Ein Grundstück soll gekauft werden, um ein Haus zu errichten. Doch wo und zu welchem Preis? Günstiges Bauland bekommt man derzeit in der Schweiz für um die 400 Franken den Quadratmeter. Im Durchschnitt müssen Sie mit 600 Franken rechnen, und in begehrter Lage können es auch mal 2.000 Franken sein. Das ist zum Beispiel an den berühmten Seen der Fall, wie dem Genfer See oder dem Zürichsee.
Wie ein Mensch von einem Knochengerüst, dem Skelett, gehalten wird, so muss auch ein Gebäude ein sogenanntes Tragwerk haben. Dieses verschwindet zumeist unter Verkleidungen von innen und aussen und ist daher nur im Rohbauzustand sichtbar. Ein Konstruktionssystem sorgt dafür, dass die gesamte Bausubstanz stabil wird und muss daher besonders haltbar sein. Während man früher für Jahrhunderte baute, wird heute eine Lebensdauer der Tragkonstruktion von 50 Jahren verlangt.
Eine schöne Aussicht gehört für viele zu einem ausgewählten Wohnplatz dazu. Ob Mietwohnung oder eigenen Haus: man möchte eine schöne Sicht, wenn möglich auf den Ortskern oder in die Natur. Wer neu baut, achtet daher auf einen schönen Ausblick; doch dieser kann mit weiteren Neubauten schnell verschwinden.
In der Schweiz gibt es die sogenannte Ausnützungsziffer. Sie gehört zum Zonenplan; dieser regelt, wo Gebäude entstehen dürfen. Dabei lautet die Regelung: je höher das Verhältnis zwischen der Bruttogeschossfläche und der Grundstücksfläche, um so wertvoller ist das Grundstück.
Handwerkern, Bauunternehmen und selbst dem Architekten sollten Sie immer mal wieder über die Schulter schauen. Denn nach getaner Arbeit sind Änderungen mit hohen Kosten verbunden. Je eher Sie merken, dass etwas nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen, um so preiswerter oder sogar ganz ohne Kosten kann eine Kurskorrektur erfolgen.
Eine der wichtigsten Fragen bei einem Bauvorhaben sind die Kosten. Sie sollen möglichst korrekt kalkuliert sein, und müssen durch eine Finanzierungsplanung abgesichert werden. Der sogenannte BKP beinhaltet dabei alle Kosten, die entstehen können. Dazu gehören nicht nur der Erwerb des Grundstückes und die Baukosten, sondern auch Nebenkosten aller Art, wie die Notargebühren oder die Kosten des Architekten.