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Swiss.Stephan

Der perfekte Kaufvertrag für ein 40-jähriges EFH

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Hallo zusammen!

Ich stehe kurz vor dem Hausverkauf und brauche eure Hilfe bezüglich des Kaufvertrags. Was sind die wichtigsten Aspekte, die ich für mein 40 Jahre altes EFH als Verkäufer unbedingt berücksichtigen muss?

Ein Notartermin steht in den nächsten Tagen an, und ich habe mich vorab telefonisch informiert. Überraschend war, dass (Vorsicht, ein höchstpersönliches Erlebnis wird entfernt). Ich würde mich gerne vorab dazu austauschen, bevor ich das Thema beim Notartermin anspreche.

Meine bisherigen Gedanken zum Vertrag umfassen:

  • Notariats-/Grundbuchkosten - Teilung je zur Hälfte
  • Mitnahme von Waschmaschine und Gefriertruhe
  • Öltank und -stand
  • Gewährleistungsausschluss bei Mängeln
  • Liegenschaft soll 'besenrein' übergeben werden
  • Übergabetermin
  • Zahlungsmodalitäten (Anzahlung 10%, Rest per Übergabetermin?)

Ich würde mich sehr über eure Gedanken zu diesem Thema freuen, da es für mich Neuland ist.

Danke im Voraus,
Swiss.Stephan

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Als jemand, der kürzlich sein Eigenheim verkauft hat, weiss ich aus eigener Erfahrung, dass dieser Prozess viele Unsicherheiten birgt. Bei der Erstellung des Vertrags sollten daher einige Dinge beachtet werden, um mögliche Probleme zu vermeiden.

Zu Beginn sollte der Zustand des Hauses bei Abschluss des Vertrags festgehalten werden. Hier lohnt sich eine detaillierte Aufzeichnung über mögliche Schäden oder Mängel, um späteren Unstimmigkeiten vorzubeugen. Wenn beispielsweise das Dach undicht ist oder es Probleme mit der Heizung gibt, sollte dies klar im Vertrag vermerkt werden. So vermeidet man Streitigkeiten darüber, wer für die Reparaturkosten aufkommt.

Ausserdem sollten klare Fristen für Abschlussprüfungen vereinbart werden. Beispielsweise könnten Bedingungen ausgehandelt werden, dass der Käufer binnen einer Woche nach Unterzeichnung des Vertrags das Haus besichtigen und eine Liste mit eventuellen Mängeln erstellen muss. Es ist auch ratsam, eine Frist für die Übertragung des Eigentums festzulegen. Es könnte beispielsweise vereinbart werden, dass das Haus binnen sechs Wochen nach Vertragsschluss auf den Käufer übertragen werden muss.

Des Weiteren ist es wichtig, sich Gedanken über mögliche Nebenleistungen zu machen, die im Vertrag aufgeführt werden sollten. Wenn bestimmte Gegenstände oder Geräte in der Immobilie bleiben sollen, sollte dies klar gemacht werden. Möglicherweise möchte der Käufer auch den Stromvertrag für das Haus übernehmen. Diese Details sollten festgehalten werden, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. So kann beispielsweise vereinbart werden, dass bestimmte elektronische Geräte im Haus bleiben oder dass der Käufer den Stromvertrag übernimmt, wenn er das Haus kauft.

Schliesslich sollten auch Versicherungsbedingungen im Vertrag aufgeführt werden. Wenn beispielsweise die Hausratversicherung des Verkäufers noch nicht abgelaufen ist, kann diese auf den Käufer übertragen werden. Es sollten auch andere Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel, wer für eventuelle Schäden am Haus während der Übertragungsphase aufkommt.

Ein Beispiel für eine Ergänzung könnte lauten: "Der Verkäufer bestätigt hiermit ausdrücklich, dass das Haus beim Abschluss des Vertrags in dem Zustand war, in dem es sich zum Zeitpunkt der Besichtigung befand."

Ein weiteres Beispiel für eine Ergänzung könnte lauten: "Beide Parteien stimmen zu, dass das Haus innerhalb von 60 Tagen nach Abschluss des Vertrags auf den Käufer übertragen wird."

Ich wünsche allen Verkäufern viel Erfolg beim Verkauf ihrer Immobilie und hoffe, dass diese Tipps hilfreich waren.

Beste Grüsse,
Nessio

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Als Käufer würde ich mich darauf konzentrieren, im Vertrag sicherzustellen, dass keine versteckten Mängel aufgrund von Beschädigungen oder Schimmelbefall vorhanden sind. Wenn ich in einer so alten Liegenschaft einkaufen würde, würde ich sicherstellen wollen, dass alle Geräte und Installationen ordnungsgemäss funktionieren, bevor ich die Liegenschaft übernehme. Möglicherweise möchten Sie auch eine Auffangklausel hinzufügen, falls der Käufer das Haus nicht auf den vereinbarten Termin übernimmt.

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter. Viel Erfolg beim Verkauf!

Viele Grüsse,
FWinkler

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Hallo Stephan,

Ich wollte etwas zu dem Thema Zahlungsmodalitäten hinzufügen. Mein Verkäufer hatte bei meinem Hauskauf eine etwas andere Vereinbarung getroffen, bei der ich zunächst eine kleine Anzahlung geleistet hatte und anschliessend einen Kredit bei einer Bank aufgenommen hatte, der den Restbetrag abdeckte. Ich hatte das Gefühl, dass dies für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation war, insbesondere weil die Zinsen niedrig waren.

Es könnte auch eine gute Idee sein, dies als Option anzubieten, da es den Käufern mehr Flexibilität in Bezug auf die Zahlungsbedingungen gibt. Ich hoffe, das hat geholfen!

Beste Grüsse, Nicola

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