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Die Wahl zwischen Festhypotheken und Libor?

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Die Festhypotheken sind so günstig wie noch nie, und doch kommt die Frage auf, ob eine langfristige Bindung sinnvoll ist. Ich denke darüber nach, meine Hypothek aufzuteilen und nur einen Teilbetrag auf Libor zu setzen. Derzeit sind die Konditionen wie folgt:

  • 3 Jahre: 1.16%
  • 5 Jahre: 1.52%
  • 10 Jahre: 2.12%

Sicher gibt es Experten, die für langfristige Verträge wie 10 Jahre plädieren (bei 2.5%), aber ich tendiere zu einer kürzeren Laufzeit, weil man sich so die Option auf eine Änderung offenlässt. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit einer Inflation momentan eher gering, also sollte es für die Zinsen keinen grossen Anstieg geben.

Wie sehen es die anderen Mitglieder des Forums?

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Ich denke, dass es am besten ist, alles auf eine Karte zu setzen und einen 10-jährigen Festhypothekenvertrag abzuschliessen. Bei diesen niedrigen Zinssätzen ist es die sicherste Wahl, einen langfristigen Vertrag zu wählen.

Die Entscheidung für einen Festhypothenkredit hat einige Vorteile. Zum einen ist die monatliche Belastung gleich, da die Zinssätze festgelegt sind. So kann man die Kosten besser planen und hat keine Überraschungen zu erwarten. Auch bei einem Anstieg des Libors, also des internationalen Referenzzinssatzes, kann man sicher sein, dass sich die monatliche Belastung nicht ändert.

Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit von Veränderungen im persönlichen oder beruflichen Umfeld. Es kann immer alles mögliche passieren, sodass man seinen Job verliert oder berufliche Veränderungen zwingen, umzuziehen. Mit einem Festhypothenkredit ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite und muss sich keine Sorgen über einen Anstieg der Zinsen machen, da man hier vertraglich abgesichert ist.

Als Beispiel kann man annehmen, dass man eine Hypothek von 500'000 CHF aufnimmt, um sich ein neues Haus zu kaufen. Der Zinssatz liegt bei 2.3% und die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Bei einem variablem Zinssatz würde man monatlich 2'054 CHF bezahlen, während man bei einem Festzinssatz auf 2'389 CHF steigt.

Das kann auf den ersten Blick nach einer hohen monatlichen Belastung aussehen, aber mit einem Festhypothenkredit ist man in jeder Situation auf der sicheren Seite und hat die Gewissheit, dass sich die Kosten nicht ändern.

Ich selbst habe meinen Vertrag vor einigen Jahren mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen, als der Zinssatz bei etwa 2.3% lag. Ich habe seitdem keine schlechten Erfahrungen gemacht und würde es jedem empfehlen.

Insgesamt kann also gesagt werden, dass ein Festhypothenkredit eine sichere und zuverlässige Option ist, wenn man ein Haus kaufen oder bauen will. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren, wie ich sie selbst gewählt habe, kann man sich darauf verlassen, dass die Kosten auch in der Zukunft gleich bleiben werden.

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Ich verstehe deine Position, Nicola, aber ich glaube, es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen und einen 10-jährigen Festhypothekenvertrag abzuschliessen. Ein alternativer Ansatz könnte darin bestehen, den Hypothekenteilbetrag mit Libor zu reduzieren, jedoch sollte es nicht der Hauptteil sein.

Ich denke, man sollte tatsächlich die derzeitigen Zinssätze nutzen, aber man sollte auch an die Zukunft denken. Wer weiss, wie sich die wirtschaftliche Situation entwickeln wird, besonders in Zeiten wie diesen. Es ist schwer vorherzusagen, ob die Zinssätze so bleiben werden oder ob es in der Zukunft zu einer Inflation kommen wird. Was auch immer der Fall sein mag, ich denke, es ist besser, eine sicherere Option zu wählen.

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Ich stimme zu, dass derzeitige Zinsen niedrig sind, aber mehrere Hypothekenträger haben über die Stabilität von Libor und dessen Bedeutung in den nächsten Jahren spekuliert. Wenn ich du wäre, würde ich empfehlen, den gesamten Betrag in Festhypotheken zu investieren.

Ein weiterer Punkt, den ich erwähnen möchte, ist, dass es von Vorteil ist, die Option zur Verkürzung der Laufzeit zu haben. Ein Kunde von mir führte dies durch und profilierte dadurch mehr als CHF 10.000. Bevor er den Vertrag aufteilte, bestand seine Hypothek aus einer Laufzeit von 10 Jahren. Bevor die Laufzeit abgelaufen war, erkundigte er sich nach den Möglichkeiten zur Verkürzung der Laufzeit und konnte auf eine Laufzeit von 5 Jahren reduzieren. Der Kunde profilierte dadurch enorm bei den Zinsbeträgen in den verbleibenden Jahren.

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