Bad

So lässt sich das perfekte Bad heizen

Das Bad ist ein zentraler Punkt der Wohnung, und längst viel mehr als Mittel zum Zweck. Daher ist der Raum zu einer Wohlfühloase geworden, die es gilt, bei Sanierungen auf den modernsten Stand zu bringen, was auch die Heizmöglichkeiten umfasst.

19 Mai 2015

Die Wärme im Bad

Menschen haben ein unterschiedliches Temperaturempfinden. Doch um sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie Ihr bad heizen wollen, sollte unbedingt schon im Vorfeld gemessen werden. Dazu braucht man im Idealfall nicht nur ein Thermometer, sondern auch ein Hygrometer. Denn ob Sie sich wohl fühlen, hängt nicht nur von der Gradzahl ab. Ideal empfinden die meisten eine Temperatur zwischen 19 und 24 Grad, wobei auch die Luftfeuchte entsprechend ausgerichtet sein soll. Als ideal werden hier 40 % angegeben.

Die Wärme auf die Zeit einstellen

Das Bad wird zwar ganztägig kurz benutzt, aber richtig lang am Morgen und am Abend. Daher soll es genau dann mollig warm sein. Durchgängiges Heizen ist unnötig und braucht viel Energie. Allerdings sollte es nicht total auskühlen. Eine ständige Temperatur von 18 Grad ist sehr gut, und kann bei Bedarf erhöht werden. Etwa zu den Zeiten, an denen die Familie am Morgen im Bad ist.

So misst man richtig

Der Thermostat der Heizung muss so frei sein, dass die Luft von allen Seiten ankommen kann. Ist er etwa von Handtüchern verdeckt oder anderweitig nicht zugänglich oder versteckt, liefert er falsche Daten. Lässt es sich nicht anderes machen, als dass der Thermostat nicht frei von Luft umspült wird, dann sollten Sie zu einem Fernfühler greifen, der beliebig im Bad die Temperatur misst und weitergibt.

Wohlfühltemperatur

In einem kalten Badezimmer fühlt sich niemand wohl – doch in einem Überheizten auch nicht. Denn der Kreislauf wird belastet und das Feuchtwarme Klima tut dem Körper nicht gut. Der Wasserdampf, der beim Baden oder Duschen entsteht, sollte immer durch ein geöffnetes Fenster entweichen – denn er schlägt sich als Feuchtigkeit auf Möbeln und Wänden nieder. Dafür öffnet man das Fenster ganz, und das für etwa 10 Minuten, im Winter reichen sogar 5.

Lüftungsanlagen

Viele Bäder haben keine Fenster – und auch wenn Fenster vorhanden sind, kann fehlerhaft oder zu wenig gelüftet werden. Aus diesem Grund sind ideal. Sie sorgen für Frischluft und filtern den von aussen kommenden Staub. Um nicht die geheizte Luft auf die Strasse zu schicken und frische, kalte nach drinnen zu holen, werden sogenannte Wärmetauscher eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass die Abluft rund 60 % ihrer Wärme an die Zuluft abgibt.

 

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