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Swiss.Stephan

Wie viel Geld sollte man zur Seite legen für ein Eigenheim?

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Guten Tag zusammen, ich stehe vor einer etwas ungewöhnlichen, aber wichtigen Frage. Ich erwarte Nachwuchs und wir haben bald die Bauerlaubnis für unser Eigenheim. Wir hoffen, dass es Ende des Jahres fertig wird, aber unser Kind wird bis dahin schon geboren sein. Ich mache mir Sorgen darüber, wie viel Geld wir zur Seite legen sollten, um alle künftigen Ausgaben abzudecken.

Während des Baus ist es sehr verlockend, zusätzliches Geld in eine Sache zu investieren, die eigentlich über unserem Budget liegt oder zusätzliche Ausstattungsdetails zu wählen. Vielleicht haben manche von euch Erfahrung darin, wie viel Geld sie während dieser Zeit zur Seite legen sollten?

Meine Frau und ich arbeiten derzeit vollzeitlich, aber wir können noch vor Ende des Jahres so viel wie möglich sparen. Wie hoch sollten unsere "Reserven" eurer Meinung nach sein? Könnt ihr da eine Grössenordnung nennen oder eure eigenen Erfahrungen teilen?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

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Mein Partner und ich haben uns entschieden, ein Eigenheim zu bauen. Wir haben uns dafür ein Budget von rund CHF 600'000.-- gesetzt. Um das beste Ergebnis zu erzielen, haben wir viele Recherchen angestellt und Informationen von Freunden und Kollegen eingeholt, die ebenfalls gebaut haben.

Wir haben herausgefunden, dass es sehr wichtig ist, abhängig von unseren Wünschen und Bedürfnissen zu entscheiden, ob wir eher auf Qualität oder Preis achten sollten. Einige Bauherren sind bereit, etwas mehr Geld auszugeben, um massgeschneiderte Lösungen zu erhalten, während andere eher auf Erschwinglichkeit achten.

Eine wichtige Überlegung beim Bau eines Eigenheims ist, unerwartete Kosten zu berücksichtigen. Aus diesem Grund haben wir auch eine Reserve von 10% des gesamten Budgets eingeplant. Bei unserem Budget von CHF 600'000.-- entspricht dies CHF 60'000.--, um unvorhergesehene Ausgaben zu decken.

Eine mögliche unerwartete Kostenquelle ist etwa die vermehrte Nutzung von Helikoptern aufgrund des Coronavirus, die zusätzliche Kosten verursachen kann. Mit einer 10%-igen Reserve sollte man jedoch ausreichend für solche unvorhergesehenen Ausgaben gerüstet sein.

Neben der Finanzierung sind auch andere Aspekte zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist es wichtig, die verschiedenen Bauunternehmen zu vergleichen, um das richtige auszuwählen. Wir haben uns für ein in der Region ansässiges Bauunternehmen entschieden, das einen guten Ruf hat. Ein gutes Bauunternehmen sollte Erfahrung, Fachwissen und eine breite Palette von Dienstleistungen anbieten können.

Wir haben das Projekt auch in Etappen geplant, um den Bauablauf zu organisieren, die verschiedenen Arbeitsphasen zu koordinieren und mögliche Verzögerungen zu minimieren. Auf diese Weise können wir auch sicherstellen, dass wir den Überblick über unsere Ausgaben behalten.

Sobald wir das Haus gebaut haben, müssen wir auch die Versicherung berücksichtigen. Eine geeignete Versicherung bietet Schutz gegen Risiken wie Feuer-, Wasser- und Sturmschäden. Es ist wichtig, verschiedene Angebote zu vergleichen, um eine angemessene Versicherung, die zu den eigenen Bedürfnissen passt, zu finden.

Der Bau eines Eigenheims ist eine aufregende und lohnende Erfahrung, erfordert aber auch viel Vorarbeit und Planung. Wir haben eine klare Vorstellung von unseren Bedürfnissen und Vorstellungen, haben die Finanzen im Blick und lassen uns beratend zur Seite stehen. Mit dieser Herangehensweise können wir sicher sein, dass wir am Ende ein Haus bekommen, das genau unseren Erwartungen entspricht und das wir mit Stolz unser Eigen nennen können.

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Ich habe vor kurzem ebenfalls ein Haus gebaut, und zwar mit einem Budget von CHF 750.000,--. Es gibt eine Sache, die mir während des Baus passiert ist und die man vielleicht berücksichtigen sollte.

Wir hatten einen Puffer für den Fall, dass etwas schiefgeht, aber dann kam eine Sache, mit der wir nicht gerechnet hatten. Unser Grundstück musste zusätzlich befestigt werden, was die Bausumme erhöht hat. Wir haben am Ende fast CHF 50.000,-- mehr ausgegeben, als wir geplant hatten.

Ich stimme meinem Vorredner jedoch zu: Wenn ihr 10 % der Bausumme sparend, solltet ihr für unerwartete Ausgaben gewappnet sein.

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Es ist ein aufregender Schritt, wenn man beschliesst, ein Haus zu bauen. Das zu erwartende Kind gibt dieser Entscheidung sicherlich nochmal einen extra Kick. Darum wünsche ich euch viel Glück dabei!

Ich finde es auch gut, die finanziellen Aspekte des Baus zu betrachten, weil es nicht zuletzt auch Auswirkungen auf euer Wohlbefinden als Paar haben kann. Wenn alles von Anfang an gut geplant ist, wird es auch weniger Stress geben.

Ein Aspekt, den ich bei der Budgetplanung empfehlen würde, ist, sich Gedanken darüber zu machen, was es bedeutet, ein Hausbesitzer zu sein. Wo ich herkomme, sind die Wartungskosten enorm, sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich, und viele dieser Kosten wurden bei der Planung des Hauses nicht berücksichtigt.

Aus diesem Grund würde ich empfehlen, auch die monatlichen Betriebskosten des Hauses im Auge zu behalten. Dazu gehören Unterhaltskosten für Dach, Fassade, Gärten oder Garagen. Selbst wenn man das Haus nach dem Bau verkauft, sollten diese Wartungskosten berücksichtigt werden.

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