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Swiss.Stephan

Finanzierungsoptionen für unser neues Haus im Jahr 2022

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Ich habe kürzlich ein Haus gekauft und wir übertragen es Ende August 2022. Die Transaktion erfordert eine Anzahlung von CHF 50'000 und der Kaufpreis beträgt CHF 800'000. Wir haben ein Budget erstellt und ich habe einige Banken konsultiert, die uns bereitwillig eine Finanzierung anbieten.

Mehrere Optionen stehen uns bei der Finanzierung des Restbetrags zur Verfügung, und ich frage mich, was am besten für uns wäre. Unsere Bank hat uns vorgeschlagen, das 2/3 1/3-Hypothekarmodell mit festen Zinssätzen und einer Laufzeit von 5, 7 oder 10 Jahren zu wählen. Einige Privatkreditgeber haben auch eine variable Rate und Libor-Zinsoptionen angeboten. Wir haben auch die Möglichkeit, unser PK-Konto zu nutzen oder 3A-Guthaben als Sicherheit zu verpfänden oder zu verkaufen. Wir haben auch überlegt, je nach Zinssatzentwicklung weitere Hypotheken aufzunehmen.

Ich würde gerne andere Meinungen dazu hören. Welche Empfehlungen haben Sie für uns? Haben Sie kürzlich Erfahrungen mit Hypotheken gemacht? Haben Sie andere Finanzierungsoptionen geprüft, von denen wir vielleicht nichts wissen?

Viele Grüsse,

Stephan

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Ich empfehle definitiv, so viel Eigenkapital wie möglich einzubringen, ganz besonders, wenn Sie eine Hypothek für Ihre neue Immobilie aufnehmen.

Je grösser das Eigenkapital, desto geringer das Risiko, wenn sich die Zinssätze ändern. Sprich: Wenn Sie eine Immobilie erwerben und nur eine kleine Anzahlung tätigen, besteht das Risiko, dass Sie Ihre monatliche Hypothekenzahlung erhöhen müssen, wenn sich die Zinssätze ändern. Wie das? Nun, wenn Sie nur eine kleine Anzahlung leisten, heisst das, dass Sie von Ihrer Bank mehr Geld borgen müssen, um den Rest der Immobilie zu kaufen. Je mehr Geld Sie von der Bank leihen, desto mehr Zinssatz müssen Sie bezahlen.

Dann kann es passieren, dass sich der Zinssatz ändert und Sie plötzlich mehr bezahlen müssen. Nehmen wir an, Sie haben eine Hypothek mit variablen Zinssätzen und leisten nur eine Anzahlung von CHF 50'000. Wenn sich die Zinssätze um 1 % erhöhen, müssen Sie fast CHF 800 mehr pro Monat zahlen. Das könnte eine Belastung für Ihren Geldbeutel sein. Wenn Sie jedoch eine Anzahlung von CHF 200'000 leisten, müssten Sie nur etwa CHF 270 mehr pro Monat zahlen. Das ist ein riesiger Unterschied und ein gutes Beispiel dafür, warum es wichtig ist, so viel Eigenkapital wie möglich zu haben.

In diesem Fall empfehle ich auch, dass Sie die 2/3 1/3-Methode wählen. Diese Methode bedeutet, dass Sie 2/3 des Hypothekenbetrags in einer Festhypothek für 7 oder 10 Jahre anlegen und den Restbetrag in einer variablen Hypothek belassen.

Auf diese Weise können Sie den festen Zinssatz nutzen, um Ihre monatlichen Zahlungen zu senken, während Sie auch von niedrigeren variablen Zinssätzen profitieren können.

Eine weitere Möglichkeit, niedrige Zinssätze zu nutzen, besteht darin, Ihr PK-Konto zu nutzen. Wenn Sie ein PK-Konto haben, können Sie Ihr Guthaben als Sicherheit für Ihre Hypothek verwenden und so von den niedrigeren Zinssätzen profitieren, die PK-Konten normalerweise bieten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Je mehr Eigenkapital Sie haben, desto besser. Wenn Sie in der Lage sind, eine grössere Anzahlung zu leisten, können Sie Ihr Risiko verringern und Ihre monatlichen Zahlungen senken. Denken Sie auch daran, die 2/3 1/3-Methode und die Verwendung Ihres PK-Kontos als Sicherheit für Ihre Hypothek in Betracht zu ziehen, um von niedrigeren Zinssätzen zu profitieren.

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Ich schaue mir auch gerade die gleichen Optionen an. Ich persönlich ziehe das 2/3 1/3-Schema mit festen Zinsen vor. Aber ich werde wahrscheinlich weitere Hypotheken aufnehmen, wenn die Zinssätze niedrig bleiben.

Ich denke, es hängt auch von Ihrer finanziellen Situation ab. Wenn Sie in Zukunft eine entscheidende Investition tätigen möchten oder eine neue Hypothek für ein weiteres Eigentum benötigen, kann das Festschreiben der Zinsen für eine kurze Laufzeit sinnvoller sein.

Lassen Sie uns auf dem Laufenden halten, wie Sie sich entscheiden!

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Apropos BVG-Freizügigkeit, ich habe kürzlich gelernt, dass es möglich ist, Ihr BVG-Konto bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber zu belassen, indem Sie ein Gesuch stellen. Das kann besonders vorteilhaft sein, wenn Sie beabsichtigen, in naher Zukunft eine Vorsorgeleistung zu beziehen oder das Geld zur Finanzierung eines zukünftigen Projekts zu verwenden. Es gibt jedoch einige Faktoren, die bei einer solchen Entscheidung berücksichtigt werden sollten, wie die Qualität des BVG-Planes Ihres Arbeitgebers und die Gebühren, die Ihnen belastet werden.

Informieren Sie sich am besten bei Ihrer Pensionskasse, bevor Sie eine Entscheidung treffen!

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