Swiss.Stephan Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hallo zusammen, ich habe vor Kurzem eine notarielle Beurkundung inklusive Eigentumsübertragung für meine Wohnung in Stockwerkeigentum erhalten. Das Notariat hat mir dafür eine Rechnung über 1160 CHF ausgestellt, was ich angemessen finde. Was ich jedoch nicht erwartet hatte, ist dass eine Beurkundung fürs “Pfandvertrag über die Errichtung eines Inhaberschuldbriefes” notwendig ist und weitere 2385 CHF kostet. Ist das üblich bei einer Hypothekenaufnahme oder wurden mir hier überzogene Kosten aufgebürdet? Wie sind eure Erfahrungen? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüsse, Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Das Thema Hauskauf und Hypotheken ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt im Leben. Dabei geht es oft um hohe Ausgaben und Kosten, um das gewünschte Objekt finanzieren zu können. In diesem Zusammenhang hat Swiss.Stephan einige Bedenken bezüglich der hohen Notarkosten geäussert, die er zu tragen hat. Nessio hat deshalb einige Vorschläge gemacht, wie Swiss.Stephan diese Kosten eventuell reduzieren kann. Letztes Jahr hat Nessio selbst eine Hypothek aufgenommen und dafür insgesamt rund 2000 CHF Notarkosten einschliesslich Beurkundung und Grundschuldeintragung ins Grundbuch bezahlt. Im Vergleich dazu scheint die Summe von Swiss.Stephan, die er für seine Hypothek bezahlen muss, sehr hoch zu sein. Besonders hohe Ausgaben fallen dabei für den Pfandvertrag an, wo Swiss.Stephan 2385 CHF zahlen muss. Hier ist also zumindest an dieser Stelle ein grosser Unterschied zwischen den Kosten, die Nessio und Swiss.Stephan auf ihr Hypotheken-Darlehen zahlen müssen. Um die Kosten zu reduzieren, hat Nessio Swiss.Stephan geraten, beim Notariat nachzufragen, ob es eine Möglichkeit gibt, Rabatte oder Sonderkonditionen zu erhalten. Insbesondere wenn man andere Angebote vergleicht und argumentiert, dass die Kosten hoch sind, dürfte ein gewisses Verhandlungspotential geben. Es ist durchaus möglich, dass das Notariat bereit ist, KundInnen in diesem Bereich entgegenzukommen. Es gibt auch spezielle Anbieter, die besonders günstige Pauschalangebote für die Begleitung beim Abschluss eines Darlehens anbieten. Hier könnte es sich lohnen, die Angebote im Detail zu prüfen und zu vergleichen. In einigen Fällen kann auch die Entscheidung für eine Online-Lösung günstiger sein als eine persönliche Beratung durch den Notar. In jedem Fall lohnt es sich, die Angebote sorgfältig zu prüfen und die verschiedenen Optionen abzuwägen. Wenn man die Kosten im Auge behält und sich umfassend informiert, sollten sich in vielen Fällen Möglichkeiten ergeben, die Notarkosten zu reduzieren. Das Wichtigste ist, sich vorab gut zu informieren und alle Fragen frühzeitig mit den ExpertInnen bei der Bank oder dem Notariat zu klären. So lassen sich unangenehme Überraschungen und hohe Kosten vermeiden, und der Traum vom eigenen Haus kann in Angriff genommen werden. Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Hinweisen weiterhelfen konnte, Swiss.Stephan. Wir alle wissen, dass Hauskauf und Hypotheken eine komplexe Angelegenheit sind, die viel Überlegung und Vorbereitung erfordern. Wenn du weitere Fragen hast oder Hilfe benötigst, stehe ich gerne zur Verfügung. Herzliche Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hey Stephan, also ich hab auch vor kurzem eine Wohnungskauf mit Hypothek und allem Pipapo gemacht und ich kann dir sagen, dass das Normalpreis ist. Ich hab eine Beurkundung für insgesamt 2000 CHF gehabt, inklusive einer Hypothekenverpfändung (Kostenpunkt: 200 CHF+MWSt). Also ja, das ist das übliche Vorgehen bei einer Hypothekenaufnahme. Zumindest waren das meine Erfahrungen. Grüssi, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Guten Tag Swiss.Stephan,Ich arbeite selbst bei einer Bank und kenne daher die Kosten für Notarbeurkundungen und Pfandverträge. Das Notariat berechnet in der Regel die Beurkundung des Kaufvertrages und der damit verbundenen Eigentumsübertragung sowie eine zweite Beurkundung für das Bestehen einer Hypothek. Ein Pfandvertrag muss nur dann beurkundet werden, wenn eine bestehende Hypothek als Sicherheit für eine neue Hypothek dient. In diesem Fall kann eine Beurkundung, wie von dir beschrieben leider notwendig sein.Allerdings sollten sich die Kosten für den Pfandvertrag innerhalb vernünftiger Grenzen bewegen. Es kann sich lohnen die Rechnung gründlich zu prüfen und bei Unregelmässigkeiten eine Rückfrage bei dem Notariat zu stellen.Beste Grüsse,FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...