nicola_padinatos Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Hallo zusammen, wir planen den Erwerb eines Reihenhauses im Rohbau und stehen kurz vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Nun stellen sich uns Fragen zu zusätzlichen Kosten und den Zahlungsmodalitäten. Neben dem Kaufpreis und etwaigen Optionen kommen auf uns also noch das Notarhonorar, die Grundbuchgebühren, die Handänderungssteuer, etc. zu. Kann man diese Kosten über den Baukredit laufen lassen? Die Zahlungsmodalitäten, die uns der Immobilienmakler vorschlägt, sind 50% zehn Tage nach Eintragung im Grundbuch und 50% vor Schlüsselübergabe. Wie handhabt man dies in der Praxis und hat man Verhandlungsmöglichkeiten? Freue mich auf eure Antworten. Viele Grüsse Nicola Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Mein Name ist FWinkler und ich habe letztes Jahr ein Haus im Rohbau erworben. Der Kauf eines Hauses ist jedoch mit verschiedenen Kosten verbunden, die man berücksichtigen muss. Zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis muss man auch die Kontogebühren, die Grunderwerbsteuer und die Kosten für den Bauantrag tragen. Glücklicherweise hat uns unsere Hypothekarbank beim Abschluss des Baukredits gut beraten. Zwar konnten wir die oben genannten Kosten nicht in den Baukredit aufnehmen, aber die Bank hat uns bei der Wahl einer Finanzierungslösung für die restlichen Kosten geholfen. Wenn du vorhast ein Haus zu kaufen, empfehle ich dir daher auch deine Bank zu kontaktieren und dich umfassend beraten zu lassen. Eine der wichtigsten Fragen, die sich beim Kauf eines Hauses stellt, ist die der Zahlungsmodalitäten. Wenn du den Kaufpreis über einen Kredit deiner Bank finanzieren möchtest, wird die Bank die Zahlungsmodalitäten, die im Kreditvertrag festgelegt sind, vorgeben. Häufig ist es bei Banken, die Hypothekarkredite vergeben, üblich, dass eine Anzahlung geleistet werden muss, bevor man den Baukredit in Anspruch nehmen kann. Im Fall meines Hauses mussten wir eine Anzahlung von 20% leisten. Planst du also ein Haus zu kaufen und eine Hypothek aufzunehmen, solltest du dich unbedingt mit den Zahlungsbedingungen deiner Bank auseinandersetzen. Eine wichtige Frage ist auch, wie lange es dauern wird, das Haus abzubezahlen. In meinem Fall haben wir geplant, unser Haus in etwa 20 Jahren komplett abzuzahlen. So hatten wir ausreichend Flexibilität, um die Tilgungsraten an unsere finanzielle Situation anzupassen. Letztendlich hängen die Zahlungsmodalitäten jedoch immer von der individuellen Finanzierungssituation ab. Da der Kauf eines Hauses eine lebenslange Investition ist, solltest du nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auch die zukünftigen Kosten und das ganze Finanzierungsspektrum im Blick behalten. Eine gründliche Zusammenarbeit mit deiner Bank kann dir hierbei helfen. Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Erfahrung weiterhelfen und wünsche viel Erfolg beim Kauf deines neuen Hauses! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Ich stimme FWinklers Rat zu, dass es sinnvoll sein kann, sich durch eine Bank beraten zu lassen. Eine weitere Option, um zusätzliche Kosten zu sparen, ist die selbstständige Montage von Boden- und Wandbelägen oder von Möbeln - falls dies möglich ist. Fakt ist, dass die Handwerkerleistungen einen grossen Teil der Endkosten ausmachen. Um dir eine Vorstellung davon zu geben, wie viel es kostet, eine Wohnung zu renovieren: Ein Kollege von mir hat etwa 44.000 CHF für eine 2,5-Zimmer-Wohnung im Kanton Zürich ausgegeben. Im Preis enthalten waren der Kauf von Materialien, die Beauftragung von Handwerkern sowie die Arbeiten, die er selbst gemacht hat. Mit den Zahlungsmodalitäten kann ich leider nicht dienen, da ich das Haus, das ich bewohne, im voraus gezahlt habe. Beste Grüsse Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Grüezi mitenand, Swiss.Stephan hier. Ich möchte mich auf die Handänderungssteuer konzentrieren, da ich mich damit auseinandersetzen musste, als ich eine Wohnung gekauft habe. In der Schweiz gibt es nicht in allen Kantonen eine Handänderungssteuer. Sie wird in einigen Kantonen entweder direkt von den Gemeinden erhoben oder ist Teil der Grundstückgewinnsteuer. Je nach Kanton variiert der Satz zwischen 0,01% und 3% des Kaufpreises. Der Kanton Genf erhebt beispielsweise keine Handänderungssteuer, während der Kanton Appenzell Innerrhoden den höchsten Steuersatz in der Schweiz hat (3% des Kaufpreises). Ich empfehle dir, zu überprüfen, ob in deinem Kanton eine Handänderungssteuer erhoben wird, und wenn ja, wie hoch der Satz ist. Vielleicht kannst du dich auch von deinem künftigen Nachbarn beraten lassen, die in der gleichen Region ein Haus gekauft haben? Ich wünsche dir alles Gute bei deinem Wohnungskauf. Grüezi Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...