anderen Bereichen: Es kommt darauf an, welches Parkett es ist, welche Parkettart, welche Holzart, auch auf die Farbe.

24 November 2014

Dabei gilt: je härter das Holz, desto teurer das Parkett, Massivholzparkett ist teurer als Mehrschichtparkett, Naturfarbiges ist billiger als gefärbtes Parkett. Parkett zum Selbstverlegen ist preisgünstiger als Parkett, vom Fachmann verlegt.

Die häufigste Anwendung findet in der Schweiz Parkett aus Eiche. Dieses ist zu Preisen zwischen 40 und 50 CHF/m²erhältlich. Die hochwertigsten Parketts kosten bis 90 CHF/m². Immer moderner wird die Anwendung von Parkett aus Bambus, welches eine außerordentlich hohe Standzeit hat. Die Preise hierfür sind ähnlich. Dieses gilt allerdings nur, wenn es sich um sogenanntes Mehrschicht- oder Fertigparkett handelt. Das besteht aus 2 oder 3 Schichten und unterschiedlichen Holzarten. Die Lauffläche ist stets aus hartem Holz, wie etwa Eiche. Die mittlere Schicht könnte aus Kiefer sein, die untere dann aus weicherem Holz. Dieses Mehrschichtparkett sollte stets vollflächig verklebt werden. Dadurch wird ein höherer Trittschallkomfort erreicht. Zu dem Preis für das eigentliche Parkett kommt dann noch der für den Kleber mit etwa 7 CHF/m².

Zu den Materialkosten muss der Preis der Arbeit hinzugerechnet werden. Jedenfalls dann, wenn ein Fachmann damit beauftragt wird. Das ist stets zu empfehlen, denn gelernt ist gelernt. Auch wenn Baumärkte und Fachbetriebe Kurse im Parkettlegen anbieten, sich im Internet entsprechende Tutorials finden, genügend Literatur auf dem Markt ist: Erfahrung kann nicht angelernt werden. Und wer sich für einen so hochwertigen und, man kann fast sagen luxuriösen, Fußbodenbelag entscheidet, möchte auch sicher gehen, dass durch möglicherweise unfachgerechte Selbstverlegung kein Schaden entsteht. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Parkett in einem vorgegebenen Muster verlegt werden soll. Ganz nebenbei gesagt können die Arbeitskosten eines solchen Parkettlegerfachbetriebes steuermindernd angesetzt werden. Wobei die Arbeitsstunde eines Parkettlegers deutlich günstiger ist, als die eines Autoschlossers. Je nach Region verlangt der Fachmann 40 CHF, hinzu kommt die Steuer.

Zu den Materialkosten für das eigentliche Parkett und den Handwerkerkosten kommen noch zusätzliche Aufwendungen. Beispielsweise für die Sockelleisten, Türschienen, Fugenmasse, Dämmmaterial und, je nach Verlegeweise, das Lagerholz. Des weiteren für den Lack, Wachs oder das Öl für die Oberflächenbehandlung. Je nach Art der Oberflächenbehandlung muss der Bauherr wissen, dass er möglicherweise einige Zeit den Raum nicht betreten kann.

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