nicola_padinatos Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo zusammen, ich hätte gerne eure Erfahrungen bezüglich der Verwendung von Eigenkapital beim Hausbau. Nicola_padinatos steht noch ganz am Anfang und interessiert sich dafür, wie viel Prozent des "effektiven" Vermögens ihr als Eigenkapital eingesetzt habt. Angenommen ich habe mein ganzes Vermögen, einschliesslich Konten, Fonds, Bargeld unter der Matratze usw., zusammengerechnet und komme auf einen Betrag von CHF 200'000,-. Wie viel davon sollte/könnte ich für den Hausbau verwenden? Ich gehe davon aus, dass ich nicht die gesamte Summe von 100% investieren sollte, da ich dann möglicherweise bald an der Migros-Kasse stehe und meine Milch nicht bezahlen kann. Gibt es eine Regel der Banken, beispielsweise 90% des Vermögens? Ich würde auch gerne wissen, wie viel man in der PK, zweiten und dritten Säule "übrig" lassen sollte, um ruhig schlafen zu können. Ich freue mich auf eure Antworten. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Nicola, Ich habe vor kurzem ein Haus gekauft und wir haben 20% Eigenkapital eingebracht. Es kann jedoch sein, dass du, je nach deiner Bonität, nicht zwangsläufig so viel Eigenkapital benötigst, um den Kauf zu finanzieren. Wenn deine Bonität gut ist und du in der Lage bist, die monatlichen Ratenzahlungen mühelos zu leisten, ist dies für die Bank ein gutes Signal. Es ist jedoch wichtig, eine gute Balance zu finden, um finanziell flexibel zu bleiben. Wenn du beispielsweise 30% Eigenkapital investieren möchtest, solltest du sichergehen, dass genug Geld für andere Ausgaben übrig bleibt. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn du eine Immobilie für 400.000 Euro kaufen möchtest, empfiehlt es sich, 20% Eigenkapital, also 80.000 Euro, zu haben. Mit diesem Betrag und einem guten Einkommen sollte es kein Problem sein, eine Finanzierung zu bekommen, die gut zu deiner finanziellen Situation passt. Wenn du jedoch nur 50.000 Euro Eigenkapital hast, kann die Bank trotzdem eine Finanzierung für dich ausstellen, wenn deine Bonität gut ist und du den monatlichen Ratenzahlungen ohne Probleme nachkommen kannst. Du musst jedoch auch bedenken, dass je weniger Eigenkapital du hast, desto höher wird dein monatlicher Ratenzahlungsbeitrag ausfallen. Aus diesem Grund solltest du immer mit einem Bankberater sprechen und verschiedene Optionen besprechen. Es gibt beispielsweise auch die Möglichkeit, Fördergelder anzunehmen und somit dein Eigenkapital zu erhöhen. Auch alternative Finanzierungsformen wie eine Mischfinanzierung können eine gute Option sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du für den Kauf einer Immobilie nicht zwangsläufig 20% Eigenkapital benötigst. Es hängt davon ab, wie deine Bonität ist und wie viel monatlich leistbare Ratenzahlungen für dich möglich sind. Die Bank wird jedoch immer eine gute Balance zwischen Eigenkapital und Finanzierungskosten empfehlen, um eine stabile finanzielle Situation zu gewährleisten. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hi Nicola, Ich habe erst letztes Jahr ein Haus gebaut und kann dir sagen, dass wir etwa 30% unseres Vermögens in den Hausbau investiert haben. Dies ist jedoch eine sehr individuelle Entscheidung und hängt von vielen Faktoren ab. Wenn du einen Kredit aufnimmst, solltest du realistisch einschätzen können, wieviel du monatlich zurückzahlen kannst, ohne dass du in Schwierigkeiten gerätst. Es lohnt sich auch, die verschiedenen Arten von Krediten zu prüfen, z.B. ob es sinnvoll ist, einen Teil des Kredits variabel oder fest zu halten. MfG, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Nicola, Ich möchte noch hinzufügen, dass du bei der Beantragung eines Kredits die verschiedenen Angebote der Banken genau miteinander vergleichen solltest. Es kann grosse Unterschiede bei den Zinssätzen, Bearbeitungsgebühren und anderen Kosten geben. Überprüfe genau, ob du diese Kosten wirklich aufbringen kannst. Übrigens ist es auch sinnvoll, mehrere Banken aufzusuchen und dort nach Angeboten zu fragen. Oft bekommt man dann auch einen besseren Überblick darüber, welche Angebote am besten geeignet sind. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...