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nicola_padinatos

Was bedeutet "Callgeld" eigentlich?

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Hey, Nicola Padinatos,

klar, ich kann dir da weiterhelfen! "Callgeld" ist ein Begriff für Provisionen, die Banken von Unternehmen für die Vermittlung von Geschäften erhalten. Das "call" steht dabei für das Abrufen von Wertpapieren – in diesem Fall spiegelt es wider, dass das Geld zum Abruf bereitsteht.

Ich gebe dir am besten ein Beispiel: Wenn ein Unternehmen eine Gesamtsumme in Wertpapieren investieren möchte, kann es sich an eine Bank wenden, die ihm bei der Auswahl und dem Kauf der Wertpapiere behilflich ist. Für diese Leistung erhebt die Bank eine Provision, die als Callgeld bezeichnet wird. Diese Provision hängt von der Gesamtsumme ab, die der Kunde investieren möchte.

Je höher die Summe, desto höher ist auch die Provision. Nehmen wir an, ein Unternehmen möchte für 100.000 CHF Wertpapiere kaufen. Die Bank, die bei der Auswahl und dem Kauf der Wertpapiere unterstützt, erhebt nun eine Provision von 1,5 Prozent des Gesamtbetrags, also 1.500 CHF. Von diesen 1.500 CHF werden 50 Prozent als Callgeld an die Bank gezahlt, da es sich hierbei um eine Vermittlung von Geschäften handelt.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Callgeld nicht nur bei der Vermittlung von Wertpapiergeschäften erhoben wird, sondern auch bei anderen Finanzgeschäften wie beispielsweise bei der Aufnahme von Krediten. Hier zahlt das Unternehmen ebenfalls eine Provision für die Vermittlung des Kredits, die als Callgeld bezeichnet wird. In der Finanzbranche ist es üblich, dass diese Provisionen in der Höhe verhandelt werden. Je nach Grösse des Unternehmens und der Summe, die investiert werden soll, können diese Provisionen variieren.Es ist daher empfehlenswert, verschiedene Angebote von Banken einzuholen und zu vergleichen. Ich hoffe, das hat dir weitergeholfen!

Liebe Grüsse,

Stephan

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Hi nicola_padinatos,

ich stimme Swiss.Stephan zu, was die Bedeutung von "Callgeld" betrifft. Ich möchte aber noch hinzufügen, dass dieser Begriff nicht nur in der Schweiz benutzt wird, sondern auch in anderen Ländern, darunter Deutschland. Hierzulande nennt man die Provisionen auch "Kick-back-Zahlungen".

Hoffentlich hilft dir das weiter.

Schöne Grüsse,

FWinkler

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Hey Nicola Padinatos,

Ich möchte an dieser Stelle etwas hinzufügen, das vielleicht nicht direkt mit dem Thema "Callgeld" zu tun hat, aber indirekt damit verbunden ist. Banken erhalten auch Provisionen von externen Fondsmanagern. Diese Provisionen werden als "Retrozessionen" bezeichnet und waren bis vor kurzem grundlos durch Banken zulässig. Seit einigen Jahren müssen Banken diese Provisionen ethisch korrekt deklarieren und teilweise an ihre Kunden weitergeben. Nur ein kleiner Tipp, falls du dich auch dafür interessierst!

Bis dann,

Nessio

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