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Garage selbst bauen

Eine Garage ist für viele Kfz-Besitzer selbstverständlich, weil sie ihr „bestes Stück“ keinesfalls dem Wetter aussetzen möchten, und zudem gern im Winter ohne zugefrorene Scheiben losfahren. Zudem bietet eine Garage zumeist noch zusätzlichen Stauraum, sei es für die Werkbank, das Spielzeug der Kinder oder die Gartenmöbel im Winter.

10 September 2015

Die verschiedenen Möglichkeiten

Eine solche Garage kann massiv gebaut oder auch als Fertiggarage aufgestellt werden. Sie besteht üblicherweise aus Holz, Alu oder Beton, Steinen oder ähnlichem Material. Wer ein wenig Geschick hat, kann eine Garage in Eigenregie bauen, muss dabei aber vor allem auf die Statik achten und die entsprechenden Bauvorschriften.

Der richtige Standort

Je nach Grundstück kann die Wahl des richtigen Standortes gar nicht so einfach werden. Denn man muss die örtlichen Gesetzlichkeiten einhalten, die die Abstände zu Nachbargrundstücken und Co regeln, und sollte die Garage auch so stellen, dass man im Winter davor nicht allzu lange Wege zum Schippen hat. Ausserdem möchte niemand zu lange rangieren müssen, wenn er in die eigene Garage fährt.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Häufig gemachte Fehler beim Garagenbau lassen sich vermeiden, wenn Sie sich vorher gründlich überlegen was benötigt wird. Auf alle Fälle sollte die Grösse nicht zu knapp bemessen sein. Denn wenn das nächste Auto etwas breiter ist, ein Fahrrad noch hineinpassen soll und die Türen auch mit Schwung zu öffnen sein sollen, ist der Platzbedarf gar nicht so gering. Auch den Stauraum sollte man nicht vergessen, der beispielsweise für die Winter/Sommerräder nötig ist.

Damit der vorhandene Platz gut ausgenutzt wird, empfiehlt sich eine Fertigteilgarage. Denn diese bietet bei gleicher Grundfläche durch ihre dünnen Wände mehr Platz als eine aus Beton oder Stein.

Ebenfalls bedenken sollten Sie unbedingt ein Gefälle, das sich vor der Garage negativ auswirken könnte. Hier kann vielleicht beim Bau eine Erhöhung oder Absenkung des Geländes hilfreich sein.

Ausserdem wichtig sind Lüftungsöffnungen, die Feuchtigkeit in der Garage vermeiden. Denn diese kann Schimmel verursachen und sorgt für schnelles Rosten des Wagens, vor allem von unten. Leichtes Gefälle in der Garage verhindert, dass Wasser auf dem Boden stehen bleibt, wenn beispielsweise im Winter dem Auto anhaftender Schnee in der Garage schmilzt. Auch durch den Einbau eines Fensters kann die Luftzirkulation unterstützt werden.

Auch wenn es kostengünstig ist: Schwingtore sollten Sie nur einbauen, wenn wirklich viel Platz ist. Denn sie brauchen diesen sowohl in der Höhe innerhalb der Garage als auch davor. Ist dieser nicht allzu reichlich, sind Roll-und Sektionaltore die bessere Wahl.

 

 

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