Wintergarten

Der Warmwintergarten

Wer nicht nur seinen Pflanzen einen frostsicheren Unterstand für die kalte Jahreszeit bauen will, sondern sich ganzjährig in einem zusätzlichen, herrlich verglasten Raum aufhalten will, der sollte sich den Bau von einem Warmwintergarten überlegen.

6 Juli 2017

Im Gegensatz zu einem Kaltwintergarten verfügt ein Warmwintergarten nicht nur über hochwertige Fenster mit Doppelverglasung, sondern zusätzlich noch über ein Heizsystem. So kann der Warmwintergarten auch im Winter oder an kühlen Herbsttagen als Aufenthaltsraum genutzt werden. Wer diesen Wintergarten bauen möchte, der muss allerdings schon während der Planungsphase einiges beachten. Wir haben daher die grundlegendsten Tipps und Tricks für Sie einmal zusammengefasst.

Wichtig: Die Baugenehmigung

Baurechtlich gesehen gilt ein Warmwintergarten als Anbau, der genehmigungspflichtig ist. Bevor Sie also mit der Planung beginnen, sprechen Sie zunächst mit dem zuständigen Sachbearbeiter in der Baubehörde. Diese wird Ihnen alle benötigten Anträge aushändigen und kann Ihnen mitteilen, was genau Sie für den Bau des Warmwintergartens beachten müssen.

Auf die richtige Verglasung kommt es an!

Damit Sie den Warmwintergarten in allen Jahreszeiten genießen können, müssen die Glasfronten so ausgelegt sein, dass sie im Sommer möglichst viel Wärme abhalten, gleichzeitig im Winter aber gut isolieren, damit sich die Heizkosten im überschaubaren Rahmen halten. Als effektive Massnahme gegen Sonneneinstrahlung und Wärmeverlust im Winter eignen sich Fenster mit Doppelverglasung. Für zusätzlichen Schatten sorgen im Aussenbereich gepflanzte Bäume und Sträucher. Auch im Inneren des Wintergartens kann durch große, ausladende Pflanzen eine zu große Sonneneinstrahlung vermieden werden. Ebenfalls ein Muss sind Rolladen, Jalousien oder, an der Aussenfassade angebracht, Markisen.

Heizen – Im Winter unabdinglich

In vielen Fällen kann der Warmwintergarten direkt mit dem Heizungssystem des Hauses verbunden werden. Dadurch lässt sich der Wintergarten einfach und bequem auch im Winter auf angenehme Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius erwärmen. Wo ein Anschluss an das Heizungssystem nicht möglich oder nicht gewünscht ist, kommen andere Heizmöglichkeiten zum Einsatz. Weit verbreitet sind hier Infrarotheizungen, die über Strom betrieben werden oder auch beheizbare Fensterscheiben.

Einen Wintergarten bauen – besser vom Profi

Wer einen Wintergarten bauen lassen möchte, findet in der näheren Umgebung immer Handwerksbetriebe, die diese Arbeit fachgerecht und schnell ausführen. Während ein Kaltwintergarten auch von versierten Laien aus einem Bausatz aufgebaut werden kann, raten wir hiervon bei einem Warmwintergarten davon ab. Wenn Sie mit Eigenleistung Geld sparen wollen, fragen Sie bei der ausführenden Fachfirma nach, bei welchen Arbeiten Sie mit anpacken können, um Geld einzusparen.

Unverzichtbar: Das Fundament

Ein Warmwintergarten muss immer auf einem soliden Fundament stehen. Für den Bau des Fundamentes sollten immer Profis beauftragt werden, um hinsichtlich Statik und Tragfähigkeit garantiert auf der sicheren Seite zu sein. Auch die Installation eines Heizsystems und der Anschluss an das hauseigene Stromnetz sollte immer einem Fachbetrieb überlassen werden. Nur so greift im Schadensfall die Versicherung!

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