Gebäude & Energie

Schutz vor Elektrosmog

Elektronische Helfer sind heute nicht mehr wegzudenken. Sie befinden sich nahezu in allen Bereichen wieder und erleichtern unseren Alltag oder tragen zur Unterhaltung bei. Doch es sollte auf obsolete Geräte verzichtet werden, wenn möglich. Um sogenannten Elektrosmog zu dezimieren, genügt es bereits oftmals, Elektrogeräte an anderer Stelle zu positionieren.

25 Mai 2016

Wer sich vor Elektrosmog schützen möchte, sollte vorrangig abklären, ob bestimmte Geräte überhaupt notwendig sind. Nicht jede Elektroinstallation ist unverzichtbar. Schnurlose Telefone gemäss DECT-Standard zum Beispiel verursachen aufgrund ihrer Sendeleistung eine hohe Strahlenbelastung und unterliegen keiner Ziel- oder Grenzwertkontrolle. Ratsam sind daher schnurgebundene Telefone oder schnurlose DECT-Anlagen neueren Standards, bei denen die Leistung bedarfsgerecht angepasst wird und die Sendeeinrichtung nur während eines Telefonats aktiviert ist.

Abgeschirmte Leitungen und sternförmige Anordnung von Geräten als Schutz vor Elektrosmog

Vermieden werden sollten zum Schutz vor Elektrosmog auch Installationen in Ringform, die Räume rundherum umgeben. Anstelle der Ringform sind sie sternförmig unterzubringen, um sogenannte „stressfreie“ Zonen zu schaffen, die zum Beispiel in Schlafzimmern eingerichtet sind. Der Schlafbereich ist nämlich der Ort, wo keine – oder wenn überhaupt – abschaltbare Elektrogeräte sowie –installationen anzutreffen sein sollten. Radiowecker sind insofern nicht empfehlenswert. Gleiches gilt auch für Steigleitungen und Hausanschlüsse in Schlafräumen.

Bei der Verlegung von Leitungen ist zu beachten, dass zum Schutz vor Elektrosmog nur speziell abgeschirmte und isolierte Kabel eingesetzt werden. Stromkreise einer jeden Sicherungsgruppe können via Netzfreischaltern bei Stilllegungen stromlos geschaltet und unterbrochen werden. Auch Erdungskabel sollten eine bestimmte Anordnung haben. Sie sind astförmig und gezielt zu installieren. Dadurch werden keine magnetischen Felder erzeugt, die von Rückströmen verursacht werden können. Sinn kann es machen, bei der Planung eines Baus, einen Elektrobiologen hinzuziehen, der Erdungsanbindungen mit dem Blitzschutz, der Fundamenterde und mit weiteren Teilen aus metallischen Werkstoffen überprüfen kann.

Messungen dienen dem Schutz vor Elektrosmog

Nach der Verlegung von Stromkabeln wird zum Schutz vor Elektrosmog mittels einer elektrischen Feldmessung überprüft, ob elektrische Felder ausgemerzt sind. In Fällen, in denen starke äussere Strahlenbelastungen eruiert werden, können erfahrene Elektro- oder Baubiologen allfällige Abschirmassnahmen in die Wege leiten. Experten raten davon ab, ohne fachkundige Unterstützung und Prüfung ihrer Effektivität Abschirmarbeiten selbst auszuführen.

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