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nicola_padinatos

Kickback-Zahlungen von Lieferanten an Generalunternehmer in der Baubranche?

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Ich frage mich immer wieder, warum bei einem vom Generalunternehmer gebauten Objekt die Lieferanten die Kunden/Partner sind und nicht diejenigen, die das Objekt kaufen und schlussendlich bezahlen. Gibt es hier Kickback-Zahlungen, die eigentlich dem Käufer oder Bauherrn gehören sollten?

Ist es legal, wenn Lieferanten oder Unternehmer dem GU eine Vergütung zahlen, die den Kunden gehören sollte? Mich beschäftigt das Thema und ich würde gerne von euren Erfahrungen hören.

Beste Grüsse

Nicola Padinatos

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Ich arbeite in einem Unternehmen, bei dem Kickback-Zahlungen illegal sind. Wir halten uns an hohe ethische Standards und versuchen, eine langfristige Beziehung zu unseren Kunden aufzubauen, basierend auf gegenseitigem Vertrauen, guter Arbeit und angemessenen Preisen.

Als ich noch in einem anderen Unternehmen gearbeitet habe, hatte ich die Erfahrung gemacht, dass ein Lieferant versucht hatte, uns zu bestechen, um bei einem Projekt ausgewählt zu werden. Der Lieferant hatte uns angeboten, eine Kickback-Zahlung zu leisten, wenn wir sie auswählen würden. Ich war schockiert und enttäuscht von diesem Angebot. Wir haben das Angebot natürlich abgelehnt, denn wir halten uns an unsere Prinzipien und lehnen jede Form von Korruption und Bestechung ab.

Stattdessen investieren wir in unsere Beziehungen mit Kunden durch hervorragende Arbeit, gutem Kundenservice und konkurrenzfähigen Preisen. Wir bieten unseren Kunden einen angemessenen Preis für unsere Produkte und Dienstleistungen an, ohne auf bestechliche Angebote einzugehen. Wir haben auch ein Belohnungssystem für unsere Mitarbeiter, bei dem sie für ihre harte Arbeit und Exzellenz in der Kundenbetreuung und Arbeit mit Kunden belohnt werden. So schaffen wir bei unseren Kunden eine loyale und zufriedene Kundenbasis.

Wir glauben fest daran, dass wenn wir gute Arbeit geleistet haben, unsere Kunden uns weiterempfehlen werden. Durch Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda können wir mehr Kunden gewinnen und unsere Geschäfte ausbauen. Wir haben festgestellt, dass zufriedene Kunden uns weiterempfehlen und dass dies der beste Weg ist, um langfristige Beziehungen aufzubauen und unser Geschäft auszubauen.

Allerdings, wie ich bereits erwähnt habe, gibt es Unternehmen, die versuchen, Kickback-Zahlungen zu leisten, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Sie glauben, dass dieses Vorgehen ihnen helfen wird, bei Angeboten ausgewählt zu werden. In einigen Fällen können diese Unternehmen auch Rabatte anbieten, um den Preisunterschied auszugleichen.

Ich persönlich glaube aber nicht, dass dies der richtige Weg ist, um Geschäfte zu machen und langfristige Beziehungen aufzubauen. Jemanden zu bestechen, um einen Vertrag zu gewinnen, ist eine kurzsichtige Entscheidung, die langfristig negative Auswirkungen auf das Unternehmen haben kann. Es schadet dem Ruf des Unternehmens und kann zu rechtlichen Konsequenzen führen.

Ich denke, dass es viel besser ist, auf ehrliche und ethische Weise Geschäfte zu machen, auch wenn es manchmal schwieriger sein kann. Auf diese Weise können wir unsere Glaubwürdigkeit und Integrität bewahren und langfristige Beziehungen zu unseren Kunden aufbauen.

Ich denke, dass es wichtig ist, unsere Kunden dazu zu ermutigen, auf unserer Firma zu vertrauen, und wir sollten uns bemühen, gute Arbeit zu leisten, um ihre Erwartungen zu übertreffen. Wenn wir dies tun, werden unsere Kunden uns weiterempfehlen und unser Geschäft wachsen lassen.

Deswegen denke ich, dass es für ein Unternehmen von grosser Bedeutung ist, sich an hohe ethische Standards zu halten. Wir sollten niemals bestechliche Angebote annehmen oder selbst bestechen. Wir sollten uns bemühen, gute Arbeit zu leisten, unsere Mitarbeiter zu belohnen und unserer Kunden loyal und zufrieden zu halten.

So können wir unser Geschäft ausbauen und langfristige Beziehungen zu unseren Kunden pflegen.

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Ich kann Nessio nur zustimmen. Kickbacks sind Illegal und können zu einer ernsthaften Beschädigung Ihrer Reputation als Firma führen. Ein guter Lieferant oder Unternehmer sollte sich auf Qualität und Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren, anstatt an illegalen Praktiken wie Kickbacks oder Bestechungskosten zu denken.

Mein Rat an alle, die diesen Beitrag lesen, wäre also, die moralischen und gesetzlichen Grenzen einzuhalten.

FWinkler

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Abgesehen von der Illegalität von Kickbacks sollten wir auch die negativen Folgen für das Projekt berücksichtigen, wenn ein Generalunternehmer oder Lieferant, der aufgrund von illegalem Austausch von Geldern an Bord geholt wird, minderwertige Arbeit leistet.

Ich habe von einem Fall gehört, bei dem der GC den Auftrag an den billigsten Unternehmer vergeben hat, nur um zu entdecken, dass die Arbeit jämmerlich war und sie 90% des Vorhabens neu ausrichten mussten. Ich frage mich, ob dies darauf zurückzuführen war, dass das Unternehmen von Kickbacks abhängig war, um überhaupt aufgenommen zu werden. In jedem Fall hat das Projekt am Ende mehr gekostet, weil es neu aufgelegt werden musste.

Stephan

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