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Wintergarten isolieren

Ein Wintergarten muss isoliert werden: zum einen gegen Feuchtigkeit von unten, zum Zweiten gegen Regen und Schnee, und Drittens ein beheizter Wintergarten gegen Kälte.

21 August 2015

Wintergarten isolieren gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Ein Wintergarten braucht ein Fundament – wenn möglich, eine gegossene Bodenplatte aus Beton. Um den Wintergarten gegen die aufsteigende Nässe zu isolieren, wird eine PVC-Plane unter der Platte verlegt. Sollte diese Massnahme beim Bau Ihres Wintergartens nicht durchgeführt worden sein, wenden Sie sich an eine Fachfirma um die Arbeiten durchzuführen.

Die Isolation gegen Nässe durch Niederschläge

Hier sind mehrere Massnahmen angezeigt um den Wintergarten zu isolieren. Zum einen sollte die Bodenplatte eine sogenannte Schürze bekommen. Diese wird im Zusammenhang mit dem Fundament gegossen und sorgt dafür, dass kein Regen- oder Tauwasser unter die Bodenplatte läuft.

Weiterhin ist der Wintergarten natürlich Regen und Schnee ausgesetzt. Deshalb müssen alle Profil-Verbindungen und eingesetzten Fenster dicht sein. Ganz besonders wichtig ist dies beim Dach. Besteht das Dach aus Fenstern bzw. Glaselementen, ist dort die Dichtigkeit das Wichtigste überhaupt. Gewährleistet werden kann das nur durch Profiarbeit bei der Herstellung und Montage.

Isolierung gegen Wärmeverluste

Der Wintergarten soll sich durch die Sonne aufheizen, oder wird im Winter durch eine externe Heizung wie der Rest der Wohnung auf Temperatur gebracht. Diese Wärme soll im Anbau verbleiben und nicht entweichen. Zum Wintergarten isolieren bedarf es mehrerer Tricks beim Bau, damit eine gute Wärmeisolierung funktioniert.

Schon beim Giessen der Bodenplatte kann man hierfür etwas tun. Denn unter der Betonplatte mit Armierung liegt eine Folie zur Feuchtigkeitsabwehr. Dort kann auch gleich eine Dämmschicht eingebracht werden, die die Kälte nicht nach oben steigen lässt.

Ganz wichtig ist die Isolierung am Dach. Die warme Luft steigt nach oben und kann dort bei einem undichten Dach entweichen. Selbst Isolierglas ist für einen ständig beheizten Wohnwintergarten eher ungeeignet. Ein klassisches Dach, eventuell mit einem oder mehreren Dachfenstern, ist hier die bessere Wahl.

Eine weitere Stelle, an der üblicherweise Wärme entweichen kann, sind die vielen Fenster in den Wänden. Ist dort keine Doppel– oder Isolierverglasung angebracht worden, können die Fenster zu viel Luftaustausch und damit Wärmeaustausch zulassen. Eine entsprechende Nachrüstung ist erforderlich. Eine preiswerte Lösung ist auch der Tausch von alten Dichtungen. Diese gibt es als Meterware und sie sind schnell ausgetauscht.

Eine billige Lösung als Übergang bis zur Sanierung sind dicke Vorhänge an den Glasfronten. In der kalten Jahreszeit kann man diese vor die Fenster ziehen – zumindest abends und nachts – und spart so einen erheblichen Teil der Heizkosten.

Ob Fenster und Türen dicht sind, stellt man einfach mit einem Blatt Papier fest. Das Fenster wird geöffnet und ein Blatt eingeklemmt. Kann man dieses bei geschlossenem Fenster herausziehen, sind die Dichtungen nichts mehr wert. Es kann auch helfen, die Beschläge der Fenster neu einzustellen.

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