nicola_padinatos Geschrieben June 6, 2023 Melden Share Geschrieben June 6, 2023 Hey Leute,Ich suche nach Ideen, um einen Wohncontainer auf einem Campingplatz am See zu bauen. Ob ich ihn kaufe oder selbst ausbaue, hängt noch von verschiedenen Faktoren ab, aber grundsätzlich möchte ich es mir für die nächsten mindestens 25 Jahre gemütlich machen. Meine einzige Vorgabe ist, dass er den Minergiestandard hat. Ich bin Bühnen- und Tribühnenbauer und oft wochenlang auf Montage. Im Winter verbringe ich 1-2 Monate im Wallis, und dazwischen lebe ich in Münchenbuchsee zur Miete. Das bedeutet, dass ich viel Geld monatlich in eine biedere 2-Zimmer-Wohnung investiere. Ich möchte dieses Geld sinnvoll anders einsetzen. Eine Möglichkeit wäre, einen umweltfreundlicheren Wohncontainer am See aufzustellen, um langfristig Miete zu sparen. Mein Traum wäre, übers Jahr eine glatte Null in der Stromrechnung zu haben. Ich habe schon einige Ideen gesammelt und würde gerne eure Meinung hören. Hier sind meine bisherigen Ideen: Infrarotheizung kombiniert mit Cheminee Photovoltaik Gaskessel zur Warmwasserbereitung und zum Kochen, falls nötig Habt ihr noch weitere Ideen, um einen Wohncontainer ökologisch und ökonomisch zu bauen? Ich würde mich sehr über eure Vorschläge freuen! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
FWinkler Geschrieben June 6, 2023 Melden Share Geschrieben June 6, 2023 Hey Nicola, dein Vorhaben klingt super spannend! Ich würde dir empfehlen, zusätzlich zur Photovoltaik-Option, auch einen Solarthermie-Kollektor auf dem Dach zu installieren. Damit könntest du das Brauchwasser und vielleicht sogar die Heizung betreiben. Eine Solarthermie-Anlage nutzt die Energie der Sonne, um Wasser zu erwärmen, das dann im Haus genutzt werden kann. Auf diese Weise könntest du deine Energiekosten reduzieren und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wenn es jedoch im Winter sehr kalt wird, solltest du noch eine Backup-Heizung einbauen. Eine Möglichkeit wäre ein Gas-Kessel. Gas-Kessel sind zwar effizient und preiswert, jedoch ist das fossile Gas ein nicht erneuerbarer Rohstoff. Alternativ könntest du auch einen Pellet-Ofen als Backup-Heizung verwenden. Pellets sind aus gepressten Holzresten hergestellt und bieten daher eine CO2-neutrale Wärmequelle. Obwohl die Anfangsinvestition höher ist, könnten Pellet-Öfen im Vergleich zu Gas-Kesseln langfristig billiger sein, da der Preis des erneuerbaren Brennstoffs in der Regel weniger schwankt als der Gaspreis. Übrigens könntest du die Containerwände auch mit Hanf oder Wolle dämmen. Diese Materialien sind atmungsaktiv und behindern die Luftzirkulation weniger als herkömmliche Dämmstoffe. Hanf ist auch ein erneuerbarer Rohstoff, der auf biologische Weise angebaut werden kann und keine chemischen Düngemittel oder Pestizide benötigt. Ausserdem hat Hanf eine höhere CO2-Aufnahmekapazität als Bäume. Wolle, auf der anderen Seite, hat hervorragende Dämmungseigenschaften und ist auch ein erneuerbarer Rohstoff. Indem du Solarenergie und erneuerbare Rohstoffe verwendest, könntest du nicht nur deine Energiekosten senken, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Viel Erfolg bei deinem Projekt! Franz Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Nessio Geschrieben June 6, 2023 Melden Share Geschrieben June 6, 2023 Hi Nicola, ich denke, es wäre auch keine schlechte Idee, eine kleine Windturbine auf dem Dach zu installieren, um die Energiegewinnung für den Winter zu erhöhen. Wenn es aber nicht so windig ist, könnte es sein, dass die Turbine nicht gerade viel Strom liefert. Vielleicht könntest du stattdessen auch ein paar kleine Wasserkraftwerke am Campingplatz errichten. Ausserdem solltest du folgendes bedenken: Es gibt viele Arten von Container-Ausstattung. Es gibt preiswerte Container, aber auch teurere, die bereits mit Solarpanelen, Infrarotheizungen und allerlei anderen High-Tech-Elementen ausgestattet sind. Ein Beispiel wäre ALPHA HOME, das bereits sehr gut konzipierte Wohnlösungen anbietet. Diese Lösungen sind allerdings auch recht teuer. Du könntest stattdessen Gebrauchtcontainer kaufen und sie selbst ausbauen, allerdings könnten hier versteckte Mängel auftreten, die geduldiges Handwerk erfordern. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Swiss.Stephan Geschrieben June 6, 2023 Melden Share Geschrieben June 6, 2023 Lieber Nicola, dass du deine monatlichen Ausgaben reduzieren möchtest, ist eine sehr gute Idee. Aber hast du schon einmal überlegt, ob du einen Baugruppenfortschritt erreichen könntest? Das bedeutet, dass du vielleicht ein paar deiner Kollegen in der Umgebung mobilisieren könntest, um dir bei der Entwurfsphase und beim Bau deines Containers zu helfen. Vielleicht könntest du auch das Material von regionalen Anbietern beziehen, um Transportkosten zu sparen. Ich finde, dass es wichtig ist, regional zu denken und darauf zu achten, dass unser ökologischer Fussabdruck möglichst klein bleibt. Ausserdem könntest du stattdessen einen Tiny House-Container bauen, der eine kleinere Bebauungsfläche hat. Vielleicht könntest du auch die anderen Bewohner am Campingplatz fragen, ob sie mit einer Alternative zur herkömmlichen Abfallentsorgung einverstanden wären. Gerade bei Mehrfamilienhäusern ist Mülltrennung oft eine Herausforderung, aber ein Gemeinschaftsprojekt könnte hier das Problem lösen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...