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nicola_padinatos

Hypothek ohne Amortisation - welche Auswirkung hat das auf unsere Erben?

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Ich frage mich, was passiert mit dem Haus, das wir unseren Kindern hinterlassen, wenn unsere 1. Hypothek nicht oder nur teilweise amortisiert ist. Ich denke, es kann für unsere Erben schwierig sein zu entscheiden, was sie in dieser Situation tun sollten.

Ich kann mir vorstellen, dass sie das Haus behalten möchten, aber was passiert, wenn sie die Hypothek nicht übernehmen können oder wollen? Wird das Haus immer noch den Schulden ausgesetzt sein, oder wird es von der Bank beschlagnahmt und verkauft?

Ich würde gerne ein Beispiel hören, wenn jemand diese Situation mit seiner Familie durchgemacht hat. Kann man eine Hypothek refinanzieren oder muss man verkaufen? Was passiert mit den Schulden und dem vermögen des Hauses? Ich denke, es ist wichtig, diese Dinge im Voraus zu bedenken, damit unsere Kinder später nicht vor schwierigen Entscheidungen stehen.

Nicola_padinatos

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Ich bin Finanzberater und habe eine Menge Kunden, die sich diese Frage stellen. Wenn man eine Hypothek ohne Amortisation hat, bedeutet das einfach, dass man nur die Zinsen zahlt, aber nicht die Tilgung. Dies hat zur Folge, dass sich weder die Hypothek noch das Eigenkapital ändern. Der Betrag, der geliehen wurde, bleibt während der gesamten Laufzeit gleich.

Beispielsweise hat Herr Müller eine Hypothek ohne Amortisation in Höhe von 300.000 CHF für sein Haus aufgenommen. Der Zinssatz beträgt 3% pro Jahr. Das bedeutet, dass Herr Müller jedes Jahr nur 9.000 CHF an Zinsen zahlen muss, aber die Hypothek bleibt bei 300.000 CHF.

Wenn es um die Erbschaft geht, ist es wichtig zu beachten, dass die Schulden des verstorbenen Eigentümers auf seine Erben übergehen. Wenn die Erben das Haus nicht verkaufen wollen oder können, wird die Hypothek auf sie übergehen. Sie werden in der Lage sein, die Hypothek weiterhin zu bedienen, indem sie die Zinsen zahlen.

Ein Beispiel hierfür ist Frau Schmitt, die eine Hypothek ohne Amortisation in Höhe von 500.000 CHF übernommen hat, nachdem ihr Vater verstarb. Frau Schmitt zahlt jetzt jedes Jahr 15.000 CHF an Zinsen, aber die Hypothek bleibt bei 500.000 CHF.

Eine Möglichkeit, die Hypothek zu refinanzieren, besteht darin, ein neues Darlehen aufzunehmen. Damit können die aktuellen Schulden abgelöst werden, und man hat die Möglichkeit, das Darlehen mit günstigeren Konditionen fortzusetzen. Das ist jedoch nur sinnvoll, wenn man die Möglichkeit hat, das Darlehen auch bedienen zu können.

Ein Beispiel hierfür ist Herr Schmidt, der eine Hypothek ohne Amortisation in Höhe von 400.000 CHF hat. Der Zinssatz beträgt 5% pro Jahr. Herr Schmidt entscheidet sich für eine Refinanzierung, um die Hypothek mit einem niedrigeren Zinssatz fortzusetzen. Er schliesst ein neues Darlehen in Höhe von 300.000 CHF ab, um die aktuellen Schulden abzulösen. Der neue Zinssatz beträgt lediglich 2,5% pro Jahr, wodurch er nun nur noch 7.500 CHF an Zinsen pro Jahr zahlen muss.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es wichtig ist, frühzeitig eine Strategie für die Hypothek zu entwickeln. Man sollte klären, ob die Hypothek nach dem Tod auf die Erben übergeht, oder ob man eine Versicherung abschliesst, die die Schulden im Todesfall übernimmt.

Ein Beispiel hierfür ist Frau Peters, die eine Hypothek ohne Amortisation in Höhe von 200.000 CHF hat. Sie schliesst eine Versicherung ab, die die Schulden im Todesfall übernimmt. Sollte sie also versterben, werden die Schulden von der Versicherung beglichen und ihre Erben müssen sich keine Gedanken darüber machen.

Stephan

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Ich denke es ist wichtig, auch die emotionale Verbindung zu unserem Haus in Betracht zu ziehen. Die Idee, das Haus, in dem wir unser Leben verbracht haben, aufzugeben, kann schwierig sein, insbesondere für diejenigen, die Erinnerungen und Erfahrungen damit verknüpfen.

Daher habe ich mit meinen Kindern über das Thema gesprochen und sie gebeten, ihre Meinung kundzutun. Sie sagten, dass sie sich ein Leben in unserem Haus vorstellen können, aber dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, ob sie in der Lage sein werden, die Hypothek abzuzahlen.

Ich denke, es ist auch wichtig, eine klare Kommunikation mit den Erben zu haben und ihnen alle Fakten vorzulegen. So können sie eine fundierte Entscheidung treffen, ob sie das Haus behalten oder verkaufen möchten.

Nessio

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Ich denke, dass eine Hypothek ohne Amortisation für die Bank weniger riskant ist als eine Hypothek mit Amortisation. Der Grund dafür ist, dass sich die Bank über einen längeren Zeitraum hinweg auf die Zinszahlungen verlassen kann, ohne das Risiko eingehen zu müssen, dass der Kreditnehmer die Hypothek vorzeitig zurückzahlt.

Auf der anderen Seite bedeutet eine Hypothek ohne Amortisation auch, dass der Kreditnehmer über die Dauer der Laufzeit keine schrittweise Reduzierung der Schulden erfährt, wie es bei einer Hypothek mit Amortisation der Fall ist. Es kann schwierig sein, diese Schulden in späteren Jahren zurückzuzahlen, insbesondere wenn sich die Lebenssituation geändert hat oder wenn man in den Ruhestand geht.

FWinkler

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