Gebäude & Energie
Solarenergie nutzen

Alternative Heizsysteme

Wer sich heute eine neue Heizung zulegt, sollte zu den neuesten Innovationen greifen, statt sich mit veralteter Technik zu befassen. Nur so ist gewährleistet, dass die neuesten Errungenschaften bezüglich Umweltschutz, Energieeffizienz und Sparsamkeit bereits verarbeitet wurden. Alternative Heizsysteme werden hierbei zunehmend zum Standard.

21 Dezember 2014

Alternative Heizsysteme für die Zukunft

Besonders lohnend ist es, wenn gleich alternative Heizsysteme eingebaut werden, und somit für viele Jahre keine Veränderung oder Modernisierung ansteht. Allerdings muss auch gesagt werden: die Anschaffungen für Heizungen mit alternativen Energien sind höher als für klassische Öl- und Gasheizungen. Doch die Brennstoffpreise liegen dort auch entsprechend höher. Pro 100 Liter Heizöl werden 2014 im schweizer Mittel rund 100 Franken fällig. Eine stolze Summe, die sich mit alternativen Energien erheblich senken liesse. Dazu kommt die Tatsache, dass Unterhalt und Wartungskosten bei den meisten alternativ betriebenen Heizsystemen geringer sind als bei den Klassikern.

Die Wärmepumpe

Eine schon häufiger genutztes alternatives Heizsystem ist die Wärmepumpe. Grundwasser, Aussenluft oder Erde geben hierbei die Temperatur ab, und die Heizung wandelt diese in nutzbare Heizenergie um. Doch die dafür nötigen Apparaturen müssen betrieben werden – meist mit Strom. Dieser frisst rund ein Drittel der gewonnen Energie wieder auf. Als Vorteil der Wärmepumpen gilt, dass sie platzsparend sind und geringe Betriebskosten haben. Die Investitionen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus betragen bei Erdwärmepumpen rund 60.000 Franken.

Holz als Energiequelle

Eine andere, wieder viel genutzte Energiequelle für das Heizsystem ist Holz. Der nachwachsende Rohstoff ist meist regional verfügbar und ausserdem ökologisch. Bei Pellets entsprechen zirka zwei Kilogramm einem Liter Heizöl. Die Schnitzelheizung gilt aus verschiedenen Gründen als nicht ideal für ein Gebäude, sondern ist eher für Wärmeverbünde geeignet. Auch Stückholzöfen sind eine Alternative. Die Kosten für alternative Heizsysteme mit Pellets betragen in der Anschaffung rund 30.000 Franken.

Heizungsunterstützung mit Sonnenenergie

Weiterhin möglich ist die Nutzung der Sonnenenergie mit einer Solarheizung. Kollektoren werden vor allem eingesetzt, um warmes Wasser damit zuzubereiten. Auch das Wasser für die Heizung kann vorgewärmt werden. Vorteil sind schnelle Installation und bequeme Wartung. Als alleinstehendes, alternatives Heizsystem ist die Solarenergie hierzulande nicht geeignet, kann aber effektiv als Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Doch leider ist so ein Heizsystem noch recht teuer, sodass mit einer Amortisation der Anlage erst nach 20 Jahren zu rechnen ist. Die Kosten betragen heute rund 30.000 Franken.

Insgesamt lohnen sich alternative Heizsysteme für alle, die in die Zukunft planen. Da die Kosten der Anschaffung sehr hoch liegen, gibt es verschiedene Förderprogramme, die diese Mehrbelastung abfedern sollen. Die Leistungen können in den Kantonsverwaltungen beantragt werden. Achtung: meist muss die Beantragung erfolgen, bevor mit dem Bau begonnen wird.

Weitere Informationen zum Thema alternative Heizsysteme finden Sie in diesem Artikel mit dem Titel „Alternativ Heizen„.

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