Fenster
Fenster austauschen

Renovierungen von bestehender Bausubstanz – Fenster

Ein Austausch von Fenstern kann verschiedene Gründe haben: sie sind nicht mehr dicht und daher unbrauchbar, sie entsprechen nicht mehr den Anforderungen an das Aussehen des Gebäudes oder aber sie werden aus Gründen der Wärmedämmung ausgetauscht.

11 November 2014

Doch wird die Zugluft, die früher selbstverständlich an Fenstern entstand, gänzlich vermieden, kann das wiederum andere Probleme auf den Plan rufen – zum Beispiel Feuchtigkeitsschäden. Die Luftzirkulation, die durch das ungewollte Lüften mit den nicht wärmegedämmten Fenstern entsteht, ist nötig, um entstehendes Kondensat an den Wänden zu trocknen. Wird diese unterbrochen, entstehen Probleme mit dem Raumklima. Daher ist es wichtig zu bedenken, dass eine Erneuerung der Fenster mit einer Wärmedämmung der Wände einhergehen muss, damit es nicht zur Schimmelbildung kommt.

Der richtige Fachmann, der diesen Zusammenhang beurteilen und in diesem Zug beraten kann, ist ein Bautechniker oder Bauphysiker.

Feuchte Wände sind nicht selten ein Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern. Letztere haben aus Gründen der Wärmedämmung neue Fenster einsetzen lassen und die Mieter müssen demzufolge extrem viel lüften – was diese jedoch wegen der Heizkosten weniger tun als erforderlich. Doch hat sich einmal ein solches Problem manifestiert, ist dem schwer beizukommen und auch ausreichendes Lüften nützt nichts mehr.

Auch wenn andere Sanierungsmassnahmen dafür zurückstehen müssen – es sollte eine Wärmedämmung des Gebäudes immer im Zusammenhang gesehen werden. Und die Dämmung von Wänden und Fassaden ist möglichst zusammen mit den neuen Fenstern in Angriff zu nehmen.

Sollten Sie darauf keinen Einfluss haben, beispielsweise weil Sie der Mieter des Hauses sind, dann versuchen Sie, den Eigentümer davon zu überzeugen und verlangen Sie eine Beurteilung durch einen Fachmann. Denn feuchte Räume und Wände sind nicht nur unangenehm und führen zu irreparablen Schäden an den Möbeln, sondern stellen auch ein nicht unerhebliches Risiko für die Gesundheit dar. Allergien sind oft die Folge, die dann lebenslang bestehen bleiben.

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