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Garagentore – Schutz und Schmuck

Zu Beginn des Automobils war das Garagentor stets aus Holz; höchstens aus Blech. Heute sind diese Werkstoffe beim Bau von Garagentorenimmer noch aktuell. Doch inzwischen ist ein Garagentor mehr als eine zweiflügelige Tür. Sie sind als Flügel- oder auch Rolltor ausgeführt, als Sektionaltor oder Schwingtor. Jede Bauart des Garagentors hat für den Garagenbesitzer Vor-und Nachteile.

10 September 2015

Das Garagentor als Rolltor

Ein Rolltor ist wie ein Rollladen für die Garage. Es wird für die jeweilige Garagenöffnung passend angefertigt und montiert. Diese Art des Garagentores gilt als relativ günstig und zudem platzsparend; Sie benötigen vor der Garage keinen extra Platz um das Garagentor öffnen zu können und können ein zweites Auto so direkt vor der Garage parken. In den meisten Fällen wird das Rolltor als automatisches Garagentor ausgeführt und kann per Fernbedienung geöffnet und geschlossen werden. So eine Fernbedienung für das Garagentor bietet zudem auch zusätzliche Sicherheit; Nur schwer kann so ein Rolltor von aussen aufgebrochen werden.

Das Garagentor als Sektionaltor

Das Sektionaltor hat einzelne Elemente, die nach oben gezogen und unter der Decke im Innenraum der Garage verstaut werden. Dieses Garagentor gilt als besonders modern und kann ausser nach oben auch seitwärts an die Wand gelenkt werden. Die Sektionen, aus denen das Tor besteht, sorgen dafür, dass das Garagentor nicht nach vorne aufschwingt, wenn es nach oben gefahren wird. Das Sektionaltor ist manuell oder motorgetrieben erhältlich.

Das Garagentor als Flügeltor

Ein Flügeltor ist nichts weiter als ein gewöhnliches Tor mit zwei Türen, die sich gegeneinander öffnen. Besonders für Freunde des Retro-Charmes ist es wie geschaffen als Garagentor. Vorteil: die Höhe der Garage lässt sich voll nutzen, da das Tor nicht unter der Decke liegt, wenn es geöffnet ist. Nachteil: der Platz vor der Garage wird gebraucht und die Torhälften müssen gesichert werden, damit sie nicht beim Ein-und Ausfahren zufallen. Nicht in Frage kommt diese Art des Garagentores, wenn vor der Garage das Gelände ansteigt, wie etwa bei vielen Grundstücken, bei denen eine steile Abfahrt in den Keller des Hauses erfolgt.

Das Garagentor als Schwingtor

Das Schwingtor, welches aus einem Stück gefertigt wird, wird nach oben geklappt. Dieses Garagentor wird auch Kipptor genannt und ist am weitesten verbreitet. Allerdings muss der Platz vor der Garage gewährleistet sein, denn diese Tore brauchen beim nach oben schwingen erheblichen Platz nach vorn. Auch sollte der Benutzer nicht zu klein sein, da er sonst beim Kippvorgang den Griff nicht mehr halten kann. Inzwischen gibt es diese Art der Tore allerdings auch motorbetrieben.

Welches Garagentor ist das richtige?

Welches Garagentor man am besten kauft, ist eine Frage der Nutzung. Zum Beispiel, ob die Garage wirklich nur ein Unterstellplatz für ein sonst im Freien parkendes Auto ist, oder die Aufbewahrung für einen wertvollen Oldtimer, ob in der Garage sonstige Gegenstände von Wert lagern, wie teure Gartengeräte und Werkzeuge und vieles mehr. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass bei der Wahl des Tores nicht nur der Platz vor der Garage und das Budget ein Wörtchen mitreden müssen, sondern auch die Anforderungen an Sicherheit und Anwendungskomfort.

 

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