Nessio Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hallo zusammen, Ich brauche eure Hilfe bei einer Frage zum Hausverkauf im Kanton Aargau. Ich verkaufe mein Haus ohne Makler und werde mich gemeinsam mit dem Käufer für den Kaufvertrag beim Notar treffen. Ich würde gerne wissen, wer in der Regel für die folgenden Kosten aufkommt: Notargebühren Grundbuchamtgebühren gibt es noch weitere Kosten? Werden diese Kosten hälftig zwischen Verkäufer und Käufer (50/50) aufgeteilt oder gibt es andere übliche Regeln? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, würde mich aber sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könnt. Vielen Dank im Voraus! Liebe Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hallo Nessio, Im Rahmen des Kaufs oder Verkaufs eines Grundstücks fallen Notarkosten und Grundbuchgebühren an. Die Aufteilung dieser Kosten erfolgt in der Regel hälftig zwischen Käufer und Verkäufer. Die Gebührenhöhe variiert jedoch je nach dem Wert des Grundstücks sowie je nach Kanton. Unter den Notarkosten versteht man die Kosten, die durch die Beauftragung eines Notars entstehen. Es ist üblich, dass der Käufer den Notar auswählt. Die Kosten für Notare variieren ebenfalls stark von Kanton zu Kanton. Ein Beispiel für Notarkosten im Kanton Zürich können etwa 0,1% bis 0,2% des Kaufpreises sein. Bei einem Kaufpreis von z.B. 500'000 CHF würde das bedeuten, dass der Notar zwischen 500 CHF und 1'000 CHF kostet. Grundbuchgebühren hingegen sind die Gebühren für Änderungen im Grundbuch, die durch den Kauf oder Verkauf eines Grundstücks notwendig werden. Auch hier variiert die Gebühr je nach Kanton. Im Kanton Zürich betragen die Grundbuchgebühren derzeit etwa 0,5% des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 500'000 CHF würden also etwa 2'500 CHF anfallen. Bei dem Beispielkauf eines Grundstücks in Zürich für 500'000 CHF wären somit Notar- und Grundbuchgebühren insgesamt etwa 3'000 CHF, aufgeteilt je zur Hälfte zwischen Käufer und Verkäufer. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass es sich hierbei lediglich um Beispielgebühren handelt und dass die tatsächlichen Kosten je nach Kanton und individuellen Umständen stark variieren können. Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung. Liebe Grüsse, Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hallo Nessio, Ich schliesse mich der Erklärung von nicola_padinatos an. Als ich unser Haus verkauft habe, habe ich mich jedoch für eine etwas andere Regelung entschieden. Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Käufer 60% und der Verkäufer 40% der Kosten übernimmt und sich der Kaufpreis dementsprechend anpasst. Diese Entscheidung wurde aufgrund von Verhandlungen getroffen und diente unserer beider Zufriedenheit. Ich hoffe, dass auch du eine Lösung findest, die für dich und den Käufer funktioniert. Viele Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben May 31, 2023 Melden Share Geschrieben May 31, 2023 Hallo Nessio, Ich habe in letzter Zeit eine ähnliche Frage gehabt und auf eine etwas ungewöhnliche Regelung gestossen. In unserem Fall hat der Käufer angeboten, alle Kosten zu übernehmen, wenn wir bereit sind, den Verkaufspreis um einen bestimmten Betrag zu reduzieren. Der Betrag, den er abgezogen hat, entsprach ungefähr den Notar- und Grundbuchkosten. Wir haben uns darauf geeinigt, da das für uns weniger Aufwand bedeutete. Ich denke, man kann in diesem Bereich kreativ werden und individuelle Lösungen finden. Die Situation muss jedoch zuerst mit dem Käufer besprochen werden. Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter. Beste Grüsse, Swiss.Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...