Podeste werten unseren Wohnraum auf. Als Raumelement sind sie optisch ansprechend und bieten einen attraktiven Platz für ein ganz besonders exklusives Möbelstück, Kunstwerk oder ähnliches. In diesem Beitrag finden Sie alle nötigen Informationen zum Podestbau – Kosten, Materialien, Arbeitsschritte und zusätzliche Tipps rund um das Podestbauen.
Egal ob als optischer Raumteiler oder als Aufstellort für besondere Kunstwerke oder Möbel – Podeste sind vielseitig. Allerdings ist der Bau nicht ganz einfach und sollte deshalb vom Fachmann erledigt werden. Selbstverständlich ist das Podestbauen mit Kosten verbunden, die von verschiedenen Faktoren abhängen. Deshalb ist es zunächst wichtig, dass Sie sich ein paar genaue Gedanken machen, bevor Sie anfangen Kostenvoranschläge einzuholen. Sie sollten übrigens unbedingt bei verschiedenen Handwerkern anfragen, denn zum Teil gibt es deutliche Unterschiede was z.B. die Kosten für Arbeitsstunden, Anfahrt, etc. angeht.
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Damit der Handwerker eine wirklich realistische Einschätzung machen und somit einen möglichst exakten Preis nennen kann, muss er alle Details von Ihnen bekommen.
Im Wesentlichen fallen folgende Kosten an:
Die Höhe dieser Kosten hängt von diesen sechs Faktoren ab:
Im Folgenden geben wir Ihnen alle Informationen und Tipps zu diesen sechs Faktoren, die Sie beim Podestbauen beachten sollten.
Es liegt auf der Hand, dass schon der geplante Aufstellort Ihres neuen Podests eine wichtige Rolle bei der Kostenkalkulation spielt. Denn hiervon hängt natürlich die Art und der Umfang der notwendigen Vorarbeiten ab. Zunächst muss man hierbei an den Untergrund denken. In manchen Fällen ist dieser vielleicht schon eben, in anderen Fällen muss er erst eingeebnet werden. Zudem sind nicht alle Bodenbeläge geeignet, das Gewicht eines Podests zu tragen. In manchen Fällen muss dann der Bodenbelag vorher entfernt werden. Dies betrifft beispielsweise Parkett- oder Teppichböden.
Sie müssen also dem Handwerker den geplanten Aufstellort so präzise wie möglich beschreiben und sollten am besten auch gleich mehrere Fotos machen und mit der Anfrage zum Maurer schicken. Zudem wird der Maurer natürlich dann auch einen Termin zur Besichtigung vor Ort vereinbaren, um alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.
Die Grösse des Podests ist natürlich ebenfalls von grosser Wichtigkeit, denn davon hängen die Materialkosten und der Arbeitsaufwand ab. Überlegen Sie sich also in Ruhe, wie gross das Podest sein soll. Bedenken Sie dabei auch, wie das Ganze hinterher aussehen wird, denn oft kann man sich auch verkalkulieren beziehungsweise den optischen Effekt unter- oder überschätzen. Auch hier ist dann der Vorabbesichtigungstermin eine gute Gelegenheit, die Empfehlungen des Fachmanns einzuholen. Auf diese sollte man sich weitestgehend verlassen, denn der Profi kann sich die räumlichen Effekte in der Regel besser vorstellen und wertvolle Tipps geben.
Ein zu kleines Podest in einem riesigen Raum wirkt schnell verloren und winzig. Auf der anderen Seite darf man einen Raum auch nicht mit einem zu wuchtigen Podest optisch verkleinern und überladen. Das Endergebnis muss so harmonisch wie möglich sein, um den besten Effekt erzielen zu können, was das Innendesign angeht.
Messen Sie nun also die Fläche, auf welcher Ihr Podest errichtet werden soll, mit einem Massband gewissenhaft und exakt ab und geben Sie diese Information Ihrem Maurer. Vergessen Sie bitte auch nicht die Höhe, denn diese ist genauso wichtig wie die Breite und Tiefe zur Kalkulation der Kosten.
Wie bereits angesprochen sind beim Podestbauen zum Teil umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Das fängt z.B. im Bedarfsfall mit dem Abmontieren der Sockelleiste an, denn sonst hat das Podest am Ende einen unschönen Abstand zur Wand. Eventuell müssen auch Steckdosen neu verlegt werden, die durch den Podestbau unzugänglich werden.
Man muss auch den Raum, in dem das Podest errichtet werden soll, leerräumen. Zumindest so weit wie möglich. Möbelstücke, die man vielleicht nicht wegräumen kann, sollten mit Folie abgeklebt werden.
Einige Vorarbeiten kann man natürlich gut selbst erledigen, um ein bisschen Geld zu sparen. Auch hier müssen Sie, wenn Sie den Kostenvoranschlag beantragen, den Maurer über alle Vorarbeiten, die Sie selbst erledigen werden, ebenso wie diejenigen, von denen Sie möchten, dass sie der Profi erledigt, in Kenntnis setzen.
Ein Podest kann aus verschiedenen Materialien errichtet werden, also beispielsweise aus Holz, Metall oder Beton. Entsprechend variieren dann natürlich auch die Materialkosten.
Selbst ein Podest aus Holz kann preislich stark variieren, je nachdem, welche Holzart verwendet werden soll. So kostet beispielsweise ein Festmeter Buche, Kiefer und Esche ca. CHF 30.- bis CHF 50.-, während Kirschholz mit einem Preis von ca. CHF 1‘500.- pro Kubikmeter deutlich teurer ist.
Soll das Podest aus Beton gebaut werden, so fallen beim Podestbau Kosten in Höhe von ca. CHF 185.- pro Kubikmeter an.
Die Kosten für ein Podest aus Metall variieren mit der Art und Dicke der Metallplatten und liegen preislich oft zwischen den günstigsten Holzvarianten und der Betonoption.
Die Arbeitskosten hängen einerseits von den nötigen Vorarbeiten ab, andererseits natürlich auch von der geplanten Grösse des Podests und auch von den zu verwendenden Materialien.
Werden für das Podest einfach Bretter zusammengeschraubt, so geht dies erheblich schneller als das Anmischen, Aufbringen und Modellieren von Beton. Entsprechend unterschiedlich ist die zu kalkulierende Arbeitszeit.
Im Allgemeinen sollte man in der Schweiz mit einem Stundenlohn von ca. CHF 70.- bis CHF 100.- pro Arbeitskraft rechnen. Hinzu kommen Anfahrtskosten.
Der Bau eines Podests bietet zahlreiche Vorteile. Dazu gehört auch die Gewinnung von wertvollem Stauraum. Denn in Podeste kann man wunderbar praktische Schubladen und offene Fächer integrieren. Auch Kabel kann man gut verstecken, indem man Kabelschächte einbaut. Zudem kann man, je nach Einrichtungsstil, verschiedene Formen und Verzierungen anbringen. Vielleicht möchten Sie auch einen Bodenbelag auf das Podest und auch hier gibt es teurere und aufwendigere Optionen.
Kurz: All diese Sonderwünsche gehen auch ins Geld.
Wer sich dennoch an das Projekt selbst wagen möchte, der kann dies natürlich auch tun, wobei wir hier jedoch eindeutig zu einem Podest aus Holz raten. Denn auch mit diesem Podest kann man einem Raum eine ganz besondere, individuelle Note verleihen.
Benötigt werden dazu lediglich Akkuschrauber, Winkeleisen, Schrauben und natürlich Holzplatten. Die Anschaffung von Teppich oder Laminat zur Verkleidung ist natürlich ebenfalls zu bedenken und muss dann auch verlegt werden.
Wer das Podestbauen in Eigenarbeit machen will, der sollte ebenfalls einige wichtige Dinge im Vorfeld bedenken. Am wichtigsten ist natürlich sich zu fragen, welchen Verwendungszweck das Podest haben soll. Ist es einfach nur für ein paar leichte Dekorationsgegenstände, Lampen oder ähnliches gedacht? Dann muss es natürlich wesentlich weniger Gewicht aushalten, als wenn man z.B. ein riesiges Aquarium draufstellen möchte. Bei einem Podest, welches für die Sitzgruppe gedacht ist, muss man unbedingt ausreichend Gewichtslast einplanen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
In jedem Falle ist darauf zu achten, dass sich das Podest gut ins Gesamtbild des Raums einfügt und mit seiner spezifischen Verwendung ein harmonisches Bild erzeugt. Wird das Podest in Heizungsnähe errichtet, muss man unbedingt einen gewissen Abstand einhalten.
Überlegen Sie sich zu Beginn die Grösse und Position. Entsprechend besorgen Sie dann im Anschluss das benötigte Material. Sie werden mehrere Holzplatten für Boden und Seiten des Podests benötigen. Diese werden mit stabilen Eisenwinkeln verschraubt.
Zunächst legt man die Bodenplatten auf den Untergrund und verschraubt dann in einem rechten Winkel die Seitenplatten. Bedenken Sie auch genügend Stützplatten anzubringen, die genau wie die Seitenplatten rechtwinklig an die Bodenplatte verschraubt werden. Diese sind sehr wichtig, um das Zentrum der Podestfläche zu verstärken und damit die Stabilität des Podests an jedem Punkt zu gewährleisten.
Zum Schluss setzt man dann den Deckel auf, der ebenfalls von oben mit den Seitenplatten und Stützplatten verschraubt wird.
In vielen Fällen sind auch Stufen nötig, die etwas mehr Arbeitsaufwand erfordern, aber vom Prinzip her ähnlich montiert werden. Besonders geschickte Heimwerker können sich natürlich auch an Schubladen oder offene Regalteile wagen.
Am Ende wird dann das Podest mit Teppichboden oder Laminat entweder ganz verkleidet oder nur auf der Oberseite des Podests angebracht, während die Seitenteile gestrichen werden.
Ein Podest ist nicht nur stilistisch sehr attraktiv, sondern kann auch zusätzlichen Stauraum schaffen.
In den meisten Fällen ist es ratsamer, einen Profi zu engagieren, insbesondere wenn das Podest eine hohe Traglast aushalten muss. Beim Einholen eines Kostenvoranschlags sollte man den Fachmann ausführlich über das geplante Projekt informieren. Hierzu gehören vor allem die Bedingungen am Aufstellort, welche Eigenleistungen erbracht werden können, welches Material man sich wünscht, für was das Podest verwendet werden soll, wie gross das Podest sein soll und welche Sonderwünsche man hat. Nur dann kann der Profi einen realistischen Kostenvoranschlag machen, der Sie vor unerwarteten Mehrkosten bewahrt.
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Für gute Heimwerker besteht zudem die Option, ein Podest aus Holz selbst zu planen und zu bauen.
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