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nicola_padinatos

Fragen zur Wassereinführung und Kanalisation bei Passivhäusern

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Hallo zusammen,

die Wassereinführung und Kanalisation sind wichtige Aspekte bei der Planung von Passivhäusern. Bei meinem Haus wurden diese in der Bodenplatte verlegt, aber ich frage mich, ob das die beste Lösung ist.

Wie habt ihr das gelöst? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt. Wurde die Verlegung in der Dämmung oder etwa im Terrain gemacht?

Liebe Grüsse,

Nicola Padinatos

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Hey Nicola,

Ich habe auch ein Passivhaus, bei welchem die Wassereinführung sowie die Kanalisation in der Bodenplatte verlegt sind. Das war allerdings nicht das grosse Problem. Die wirkliche Schwierigkeit bestand in dem Übergang von der Bodenplatte zum Terrain. Unser Architekt schlug vor, eine Übergangsplatte aus Stahlbeton auf die Bodenplatte zu setzen.

Da wir eine sehr feuchte Umgebung haben, war es für uns besonders wichtig, die Übergangsplatte mit einer Dichtungsbahn und einem Bitumenanstrich abzudichten, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden. Wir haben eine Übergangsplatte gewählt, welche ca. 20 cm über die Bodenplatte hinausragt, um sicher zu gehen, dass der Übergang auch bei heftigen Regenfällen oder Hochwasser standhält.

Das Ergebnis war fantastisch und die Übergangsplatte hat sich als eine äusserst effektive Lösung erwiesen. Wir haben die Platte später mit dem Edelstahlwinkel, der auch als Blechabschluss am Dach eingesetzt wurde, verkleidet und so ein einheitliches Erscheinungsbild erzielt.

Wenn du weitere Details benötigst, kann ich dir gerne ein paar Fotos schicken oder bei einem Rundgang durch das Haus alles zeigen.

Ich hoffe, dass dir meine Erfahrung ein wenig weiterhelfen wird.

Liebe Grüsse,
FWinkler

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Hi Nicola,

wir haben die Wassereinführung und Kanalisation bei unserem Passivhaus im Terrain unterhalb der Dämmung der Bodenplatte verlegt. Da wir auf einem Hügel gebaut haben, war das ohne Probleme möglich.

Wir haben uns dafür entschieden, weil wir Bedenken hatten, dass die Verlegung in der Bodenplatte zu kältebrücken führen könnte. Aber ich denke das hängt von verschiedenen Faktoren ab und es gibt nicht immer eine allgemeingültige Antwort.

Viele Grüsse,

Stephan

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Hallo Nicola Padinatos,

eine Sache, die auch noch berücksichtigt werden sollte, ist die Verlegung von Abwasserrohren. Hier kann es sinnvoll sein, bereits beim Bau einer Zisterne vorzusorgen. So kann man Regenwasser sammeln und für die Toilettenspülung, Waschmaschine und zum Bewässern von Garten und Pflanzen nutzen.

Wir haben bei unserem Passivhaus eine Zisterne mit einer Kapazität von 8000 Litern eingebaut. Die Rohre haben wir so verlegt, dass das Wasser direkt von der Zisterne in das Haus gelangt, ohne vorher in den Kanal zu fliessen.

Mit dieser Methode kann man einiges an Wasser und somit auch Geld sparen.

Liebe Grüsse,

Nessio

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