Kastenfenster sind eine der ältesten Fensterformen. Kastenfenster sind im Prinzip die ersten Doppelfenster. Mehrere einzelne Fenster werden hintereinander gebaut und können individuell geöffnet werden. Da sie in eine Art Kasten gebaut werden, bekamen sie die Bezeichnung Kastenfenster. Der entstehende Luftraum zwischen den beiden Fenstern wirkt als Wärmedämmung.
Kastenfenster sind ganz bestimmt eine der ältesten Arten von Fenstern. In Deutschland existierten sie seit dem 16. Jahrhundert. Schon zu dieser Zeit wurden sie insbesondere wegen ihrer wärmedämmenden Eigenschaften verwendet.
Der zugrundeliegende Gedanke der Wärmedämmung durch doppelte Fenster wurde dann in der Neuzeit verfeinert – zunächst durch Zweifachverglasung und jetzt sogar durch Dreifachverglasung. Allerdings kann man bei modernen Fenstern die einzelnen Scheiben nicht getrennt voneinander öffnen.
Allerdings haben Kastenfenster einen ganz besonderen Charme, weswegen sie gerne bei Altbausanierungen verwendet werden, natürlich in einer moderneren und effizienteren Version.
Neben hoher Wärmedämmwerte bieten Kastenfenster auch eine relativ gute Schalldämmung.
Kastenfenster gibt es in Holz und Kunststoff und können in den meisten Fällen vom Hersteller individuell nach Ihren Bedürfnissen hergestellt werden. Verschiedenen Ausführungen unterscheiden sich vor allem durch die Öffnungsrichtung der inneren und äußeren Fensterflügel. Zum einen gibt es das sogenannte Wiener Fenster (manchmal auch Berliner Fenster genannt). Hier lassen sich beide Flügel nach innen öffnen. Beim Hamburger Fenster (oft auch Grazer Fenster genannt) werden hingegen die äusseren Flügel nach aussen und die inneren Flügel nach innen geöffnet.
Wegen ihres Charmes sind Kastenfenster natürlich besonders für Altbauten beliebt. Der Zwischenraum kann genutzt und dekoriert werden, vor allem beim Hamburger Fenster. Das Berliner Fenster gilt als besonders witterungsbeständig.
Der Einbau sollte allerdings unbedingt einem entsprechenden Fachmann überlassen werden.
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Zweifellos ist die lärmdämmende Eigenschaft der Kastenfenster einer der grossen Pluspunkte der Kastenfenster.
Vorteile:
Nachteile:
Wie bei allen anderen Fenstern auch, gibt es verschiedene Faktoren die den Kastenfenster Preis beeinflussen können. Pauschale Angaben sind daher nicht einfach.
Der Kastenfenster hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:
Hinzu kommen die Preise für den Ausbau und die Entsorgung der alten Fenster, sowie die Arbeitszeit für den Einbau der neuen Kastenfenster.
Der Ausbau der alten Fenster und der Einbau der neuen Kastenfenster machen mit ca. 30% der anfallenden Kosten praktisch ein Drittel des Gesamtbetrages aus. Natürlich gibt es hier auch Variationen, da es davon abhängt, wie viele Fenster eingebaut werden, beziehungsweise wo die Fenster eingebaut werden, denn es gibt natürlich auch regionale Unterschiede.
Der Einbau vom Kastenfenster dauert in der Regel zwischen drei und fünf Stunden. Je nach Preisen pro Arbeitsstunde, welche von der Region abhängig sind, fallen somit allein Handwerkerstunden in Höhe von 300 bis 500 Schweizer Franken an. Der Preis des Kastenfensters hängt dann natürlich von der Grösse, Art der Verglasung, Rahmenmaterial und anderen Faktoren ab. Alles in allem müssen Sie dann mindestens mit 1000 Schweizer Franken pro Fenster rechnen.
Auch wenn diese Preise manch einem Bauherrn hoch erscheinen mögen, so ist es dennoch empfohlen, Kastenfenster unbedingt vom Fachmann einbauen zu lassen, damit es später nicht zu Problemen kommen kann. Denn ein unsachgemässer Einbau kann zum Entstehen von Wärmebrücken führen und auch eine übermässige Kondenswasserbildung kann die unerwünschte Folge sein.
Wer seine Fenster im Rahmen einer Einzelmassnahme auswechselt, der hat kein Anrecht auf staatliche Förderung. Anders sieht e aus, wenn es sich um eine Gesamtsanierung handelt, denn dann wird auch der Einbau von Kastenfenstern, bzw. Fenstern generell, gefördert.
Der Grund dafür ist einfach verständlich. Wenn man nur die Fenster saniert, dann haben diese meist eine wesentlich bessere Wärmedämmwirkung als die umliegenden Wände. In diesem Fall kondensiert dann das Wasser nicht am Fenster, sondern an den umliegenden Wänden, wodurch es zu Feuchtigkeit in den Wänden und Schimmelpilzbefall kommen kann.
Man sollte sich deshalb nicht über die eingeschränkte Förderung der Fenster ärgern, sondern dies als sinnvoll verstehen.
Mittlerweile kann man an vielen Orten Kastenfenster kaufen. Das fängt beim gutsortierten Baumarkt an und geht über das Internet bis hin zum ortsansässigen mittelständigen Handwerkerbetrieb.
Angebote für Kastenfenster gibt es viele und sie sind für den Laien schnell überwältigend und unübersichtlich. Hinzu kommt, dass man die aufwendigen Kastenfenster am besten von einem versierten und kompetenten Fachmann einbauen lassen sollte.
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Der Fachmann baut Ihnen die schicken Kastenfenster korrekt ein, berät Sie gewissenhaft und professionell und steht auch bei eventuell anfallenden späteren Reparaturen und bei der Beschaffung von Ersatzteilen gerne zur Verfügung.
Der Kastenfenster Preis variiert natürlich ganz schön, aber billig kann oft schnell teuer werden. Lieber am Anfang etwas mehr investieren und dann wirklich hochwertige Kastenfenster bekommen, die erstens länger halten und zweitens zu einem späteren Zeitpunkt problemlos repariert werden können, da alle Ersatzteile erhältlich sind. Bei preiswerteren Lösungen von der Stange ist dies oft nicht der Fall.