Na, hast du schon mal darüber nachgedacht, dir einen eigenen Biopool im Garten zu bauen? Klingt ziemlich cool und nachhaltig, oder?
Bevor du dich allerdings voll in die Planung stürzt, solltest du ein paar Dinge wissen. Biopools sind zwar umweltfreundlich und sehen stylisch aus, aber sie unterscheiden sich in ein paar Punkten von normalen Schwimmbecken. Du wirst dich vielleicht fragen, was ein Biopool überhaupt ist und wie er funktioniert. Auch die Kosten solltest du im Blick behalten. In diesem Artikel erfährst du, was du alles beachten musst, bevor du in die Planung eines Biopools einsteigst. Wir zeigen dir, was die Unterschiede zu herkömmlichen Pools sind und wie du am besten vorgehst. So kann dein neuer Biopool im Garten schon bald zur grünen Oase werden.
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Wenn du einen Biopool bauen möchtest, musst du einige Dinge beachten.
Ein Biopool ist ein naturnaher Pool ohne Chemikalien. Die Wasseraufbereitung erfolgt biologisch mit Pflanzen und Mikroorganismen. Das Wasser wird gefiltert und gereinigt, indem es durch Pflanzenbeete und einen Klärteich geleitet wird, bevor es wieder in den Pool zurückfliesst.
Die Vorteile eines Biopools sind:
Die Nachteile sind:
Wenn du dich für einen umweltfreundlichen und chemikalienfreien Pool entscheidest, lohnt sich die Investition in einen Biopool auf jeden Fall! Mit der richtigen Planung und Pflege wirst du viele Jahre Freude an deinem naturnahen Badeparadies haben.
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Wenn du einen Biopool in Betracht ziehst, gibt es einige Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Pool zu beachten:
Biopools sind in der Regel billiger im Betrieb, da sie ohne Chemikalien auskommen. Du sparst dir die Kosten für Chlor, pH-Regulatoren und Algizide. Stattdessen sorgt ein natürlicher Filterkreislauf mit Pflanzen und Mikroorganismen für sauberes Wasser.
In einem Biopool fühlt sich das Wasser weicher und natürlicher an. Du hast das gute Gefühl, mit der Natur verbunden zu sein, anstatt in einer Art „Schwimmbeckenlabor“ zu planschen.
Das Wasser in einem Biopool ist frei von Chemikalien und deren Nebenprodukten. Das macht die Haut und Schleimhäute weniger gereizt und beugt auch Allergien vor.
Ein Biopool beherbergt verschiedene Wasserpflanzen, Algen, Kleinstlebewesen und Mikroorganismen, die für einen ausgeglichenen natürlichen Wasserkreislauf sorgen. Das fördert die Artenvielfalt in deinem Garten.
Einmal eingerichtet, läuft ein Biopool quasi von selbst. Du musst weder Chemikalien dosieren noch ständig Wasserproben nehmen. Regelmässige Kontrollen, das Entfernen von Laub und gelegentliches Nachfüllen von Wasser reichen in der Regel aus.
So überzeugend die Vorteile klingen, ein Biopool ist nicht für jeden die ideale Lösung. Aber wenn du Wert auf Nachhaltigkeit und Naturnähe legst, ist ein Biopool eine lohnende Investition in deinen Garten.
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Bevor du dich an den Bau eines Biopools machst, gibt es einige wichtige Faktoren, die du bei der Planung und beim Bau beachten solltest.
Im Vergleich zu einem konventionellen Pool sind die Kosten für einen Biopool in der Regel höher. Rechne mit mindestens 25’000 bis 50’000 CHF für einen mittelgrossen Biopool. Die Mehrkosten ergeben sich durch den höheren technischen Aufwand. Lass dir von mehreren Anbietern unverbindliche Kostenvoranschläge erstellen, um die beste Lösung für dein Budget zu finden.
Wähle einen sonnigen Platz mit ebener Fläche, der gut zugänglich ist. Der Boden muss tragfähig und wasserdicht sein. Wenn du keinen Anschluss an die Kanalisation hast, brauchst du eine Grube für das gefilterte Wasser. Die optimale Tiefe für einen Biopool beträgt 1,50 bis 2 Meter. So kann sich eine stabile Temperaturschichtung einstellen, was der Wasserqualität zugutekommt.
Anders als bei einem Chlorpool kommt bei einem Biopool eine biologische Filteranlage zum Einsatz. Diese besteht in der Regel aus Mehrkammerfilter, Umwälzpumpe, Skimmer, UV-Lampe und gegebenenfalls einer Heizung. Die Anlage sorgt dafür, dass Krankheitserreger, Algen und Schwebstoffe aus dem Wasser gefiltert werden. Sie erfordert jedoch mehr Platz und einen Stromanschluss.
Ein Biopool braucht mehr Pflege als ein Chlorpool. Du musst regelmässig Wasserproben entnehmen, die Filter reinigen und die Wasserqualität überprüfen. Auch muss der Pool im Winter abgedeckt oder entleert werden. Rechne pro Saison mit mindestens 10 Stunden Wartungsaufwand. Eine regelmässige Wartung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert.
Mit einer guten Planung und sorgfältigen Umsetzung wirst du viele Jahre Freude an deinem Biopool haben. Beachte diese Tipps, und du wirst alle Herausforderungen beim Bau souverän meistern.
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Wenn du einen Biopool in der Schweiz bauen möchtest, solltest du die Kosten für den Bau und die Instandhaltung berücksichtigen. Die Preise für Biopools sind in der Regel höher als für herkömmliche Pools. Das liegt daran, dass Biopools komplexere Systeme sind, die mehr Technologie und Aufwand erfordern.
Die Baukosten für einen Biopool beginnen bei etwa 50’000 CHF für kleinere Pools von 8 x 4 Metern und können für grössere Pools mit zusätzlichen Features wie Wasserrutschen oder Sprudelsystemen 200’000 CHF oder mehr betragen. Die genauen Kosten hängen von der Grösse, den verwendeten Materialien und den gewünschten Extras ab.
Nach der Fertigstellung fallen für einen Biopool höhere Betriebskosten an als für einen herkömmlichen Pool. Die energieeffizienten Pumpen und Filter müssen regelmässig gewartet werden. Die chemikalienfreie Wasseraufbereitung erfordert den Einsatz von UV-Lichtsystemen, Ozonanlagen oder speziellen Mineralien. Diese Systeme müssen regelmässig überprüft und die Mineralien aufgefüllt werden. Die Betriebskosten für einen Biopool liegen zwischen 3’000 bis 10’000 CHF pro Jahr, je nach Grösse und gewählter Technologie.
Die Instandhaltungskosten umfassen die regelmässige Wartung der Pumpen, Filter und Wasseraufbereitungssysteme sowie allgemeine Reparaturen. Es ist ratsam, einen Wartungsvertrag mit einem Pool-Fachbetrieb abzuschliessen, der 1-2 Mal pro Jahr eine umfassende Kontrolle und Wartung des Biopools vornimmt. Die jährlichen Kosten für einen solchen Vertrag betragen etwa 2’000 bis 5’000 CHF. Zusätzlich fallen bei Bedarf Reparaturkosten für undichte Stellen, defekte Pumpen oder andere Schäden an.
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Vor dem Bau eines Biopools stellen sich viele Fragen. Hier sind die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten:
Die Kosten für einen Biopool hängen von mehreren Faktoren ab, z.B. Grösse, Materialien und Komplexität des Designs. Im Durchschnitt kostet ein mittelgrosser Biopool in der Schweiz zwischen 20.000 und 50.000 Franken. Die laufenden Kosten für Wartung und Strom sind in der Regel niedriger als bei einem herkömmlichen Pool.
Biopools sind in der Regel pflegeleichter als Chlorpools. Es gibt keine Chemikalien wie Chlor oder Brom zum Desinfizieren und Balancieren des Wassers. Stattdessen verwendet ein Biopool natürliche Prozesse zur Wasserreinigung. Allerdings muss die Pumpe und Filteranlage regelmässig gewartet werden. Auch Algenbildung sollte kontrolliert und die Pflanzen gepflegt werden. Insgesamt ist ein Biopool jedoch weniger arbeitsintensiv.
Nach der Fertigstellung dauert es ungefähr 4 bis 6 Wochen, bis sich ein Gleichgewicht im Biopool eingestellt hat und dieser voll nutzbar ist. In dieser Zeit müssen sich die Wasserpflanzen etablieren und die Mikroorganismen, die für die biologische Reinigung des Wassers verantwortlich sind, vermehren. Geduld ist gefragt, aber das Warten lohnt sich!
Biopools sind nicht nur dekorativ, man kann auch wunderbar darin schwimmen und plantschen! Allerdings sollte direkter Kontakt mit den Pflanzen und dem Kiesbett am Boden des Pools vermieden werden. Biopools eigenen sich hervorragend für einen entspannten Badeurlaub im eigenen Garten.
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So hast du jetzt einen guten Überblick darüber, was es alles zu bedenken gilt, bevor du dich an den Bau eines Biopools wagst. Es ist eine Investition, die sich lohnt, aber du solltest dir im Klaren sein, dass es auch eine finanzielle Belastung darstellt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Pool ist ein Biopool zwar deutlich umweltfreundlicher und nachhaltiger, dafür aber auch teurer in der Anschaffung.
Doch wenn du Wert auf Natürlichkeit und einen ökologischen Lebensstil legst, gibt es meiner Meinung nach kaum eine bessere Möglichkeit, im Sommer deine Freizeit zu geniessen und dich abzukühlen als mit einem Biopool. Denk also gut darüber nach, stell dir die richtigen Fragen und hol dir mehrere Angebote ein. Wenn du dann den Entschluss fasst, steht deinem eigenen kleinen Biotop im Garten nichts mehr im Wege. Viel Glück und frohes Planschen!