Nessio Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Leute, ich stecke in einer Zwickmühle und wende mich an Euch für Hilfe. Wir planen, unser 6 Jahre altes Haus zu verkaufen und uns ein Einfamilienhaus in Kleinandelfingen zu bauen. Bei der Bank haben wir erfahren, dass wir bei einem Gewinn von etwa CHF 80'000.- ca. CHF 40'000 für die Grundstückgewinnsteuer abgeben müssten. Das hört sich unglaublich viel an, da wir das Haus für CHF 57'000.- gekauft haben und es für CHF 650'000.- verkaufen möchten. Haben die ihre Berechnungen richtig durchgeführt oder gibt es da etwas, das wir übersehen haben? Beste Grüsse, Nessio Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Nessio, Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie bei einem Verkauf Ihrer Immobilie eine Grundstückgewinnsteuer abführen müssen. Diese Regelung gilt in der Schweiz und basiert auf einem Gewinnfaktor, der auf den Verkaufspreis angewendet wird. Je nachdem, ob sich Ihr Gewinnfaktor erhöht oder verringert, kann die Höhe der Steuer variieren. In Ihrem Fall sieht es jedoch so aus, dass die Steuer relativ hoch ausfällt. Um das für Sie verständlicher zu machen, zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels, wie die Steuerberechnung aussehen könnte: Angenommen, Sie haben das Haus für CHF 57000 gekauft und rund CHF 150'000 für Renovierungen investiert. Wenn Sie das Haus nun für CHF 650'000 verkaufen, können Sie die Renovierungskosten vom Verkaufspreis abziehen. Dies ergibt einen Gewinn von CHF 230'000. Bei einem Gewinnfaktor von 3.5%, der in Ihrem Kanton gelten könnte, müssten Sie somit CHF 8'050 Steuern bezahlen. Wie Sie sehen, ist die Höhe der Steuer direkt von Ihrem Gewinn abhängig. Je höher Ihr Gewinn ausfällt, desto höher fällt auch die Steuer aus. Wir empfehlen Ihnen daher, vor dem Verkauf Ihrer Immobilie eine genaue Kalkulation durchzuführen, um die Höhe der zu erwartenden Steuer abschätzen zu können. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse, FWinkler Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Nessio, Wir haben das gleiche Problem beim Hausverkauf erlebt und mussten auch die Grundstückgewinnsteuer zahlen. Eine weitere Sache, die ich erwähnen möchte, ist der Zeitpunkt, zu dem die Steuer fällig wird. Normalerweise müsst Ihr die Steuer vier Monate nach dem Verkauf begleichen, was in der Regel ziemlich schnell geht. Aber wenn man das Verfahren noch spät einleitet, entstehen Verzugszinsen, was zusätzliche Kosten zur Folge hat. Liebe Grüsse, Swiss.Stephan Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nicola_padinatos Geschrieben June 1, 2023 Melden Share Geschrieben June 1, 2023 Hallo Nessio, Ich habe etwas mehr recherchiert und es sieht so aus, als ob man sich trotz hoher Steuerzahlung eine beträchtliche Summe an Geld sparen kann. Zum Beispiel könnt Ihr bestimmte Renovierungskosten und Zinszahlungen auf das Hypothekendarlehen als wertsteigernde Massnahmen anführen und davon profitieren. Es gibt auch andere Möglichkeiten, aber Ihr solltet vielleicht mit einem erfahrenen Finanzberater sprechen, der Euch bei diesem Thema weiterhilft. Alles Gute, Nicola Padinatos Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...