Garten
Backyard Swimming Pool

Ihr Swimmingpool: Aufstellen, einbauen oder was?

Sie hätten gerne einen Gartenpool, um sich an wärmeren Tagen mit Poolpartys, Baden und/oder Trainingsrunden im eigenen Schwimmbecken eine schöne Zeit zu machen? Tolle Idee. Eine der ersten zu entscheidenden Dinge ist dann die Art des Pools. Eine grundlegende Unterscheidung ist die zwischen Aufstell- und Einbaubecken. Ganz trennscharf kann man beide nicht unterscheiden, weil sich manche Aufstellbecken auch einbauen lassen und auch Zwischenformen zwischen Aufstell- und Einbaubecken existieren. Aber... der Reihe nach.

14 Januar 2015

Die Vorteile der Aufstellbecken

Aufstellpools sind Schwimmbecken, die in der Regel weder ganz noch teilweise ins Erdreich eingelassen, sondern komplett über dem Erdboden aufgebaut werden. Der Bau des Pools ist dann in der Regel einfach und auch von Laien durchführbar. Allerdings kann man manche als Aufstellpools verkaufte Pools doch ins Erdreich einzulassen, sodass das Aufstell- quasi zum Einbaubecken wird. Der Aufbau wird dadurch komplizierter. Ist kein Einlassen in den Boden geplant, lässt sich ein Aufstellpool auf verschiedensten ebenen Flächen aufbauen. Anbieter der Pools raten jedoch dazu, sie auf ein Fundament (z.B. aus Beton) zu stellen.

Mögliche Formen von Aufstellbecken sind unter anderem Rund-, Oval- und Achtform und als Material, aus dem der Pool gefertigt wird, kommen beispielsweise Edelstahl und Holz in Frage. Fassen wir die wesentlichen Vorteile nochmals zusammen: Befinden sich alle Seitenwände des Aufstellbeckens über dem Erdboden, lassen sich Aufstellpools schnell auf- und abbauen. Zudem schafft es die Sonne oftmals schneller als bei Einbaubecken, das Wasser im Pool aufzuheizen.

Auch schön: Einbaubecken!

Einbaubecken-Pools sind komplett ins Erdreich eingelassen, sodass sich der Beckenrand genau oder in etwa auf Erdbodenhöhe befindet. Ragt ein grösserer Teil des Pools über das Erdboden-Niveau hinaus, spricht man von Teileinbaubecken. Man kann solche Pools mit Fertigbecken bauen, die beispielsweise aus Polyester, Polypropylen oder glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Vorteil: Im Vergleich zum Einbaubecken-Pool, der ohne Fertigbecken entsteht, funktionieren Aufbau und Installation schneller, da die Becken in der Fertigungshalle vorproduziert werden.

Das Einbaubecken-Pool mit Fertigbecken gibt es beispielsweise in Achteck-, Rechteck- und Kreisform. Welche Form man wählt, sollte man auch davon abhängig machen, wofür man den Pool in erster Linie nutzen möchte. Ist der Pool vor allem für Kinder gedacht, reicht etwa ein kleineres rundes Becken mit nicht zu grosser Wassertiefe. Wer als Erwachsener dagegen ein bisschen schwimmen möchte, entscheidet sich besser für die Rechteckform mit ausreichender Grösse und/oder Gegenstromanlage.

Die grösste Freiheit bei der Auswahl der Pool-Form bietet natürlich der Bau eines völlig individuellen Pools ohne Fertigelemente. Er ist allerdings auch die aufwändigste Variante. Welcher Pool wäre denn für Sie erste Wahl? Fragen Sie doch einmal im Forum nach, welche Variante die Forenmitglieder bevorzugen.

 

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