Fassade

Was darf´s für eine Fassade sein?

Ob neues Haus in Planung oder altes Haus sanieren – die Fassade kann in verschiedenen Varianten ausfallen. Oder auch nicht an allen Hausseiten gleich, zum Beispiel zur Strasse hin anders oder zur Wetterseite hinaus …

28 Juli 2015

Was gibt es für Möglichkeiten?

Holz, Putz, Klinker, die Fassadengestaltung ist vielseitig. Doch es geht nicht nur um die Optik, sondern auch um Schutz und Wärmedämmung.

Alternative Fassaden

Auch im Bereich der Fassadengestaltung gibt es Neuerungen und alternative Lösungen. So zum Beispiel hinterlüftete Fassaden. Dabei bleibt zwischen Bausubstanz und Wärmedämmung eine Luftschicht stehen. Diese sorgt dafür, dass der Wasserdampf abtransportiert wird.

Die begrünte Fassade

Wild romantisch und auf dem Land der Renner: begrünte Fassaden. Doch man muss sich genau ansehen, welche Pflanzen dafür geeignet sind, damit keine Bauschäden entstehen.

Wein, Kletterrosen oder Efeu, es gibt viele Varianten, die Fassade zu begrünen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch ein Schutz gegen Lärm und Kälte sowie Hitze. Zudem mindert die Fassade aus Grünem den Feinstaub und bindet Schadstoffe. Vögel und Schmetterlinge sind obendrein noch dankbar für das Nahrungsangebot.

So entsteht eine begrünte Fassade

Die herkömmliche Art ist einfach: die Pflanzen stehen vor der Mauer im Erdreich und wachsen von dort mit Kletterhilfe (Rose), oder auch ohne (Efeu, Wein) an der Wand entlang. Doch auch hierzu gibt es Alternativen. So kann eine Hausbegrünung auch dann erfolgen, wenn man keinen Bodenkontakt möchte. Dazu werden Vliestaschen mit Substrat gefüllt und auf einer Unterkonstruktion an der Fassade aufgehängt. Diese Form ist aufwändiger und auch kostenintensiver. Allerdings kann man auf diese Art auch einen Teil der Fassade begrünen, der keinen Zusammenhang mit dem Boden hat.

Die Lage der Wand

Die Wand, welche begrünt werden soll, muss in ihrer Lage der Pflanzensorte angepasst werden. An der Nordseite können zum Beispiel Efeu und Pfeifenwinde gut gepflanzt werden, denn sie nehmen Schatten nicht übel. An einer Südseite wird zu solchen Pflanzen geraten, die im Winter das Laub abwerfen. Denn dann kann die Sonne gut die Wand aufheizen. Das wären zum Beispiel Kletterrosen. Auch Wein und Knöterich kämen hierfür in Frage. An der Ostseite fühlen sich Wilder Wein und Waldrebe wohl, während an der Westseite immergrüne Pflanzen ideal sind, die auch im Winter an der Wetterseite schützen. Das wären zum Beispiel Efeu und Spindelstrauch.

Bauschäden vermeiden

Damit die Pflanzen mit ihren Saugnäpfen und Wurzeln nicht in das Mauerwerk eindringen können, muss die Fassade zuvor völlig in Takt sein. Sie darf keinesfalls Risse und ähnliche Beschädigungen aufweisen, da die Pflanzen (vor allem Efeu!) sonst jede Gelegenheit nutzen, dort hinein zu wachsen.

 

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