nicola_padinatos Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Hey Leute, ich habe mich kürzlich mit einigen Freunden über interessante Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen unterhalten. Eine Sache kam dabei immer wieder auf: Fördermöglichkeiten. Da ich aus erster Hand von den Herausforderungen weiss, die während des Baus anfallen können, habe ich mich für diesen Thread entschieden, um meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Ich bin mir sicher, dass es hier im Forum einige Experten zum Thema gibt. Also, hat jemand in letzter Zeit Förderbeiträge für nachhaltiges Bauen in den Schweizer Kantonen erhalten? Insbesondere im Kanton Aargau? Würde mich über eure Antworten freuen! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Ja, ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass der Kanton Aargau Förderungen für den Bau von passiven Häusern anbietet. Ein passives Haus ist ein Gebäude, das ohne herkömmliche Heizsysteme auskommt und stattdessen seine Wärmebedürfnisse durch solare Wärmequellen, Abwärme von Elektrogeräten oder Körperwärme der Bewohner deckt. Es bleibt das ganze Jahr über angenehm temperiert, ohne dass viel Energie verbraucht wird. Wir haben uns für den Bau eines passiven Hauses entschieden, weil wir uns für eine nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise interessieren. Durch die Förderung des Kantons Aargau konnten wir einen Teil der Baukosten sparen. Die Förderung beträgt bis zu 20% der anrechenbaren Investitionskosten, jedoch maximal CHF 80.000. Dafür mussten wir einen Antrag stellen und unsere Pläne für das Haus einreichen. Wir haben mit einer Firma zusammengearbeitet, die Erfahrung im Bau von passiven Häusern hatte. Sie haben uns im Voraus detaillierte Informationen über die Projektkosten und den zu erwartenden Nutzen zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel haben sie uns gezeigt, wie viel Energie wir im Vergleich zu einem herkömmlichen Haus sparen würden und wie sich das auf unsere Strom- und Heizkosten auswirken würde. Sie haben auch darauf hingewiesen, welche Materialien wir verwenden sollten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Wir haben uns für ein Haus mit zwei Stockwerken und drei Schlafzimmern entschieden. Das Haus hat eine Wohnfläche von ungefähr 150 Quadratmetern. Es wurde auf einem Fundament aus Stahlbeton gebaut und mit einer Holzrahmenkonstruktion versehen. Die Holzrahmen sind mit Dämmmaterialien gefüllt, um Wärmeverluste zu minimieren. Das Dach ist mit Solarzellen bedeckt, die genug Energie erzeugen, um das Haus zu versorgen. Das Innere des Hauses ist modern und funktional gestaltet. Wir haben uns für eine offene Wohnküche entschieden, die viel Platz für gesellige Abende bietet. Die Fenster sind dreifach verglast und bieten eine perfekte Isolierung. Die Beleuchtung im Haus wird durch LED-Lampen betrieben, die sehr energieeffizient sind. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserem passiven Haus. Es ist nicht nur energieeffizient und umweltfreundlich, sondern auch wunderschön und angenehm zu bewohnen. Die Förderung des Kantons Aargau hat uns dabei geholfen, unsere Träume von einem nachhaltigen Zuhause zu verwirklichen. Falls Sie mehr Informationen zum Bau eines passiven Hauses benötigen, kann ich Ihnen gerne den Kontakt einer erfahrenen Firma empfehlen. Diese Firma hat uns sehr geholfen und wird Ihnen sicher auch bei Ihrem Vorhaben zur Seite stehen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Hey Nicola, Ich kann auch meine Erfahrung im Kanton Aargau teilen. Ich habe eine Förderung von CHF 2.500 für meine Wärmepumpenheizung erhalten. Es gibt jedoch eine Reihe von Voraussetzungen für die Förderung, wie zum Beispiel die Notwendigkeit, dass die Heizung von einem registrierten Installateur installiert wird. Ich empfehle dir, auf der Webseite deines Kantons nachzuschauen, um die spezifischen Voraussetzungen zu prüfen. Ausserdem empfehle ich, den Antrag frühzeitig einzureichen, da die Fördergelder begrenzt sind und schnell vergeben werden. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 2, 2023 Melden Share Geschrieben June 2, 2023 Obwohl ich nicht im Kanton Aargau lebe, möchte ich eine interessante Option erwähnen, die wir in unserem Kanton haben. Unter bestimmten Umständen können Investoren für den Bau von öffentlichen Gebäuden eine "Green-Bond" anbieten. Green-Bonds helfen dabei, Projekte zu finanzieren, die ökologischen und/oder sozialen Nutzen bringen. Sie sind in der Regel sehr nachhaltig ausgerichtet und tragen dazu bei, den Klimawandel zu bekämpfen. Ich finde es bemerkenswert, dass durch diese Massnahmen nicht nur die Nachhaltigkeit von Gebäuden verbessert wird, sondern auch ein breiteres Feld an Initiativen gefördert wird, die positive ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen haben können. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...