Innenausbau
moderne Küchenfronten in rot

Küchenfronten austauschen

Einfach mal die Küchenfronten austauschen - viele Menschen, die ihre Küche schon seit einigen Jahren - oder gar Jahrzehnten - besitzen, spielen öfter mit dem Gedanken, sich eine neue Küche anzuschaffen. Dies ist jedoch eine grosse Investition. die gut überlegt sein will.

25 November 2015

Meist liegt der Wunsch nach Veränderung nicht einmal an mangelnder Stabilität oder Funktionalität, sondern viel mehr an dem Aussehen der alten Küche. Hier gibt es durch den Austausch der Küchenfronten die Möglichkeit, seine Küche ein ganz neues Erscheinungsbild zu geben, ohne einen Großteil von ihr – sprich, die Schränke – neu kaufen zu müssen. Der größte Vorteil: wenn sie nur die Küchenfronten austauschen sparen Sie mehrere tausend Franken und erhalten optisch eine völlig neue Küche.

Wissenswertes über Küchenfronten

Die Voraussetzung für ein erfolgreichen und vor allem sinnvollen Austausch der Küchenfronten ist natürlich, dass die Küchenschränke sich noch in einem stabilen, voll funktionalen Zustand befinden. Wenn es Kleinigkeiten zu reparieren gibt, dann sollte man diese vor dem austauschen der Küchenfronten in Ordnung bringen, am besten durch einen Fachmann. Erst danach ist der Austausch wirklich langfristig solide, denn wenn bereits irgendwo etwas an den Küchenschränken wackelt, dauert es meist nicht mehr lange, bis weitere Probleme hinzukommen.

Die Fronten einer Küche sind das, was sie auszeichnet. Die meisten Menschen wählen ihre Küche nach dem Aussehen aus und so ist es nur verständlich, dass man auch die neuen Küchenschranktüren dem eigenen Geschmack entsprechend kauft, wenn man Küchenfronten wechseln will. Wenn alte Fronten bereits abgenutzt, verkratzt oder blass geworfen sind, dann lohnen sich neue Küchenfronten in jedem Fall. Er ist eine kostengünstige und sehr effektive Möglichkeit, der bisherigen Küche einen völlig frischen Look zu geben, welcher der ganzen Küche eine neue Atmosphäre schenken kann.

Übrigens: Die Maße der Küchenschränke sind heutzutage genormt. Daher ist es meist kein Problem, passende neue Küchenfronten zu finden, die sich beim Austauschen problemlos an die Schränke montieren lassen. Messen Sie vorher nach und erkundigen Sie sich danach im Internet oder auch beim Fachhändler nach passenden Produkten.

Eine andere Möglichkeit als der Kauf Ihrer neuen Küchenfronten im Möbelgeschäft ist darüber hinaus, sich die neuen Fronten von einem Fachbetrieb nach Wunsch anfertigen zu lassen. Hier hat man auch die Möglichkeit, die alten Fronten noch einmal überarbeiten zu lassen, bevor man sie austauscht. Ist eine schöne und hochwertige Holzfront beispielsweise abgenutzt und unschön, besitzt aber nach wie vor eine saubere Form und Struktur, dann lohnt sich unter Umständen eine neue Lackierung oder Lasur. Auch hier können Experten Tipps geben und helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Küchenfronten austauschen – so geht’s

Die einfachste Variante, die eigenen Küchenfronten auszutauschen ist, die Türen vollständig gegen neue zu ersetzen. Meist weist ein klassischer Küchenkorpus die Maße 60 x 60 cm auf und bietet somit beste Voraussetzungen, aus vielen verschiedenen Fronten ein passendes Modell zu finden. Möchten Sie die Küchenfronten austauschen, sollten Sie sich zunächst beim Küchenhersteller informieren, denn dieser bietet garantiert passende Modelle an, die mit dem Stil der Küche harmonieren und sich vor allem passgenau montieren lassen. In diesem Fall wird das austauschen der Küchenfronten ein Kinderspiel sein.

Restauration von Küchenfronten: Lackieren und Folieren

Wer seine Fronten in der Küche noch nicht ganz austauschen möchte, hat natürlich viele Möglichkeiten, bestehende Türen zu „restaurieren“. So gibt es für beschichtete Türen, die mit Melaminharz überzogen sind, besondere Lacke in Baumärkten. Wichtig ist, die Oberfläche vor dem Anstrich gründlich zu reinigen und danach mit Schleifpapier abzuschleifen. Die Griffe müssen hierfür entfernt werden. Anschließend wird mit klarem nachgewischt, um Schleifstaub zu entfernen. Nachdem die Oberfläche komplett getrocknet ist, wird sie mit einer Grundierung bearbeitet, die ebenfalls trocknen muss. Danach kann der Lack für die Küchenfronten aufgetragen werden, idealerweise in zwei Schichten.

Die beste Wahl für einen neuen Anstrich sind Lacke, die auf Wasser- oder Ölbasis hergestellt sind. Grundsätzlich trocknen Lacke auf Wasserbasis schneller und verlieren schneller ihren typischen Geruch.

Eine andere Möglichkeit ist, die Fronten der Küche einfach mit passenden Klebefolien zu überziehen. Was an Fahrzeugen funktioniert, ist auf Möbelstücken ebenfalls kein Problem: Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Kunsststofffolien auf dem Markt. Diese können matt oder glänzend, einfarbig oder auch bunt gemustert sein. Einige Varianten sind sogar mit einer täuschend echt wirkenden Holzmaserung versehen, so dass die Küche mit überraschend wenig Aufwand wie ein Designerstück wirkt. Das Folieren von Küchenfronten erfordert keine Vorkenntnisse und lässt sich mit etwas Fingerspitzengefühl sowie einem Schaber, um Luftblasen aus der Folie zu drücken, auch selbst problemlos durchführen.

Inspiration für die Küche im neuen Look

Sie sind noch nicht ganz schlüssig, welchen Look Sie sich für Ihre Küche wünschen? Erkunden Sie doch einmal die Möglichkeiten von Holz in der Küche – wenn Sie bislang laminierte Küchenfronten hatten, erreichen Sie hiermit einen ganz anderen Flair. Zur weiteren Inspiration haben wir die besten Blogs für eine gemütliche Küche zusammengestellt.

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