Gebäude & Energie
Paar vor dem Kamin

So finden Sie die optimale Heizung für Ihr Haus (1)

Es gibt kaum etwas Schöneres: Das angenehm wohlige Gefühl, wenn Sie an einem kühlen nassen Tag oder nach einem Winterspaziergang nachhause in die kuschelig warmen Räume kommen. Voraussetzung dafür ist vor allem eine gut funktionierende Heizung. Um deren zuverlässige Funktion zu garantieren, ist von Zeit zu Zeit eine Sanierung notwendig.

18 Mai 2015

Möglicherweise schlagen Sie jetzt die Hände über dem Kopf zusammen: der ganze Aufwand, die Geldausgaben, die Vorschriften und die Entscheidung über die richtige Heizung. Das ist Ihnen alles zu viel? Muss es aber nicht! Wenn Sie sich rechtzeitig damit beschäftigen, sparen Sie viel Stress und im Ergebnis sogar eine ganze Menge Geld. In dieser Reihe werden wir Sie ausführlich zum Thema Heizen in der Schweiz informieren. Heute beginnen wir damit, Ihnen die verschiedenen Heizungsanlagen kurz vorzustellen.

Sechs verschiedene Heizsysteme im Kurzporträt

Wenn Sie sich zur Sanierung Ihrer Heizung entscheiden, steht vermutlich als eine der ersten Fragen diese an: Die bestehende Heizungsanlage ersetzen oder das gesamte Heizsystem umstellen? Ersteres mag die bequemste Lösung sein, doch längerfristig gedacht nicht unbedingt die günstigste bezüglich Leistung, Preis oder Umweltfreundlichkeit. Deshalb macht es Sinn, die unterschiedlichen Möglichkeiten genauer zu betrachten.

  1. Fernwärme
    Im Prinzip funktioniert das Ganze wie eine riesige Zentralheizung. Die Installationen der Anlage sind zwar etwas teurer als bei anderen Heizsystemen, dafür halten sich die Folgekosten in Grenzen.
  2. Heizöl
    In der Schweiz ist die Ölheizung die verbreitetste Heizungsart, wird aber immer seltener eingesetzt. Heizen mit Öl ist zwar bequem, belastet aber die Umwelt. Zudem sind die Kosten recht hoch und steigen weiter.
  3. Erdgas
    Aus ökologischer Sicht ist Erdgasheizung sinnvoller als das Heizen mit Öl. Doch auch hier sind steigende Preise zu befürchten, da die Vorräte an fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Erdöl begrenzt sind.
  4. Solarenergie
    Umweltfreundlich und energiesparend ist das Heizen mit Sonnenenergie. Bei höheren Investitionskosten ist die Energiequelle künftig kostenlos. Die finanzielle Förderung von Solaranlagen ist ein weiteres Plus.
  5. Wärmepumpe
    Immer mehr neue Häuser werden mithilfe von Wärmepumpen beheizt und auch bei Sanierungen werden sie häufig eingesetzt. Zum Heizen werden u.a. Abwärme, Erdwärme oder Wärme aus Grundwasser genutzt.
  6. Holzheizung
    Der einheimische nachwachsende Rohstoff Holz verbrennt CO2-neutral. Es gibt unterschiedliche Holzheizungssysteme, wobei die moderneren sehr sauber und bedienfreundlich arbeiten.

In weiteren Beiträgen gehen wir detailliert auf die einzelnen Heizsysteme ein, informieren Sie über Kosten und Vorschriften, bieten Ihnen eine Checkliste für die Heizungsplanung und vieles mehr.

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