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Pflastersteine verlegen

Pflastersteine verlegen

Um bei dem Pflastersteinen verlegen zu sparen, versuchen viele Bauherren das Pflaster selbst zu verlegen. Ein einfaches Verlegen ohne den Untergrund vorzubereiten, wie es sich manch einer denkt, ist allerdings nicht möglich. Es sind einige Schritte und Handgriffe zu beachten, damit die Pflastersteine nachher auch so aussehen, wie es aussehen soll, und keine Beschädigungen im Laufe der Zeit auftreten.

14 November 2015

Vor dem Pflastersteine verlegen den Untergrund vorbereiten:

Um ein langlebiges Pflaster zu verlegen, muss der Untergrund entsprechend vorbereitet werden, da dieses sonst im Laufe der Zeit absacken oder durch Frostschäden zerstört werden kann. Für einen stabilen Untergrund muss der Bauherr etwa 35 cm unter der Oberkante des Pflasterbelags ansetzen. Hierzu füllt er die Ausgrabung mit einem Gemisch aus Schotter und Kies auf, welches später den Regen versickern lässt. Das Gemisch muss vor dem weiteren Arbeiten verdichtet werden, damit das Pflaster später nicht absacken kann. Mit einer Rüttelplatte lässt sich dieser Untergrund dann entsprechend verdichten. Über der Schotterschicht wird eine Unkrautfolie verlegt, die das spätere Wachsen von Unkraut verhindert. Darüber wird schlussendlich eine Sand- oder Splitschicht verfüllt, auf der die Pflastersteine liegen werden. Die Splitschicht ist etwa 5 cm stark und wird erst zusammen mit den Platten verdichtet. Damit kein Wasser auf den Platten steht, muss ein entsprechendes Gefälle von ca. 2,5 Grad bereits bei der Tragschicht, das heißt der Schotterschicht, mit eingeplant werden. Durch das Abziehen der Splitschicht mit einer Richtlatte, wird das gerade Verlegen der Platten am Schluss ermöglicht.

Das eigendliche Pflastersteine verlegen:

Um das Pflasterbett nicht zu zerstören, werden die Platten über Kopf verlegt. Das bedeutet, dass immer von der bereits gelegten Reihe reihenweise nach vorne gearbeitet wird. Normalsteine und Randsteine werden zusammen verlegt. Werden Muster, wie Kreise in das Pflaster eingebaut, wird von Innen nach Außen verlegt, damit ein gleichmäßiges Muster entsteht. Wichtig ist zudem, dass immer ein Abstand von etwa 5 Millimetern zwischen den Platten eingehalten wird, damit das Fugenbild sauber aussieht. Bei geraden Steinen helfen hier Distanzkeile und bei Natursteinen ist ein entsprechendes Augenmaß gefragt.

Pflastersteine verlegen – Verfugen und Verdichten:

Nach Verlegen der Platten müssen die Zwischenräume noch mit Sand ausgefugt werden. Hierzu wird Sand auf dem Pflaster verteilt und mit einem Besen in die Zwischenräume gekehrt. Nach dem Auffüllen der Fugen sollte das ganze noch verdichtet werden. Dies geschieht mit einer Rüttelplatte, die idealerweise eine PVC-Gleitvorrichtung besitzt damit das Pflaster nicht zu stark beansprucht und verkratzt wird.

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